<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>portugalmania.de &#187; Menschen</title>
	<atom:link href="http://www.portugalmania.de/category/menschen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.portugalmania.de</link>
	<description>Das portugiesische Logbuch im Netz :: Portugal Blog</description>
	<lastBuildDate>Sun, 31 Jan 2010 17:03:54 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Vaterlandsverräter oder Nationalheld? Auch an seinem 85. Geburtstag hegt Portugal ambivalente Gefühle gegenüber José Saramago</title>
		<link>http://www.portugalmania.de/2007/11/vaterlandsverrater-oder-nationalheld-auch-an-seinem-85-geburtstag-hegt-portugal-ambivalente-gefuhle-gegenuber-jose-saramago/</link>
		<comments>http://www.portugalmania.de/2007/11/vaterlandsverrater-oder-nationalheld-auch-an-seinem-85-geburtstag-hegt-portugal-ambivalente-gefuhle-gegenuber-jose-saramago/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Nov 2007 22:03:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gilberto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[josé saramago]]></category>
		<category><![CDATA[literatur]]></category>
		<category><![CDATA[premio camões]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.portugalmania.de/uncategorized/2007/vaterlandsverrater-oder-nationalheld-auch-an-seinem-85-geburtstag-hegt-portugal-ambivalente-gefuhle-gegenuber-jose-saramago/</guid>
		<description><![CDATA[ 	
Heute, am 16. November, feiert der portugiesische Schriftsteller José Saramago seinen 85. Geburtstag. Für Saramago kein Grund, sich zur Ruhe zu setzen: In schöner Regelmäßigkeit stachelt er in Portugal erregte Debatten an &#8211; wie zuletzt über den Anschluss des Landes an Spanien. Und so polarisiert Saramago bis heute &#8211; und widersteht gekonnt allen Anwandlungen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<!--[CDATA[Wenn heute José Saramago seinen 85. Geburtstag feiert, dann wird dies in der ausländischen Presse stärker gewürdigt als in seinem Heimatland Portugal. Das ist durchaus als symptomatisch zu verstehen: Denn anders als zum Beispiel in Deutschland, wo sich Saramago einen treuen und ihm ergebenen Leserkreis erobert hat, ist der Schriftsteller in Portugal bis heute eine umstrittene Figur. Und so hievt...]]--></p>
<p>Heute, am 16. November, feiert der portugiesische Schriftsteller José Saramago seinen 85. Geburtstag. Für Saramago kein Grund, sich zur Ruhe zu setzen: In schöner Regelmäßigkeit stachelt er in Portugal erregte Debatten an &#8211; wie zuletzt über den Anschluss des Landes an Spanien. Und so polarisiert Saramago bis heute &#8211; und widersteht gekonnt allen Anwandlungen, ihn als Nationalhelden zu verehren&#8230;</p>
<p><span id="more-16"></span></p>
<p>Wenn heute <strong>José Saramago</strong> seinen <strong>85. Geburtstag</strong> feiert, dann wird dies in der ausländischen Presse stärker gewürdigt als in seinem Heimatland Portugal. Das ist durchaus als symptomatisch zu verstehen: Denn anders als zum Beispiel in Deutschland, wo sich Saramago einen treuen und ihm ergebenen Leserkreis erobert hat, ist der Schriftsteller in Portugal bis heute eine<strong> umstrittene Figur</strong>. Und so hievt die <a href="http://dn.sapo.pt/2007/11/16/index.html#papel" target="_blank" title="Diário de Notícias vom 16.11.2007">heutige Ausgabe des Diário de Notícias</a> zwar ein <strong>literarisches Thema</strong> auf ihre Titelseite &#8211; doch dort geht es nicht um Saramago, sondern um die Veröffentlichung der portugiesischen Ausgabe vom letzten Harry Potter-Band.</p>
<p>Vielleicht passt dieses Zusammentreffen aber auch ganz gut ins Bild. Denn es scheint, dass noch immer viele Portugiesen bei José Saramago nicht recht wissen, ob sie es hier mit einem <strong>Dichterfürsten</strong> zu tun haben &#8211; oder doch eher mit <strong>einem bösen Lord Voldemort</strong>, dem &#8220;Gott-sei-bei-uns&#8221; Portugals. Seit seinem literarischen Aufstieg sorgte Saramago immer wieder für heftige Debatten und Polemiken in Portugal &#8211; sei es in der literarischen wie auch politischen Arena.</p>
<p>Andererseits sind in dieser Beziehungskiste immer wieder <strong>aufrichtige Annäherungsversuche</strong> zu verzeichnen. Trotz aller Kritik verfügt Saramago auch in Portugal über zahlreiche Leser. Der nationale Literaturpreis, der <strong>Premio Camões</strong>, wurde ihm nicht verwehrt. Und spätestens seit 1998, als José Saramago der Literatur-Nobelpreis zugesprochen wurde, setzte fast so etwas wie eine <strong>kurze Liebesaffäre</strong> von Portugal und seinem berühmten Sohn ein. Damals tauchten über Nacht an jeder Ecke Lissabons Plakate auf, die José Saramago zum großen Preis beglückwünschten.</p>
<p>Doch Saramago wäre nicht Saramago, wenn er sich von der national angehauchten Begeisterung über den Nobelpreis hätte einwickeln lassen. Und so blieb er<strong> bis heute der große Unabhängige</strong>, der sich von keiner Gruppe vereinnahmen ließ &#8211; nicht von den ihm nahestehenden Kommunisten. Ganz zu schweigen vom bürgerlichen Establishment, zu dessen Feindbild er nach der Veröffentlichung seiner Romane &#8220;Das Memorial&#8221; (1982) oder &#8220;Das Evangelium nach Jesus Christus&#8221; (1991) ohnehin gehörte.</p>
<p>In der schönen Regelmäßigkeit, mit der Saramago bis heute neue Romane produziert, sorgt er auch immer wieder für neue Debatten in seinem Heimatland. So versetzte Saramago in diesem Sommer das Blut vieler Portugiesen in Wallung, <a href="http://portugal.germanblogs.de/archive/2007/07/26/kommt-die-iberische-union.htm" title="Kommt die iberische Union? Artikel in diesem Blog.">als er die Angliederung des Portugals an Spanien befürwortete</a>. Dieses alte <strong>Reizthema</strong> einer &#8220;iberischen Union&#8221; brachte ihm dann auch postwendend das Prädikat des &#8220;Vaterlandsverräters&#8221; ein.</p>
<p>Nichts neues für Saramago &#8211; denn ähnlichen <strong>Verunglimpfungen</strong> war er auch Anfang der 90er Jahre ausgesetzt, als sein Roman &#8220;Das Evangelium nach Jesus Christus&#8221; eine in Portugal bislang nicht gekannte öffentliche Debatte über ein literarisches Werk verursachte. Der Tumult führte am Schluss sogar dazu, dass der damalige Kulturminister Pedro Santana Lopes den Namen Saramagos von der <strong>Vorschlagsliste für den Europäischen Literaturpreis</strong> strich.</p>
<p>Nach dieser Schlammschlacht kehrte Saramago Portugal den Rücken zu &#8211; und zog nach Lanzarote. Ein Schritt, der die Vorbehalte gegen ihn zum Teil noch verstärkte: &#8220;Er verteidigt die iberische Union, er ist Kommunist, <strong>er hat das Land verlassen, um in Spanien zu leben,</strong> er ist mit einer Spanierin verheiratet, die auch noch zwanzig Jahre jünger als er ist&#8221; -so fasst der Filmemacher Miguel Gonçalves Mendes die Probleme zusammen, die Saramago so manch einem Portugiesen bereitet.</p>
<p>Doch genau das ist auch die <strong>Stärke José Saramagos</strong>: Er ist einer der wenigen unabhängigen Geister dieser Welt, der sich durch nichts und niemanden korrumpieren lässt. Vielleicht ist er deshalb auch nie als Politiker groß herausgekommen (bei der Europawahl 2004 kandidierte er auf einem aussichtslosen Listenplatz für die Kommunisten) &#8211; seine Stellung als großen Literaten hat diese <strong>Unbestechlichkeit </strong>aber nur gestärkt, mag man seine Meinungen teilen oder nicht. Parabéns, José Saramago!</p>
<p><em>Der jüngste Roman von José Saramago, &#8220;Eine Zeit ohne Tod&#8221; (&#8220;<em>As intermitências da morte&#8221;) ist diesen Herbst bei Rowohlt auf Deutsch erschienen (19,90 Euro). Das Buch ist auf Deutsch oder Portugiesisch auch <a href="http://www.tfmonline.de/" target="_blank" title="TFM - Portugiesische Buchhandlung">bei TFM erhältlich</a>. </em></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.portugalmania.de/2007/11/vaterlandsverrater-oder-nationalheld-auch-an-seinem-85-geburtstag-hegt-portugal-ambivalente-gefuhle-gegenuber-jose-saramago/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Unterwegs mit der größten Kamera der Welt: Ein portugiesischer Fotograf spürt der Faszination Brasiliens nach</title>
		<link>http://www.portugalmania.de/2007/10/unterwegs-mit-der-grosten-kamera-der-welt-ein-portugiesischer-fotograf-spurt-der-faszination-brasiliens-nach/</link>
		<comments>http://www.portugalmania.de/2007/10/unterwegs-mit-der-grosten-kamera-der-welt-ein-portugiesischer-fotograf-spurt-der-faszination-brasiliens-nach/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 19:32:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gilberto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[fotograf]]></category>
		<category><![CDATA[geolander]]></category>
		<category><![CDATA[lochkamera]]></category>
		<category><![CDATA[mica costa-grande]]></category>
		<category><![CDATA[terra brasilis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.portugalmania.de/uncategorized/2007/unterwegs-mit-der-grosten-kamera-der-welt-ein-portugiesischer-fotograf-spurt-der-faszination-brasiliens-nach/</guid>
		<description><![CDATA[ 	Ein seltsames Gefährt tourt derzeit über Brasiliens Landstraßen: Ein bunt bedruckter Lastwagen, ausgestattet mit der größten Kamera der Welt. Am Steuer sitzt der portugiesische Fotograf Mica Costa-Grande: Ein wahrer Weltenbummler, der mit seiner mobilen „Camara Obscura&#8221; die Faszination Brasiliens neu einfangen möchte.
Brasilien war schon immer ein Land, das die Fantasie der Europäer anregte. Lange [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Ein seltsames Gefährt tourt derzeit über Brasiliens Landstraßen: Ein bunt bedruckter Lastwagen, ausgestattet mit der größten Kamera der Welt. Am Steuer sitzt der portugiesische Fotograf Mica Costa-Grande: Ein wahrer Weltenbummler, der mit seiner mobilen „Camara Obscura&#8221; die Faszination Brasiliens neu einfangen möchte.<span id="more-30"></span></p>
<p>Brasilien war schon immer ein Land, das die Fantasie der Europäer anregte. Lange vor der Entdeckung Südamerikas stand das <em><strong>Terra Brasilis</strong></em> für einen unentdeckten Kontinent im weiten Meer, von dem man sich die Reichtümer der Ferne erhoffte: Erst waren es die Phönizier, die vom legendären <em><strong>Kinnabar</strong></em> redeten, später die <strong>Kelten</strong>, die das phönizische Wort einfach verdrehten und es <em><strong>Barkino</strong></em> nannten. Und noch einige Jahrhunderte weiter folgten die Genovesen, die über <em><strong>Brazi</strong> </em>sprachen.</p>
<p>Die Geschichte Brasiliens beginnt also bereits vor seiner &#8220;Entdeckung&#8221; durch den portugiesischen Seefahrer Pedro Álvares Cabral: Als Ort der Vorstellungen, Fantasien und Träume. Das gilt bis heute: Die endlosen Weiten der Steppen, die überwältigenden Urwälder entlang des Amazonas, die fein geschwungenen Küsten &#8211; kaum ein Land der Welt bietet eine ähnliche Fülle an Natur und Schönheit.</p>
<p><strong>Vorstellungen von Brasilien</strong> möchte auch  der portugiesische Fotograf <strong>Mica Costa-Grande</strong> mit seiner Expeditionsreise durch alle 27 Bundesstaaten des Landes einfangen. Und damit genügend Freiraum für die eigene Fantasie bleibt, wählte Costa-Grande auch eine ganz besondere Aufnahmeform: In einem Truck des Typs Volkswagen Constellation baute er die &#8220;<strong>größte Kamera der Welt</strong>&#8221; ein: Eine Lochkamera, die ohne Linse nach dem Camara Obscura-Prinzip funktioniert.</p>
<p>Das heißt: Durch ein winziges, nur wenige Millimeter großes Loch an der linken Seite des Lasters dringt Licht ein &#8211; und die Aufnahme entwickelt sich in einer großen <strong>Dunkelkammer im Innenraum</strong>. Aufnahmen mit Lochkameras sind nicht ganz einfach &#8211; die Belichtungszeit kann zwischen acht und zehn Stunden betragen. Und auch das fertige Bild ist <strong>unschärfer und geheimnisvoller</strong> als bei den heute üblichen Linsenkameras mit ihren Möglichkeiten zur Fokussierung.</p>
<p>Der <strong>Unschärfe-Effekt</strong> ist aber auch genau das, was Mica Costa-Grande erreichen möchte. Auf seiner Tour wird er 27 Bilder &#8211; für jeden Bundesstaat eines &#8211; schießen. Jede Aufnahme zeigt &#8211; wegen der langen Belichtungszeit &#8211; einen ganzen Tag in Brasilien. Mit einer Größe von <strong>3,5 x 1,2 Metern</strong> werden die fertige Bilder zudem überdimensionale Ausmaße annehmen &#8211; und sollen eine „Materialisierung der Erinnerung&#8221; darstellen, so Mica Costa-Grande.</p>
<p>Seine Tour hat Mica Costa-Grande nun Ende September in der Hauptstadt Brasilia gestartet &#8211; und wird bis Februar über <strong>25.000 Kilometer durch das Land gefahren sein</strong>. Eine Entfernung, die für den Fotografen nicht ungewöhnlich ist &#8211; denn der 45-Jährige befindet sich gemeinsam mit seiner drei Jahre jüngeren Ehefrau Sofia Salgado sowie den beiden 11- und 13-jährigen Kindern <strong>Elói und Sáskia </strong>auf Weltreise.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.portugalmania.de/wp-content/08_10_costagrande.jpg" alt="08_10_costagrande.jpg" /><br />
<em>Unterwegs in Brasilien: Seine Erfahrungen dokumentiert Mica Costa-Grande auf portugiesisch in seinem Bord-Tagebuch </em><a href="http://www.costagrande.com.br/" target="_blank" title="Costa Grande"><em>www.costagrande.com.br</em></a></p>
<p style="text-align: center" align="left">&nbsp;</p>
<p>Die <strong>außergewöhnliche Familie</strong> ist praktisch immer auf Achse. Nach langen Touren in Asien waren die Costa-Grandes in den letzten zwei Jahren in <strong>Nord- und Südamerika von Pol zu Pol unterwegs</strong> &#8211; ebenfalls in einem umgebauten Lastwagen (<a href="http://www.ritosdepassagem.com/" target="_blank" title="Ritos de Passagem">hier die Website zu diesem Vorgängerprojekt</a>). Und nun, in Brasilien angekommen, hat Mica Costa-Grande genügend Sponsoren gefunden, das lange von ihm geplante Fotoprojekt durchzuführen. Nächstes Jahr will die Familie dann ihre Weltreise abschließen: Mit einer Reise von Europa über den Orient und Sibirien bis zurück zum Ausgangspunkt China.</p>
<p>Brasilien ist für die Familie <strong>mehr als nur ein Zwischenstopp</strong>. Denn obwohl Mica Costa-Grande vielleicht die wenigste Zeit seines Lebens in seinem Heimatland Portugal verbracht hat, ist er der portugiesischen  Sprache und Kultur eng verbunden. &#8220;<strong>Mein Heimatland ist die portugiesische Sprache</strong>&#8220;, sagt er denn auf seiner Website &#8211; ein beliebtes Sprichwort in Portugal, wo Entdecker und Emigranten schon immer in die Welt ausströmten, und ihre Kultur weiter pflegten und verbreiteten.</p>
<p>In nicht-portugiesisch sprechenden Ländern sieht sich Mica Costa-Grande als <strong>Botschafter seiner Kultur</strong> &#8211; in Brasilien entdeckt er vor allem das Verbindende der lusitanischen Kultur. Beeindruckt ist er vor allem von der Schönheit des Landes:&#8221;Am Anfang bezweifelte ich, dass Brasilien so schön sei, wie so viel Menschen behaupteten&#8221;, erklärte er in einem <a href="http://www.bbc.co.uk/portuguese/reporterbbc/story/2006/08/060804_fotosportuguesesdbdt.shtml" target="_blank" title="Artikel und Gespräch mit Mica Costa-Grande auf den portugiesischsprachigen Seiten der BBC">Gespräch mit der BBC</a>. Doch nach vier Monaten im Land könne er das nur bestätigen. Und selbst für die weltweit eher als Moloch verrufene Metropole <strong>São Paulo</strong> findet Mica Costa-Grande viele lobende Worte: &#8220;Es ist die einzige Stadt, in der <strong>Kompetenz auf Sympathie trifft</strong>.&#8221;</p>
<p>Nun also die große Brasilien-Reise. Die wichtigsten Begebenheiten will Mica Costa-Grande auch in seinem <strong>(portugiesischen) Bord-Tagebuch</strong> auf <a href="http://www.costagrande.com.br/" title="Mica Costa-Grande, brasilianisches Bord-Tagebuch">http://www.costagrande.com.br</a> berichten. Und mit seinen Bildern will er auch seine Erfahrung unterfüttern, die er bislang auf seinen weiten Reisen gewonnen hatte: &#8220;Die Welt ist weniger gefährlich, als es scheint, und viel schöner, als es scheint.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.portugalmania.de/2007/10/unterwegs-mit-der-grosten-kamera-der-welt-ein-portugiesischer-fotograf-spurt-der-faszination-brasiliens-nach/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>25 Tage allein über den Atlantik: Ein junger Portugiese folgt dem Beispiel der großen Seefahrer</title>
		<link>http://www.portugalmania.de/2007/09/25-tage-allein-uber-den-atlantik-ein-junger-portugiese-folgt-dem-beispiel-der-grosen-seefahrer/</link>
		<comments>http://www.portugalmania.de/2007/09/25-tage-allein-uber-den-atlantik-ein-junger-portugiese-folgt-dem-beispiel-der-grosen-seefahrer/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Sep 2007 18:56:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gilberto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[lobato]]></category>
		<category><![CDATA[madeira]]></category>
		<category><![CDATA[regatta]]></category>
		<category><![CDATA[segelboote]]></category>
		<category><![CDATA[transat 6.50]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.portugalmania.de/uncategorized/2007/25-tage-allein-uber-den-atlantik-ein-junger-portugiese-folgt-dem-beispiel-der-grosen-seefahrer/</guid>
		<description><![CDATA[ 	Am Sonntag starten im französischen Fort Boyard 84 mutige Segler zu einer der härtesten Regatten der Welt &#8211; der TRANSAT 6.50. Ganz auf sich allein gestellt müssen die Teilnehmer die fast 8000 Kilometer Strecke bis nach Brasilien in winzigen Booten bewältigen. Dieses Jahr startet mit Francisco Lobato erstmals auch ein Portugiese auf der TRANSAT [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Am Sonntag starten im französischen Fort Boyard 84 mutige Segler zu einer der härtesten Regatten der Welt &#8211; der TRANSAT 6.50. Ganz auf sich allein gestellt müssen die Teilnehmer die fast 8000 Kilometer Strecke bis nach Brasilien in winzigen Booten bewältigen. Dieses Jahr startet mit Francisco Lobato erstmals auch ein Portugiese auf der TRANSAT 6.50. Der 22jährige Lobato geht mit viel Ehrgeiz ins Rennen &#8211; und fürchtet sich doch vor Einsamkeit und Müdigkeit auf hoher See.<span id="more-42"></span></p>
<p>Allein auf dem weiten Meer, in einem Boot, kaum größer als eine Nussschale: Schon wenig Fantasie reicht aus, um die Strapazen der Teilnehmer der <a href="http://www.transat650.org/" target="_blank" title="TRANSAT 6.50 - offizielle Homepage">TRANSAT 6.50-Regatta</a> nachvollziehen zu können. Und doch stechen nun schon zum dreißigsten Mal <strong>Dutzende Unerschrockene in See</strong>, um sich und ihr Segelkönnen auf die Probe zu stellen. Am nächsten Sonntag ist es wieder soweit: 84 Segelboote der Mini-Klasse, keines länger als 6,50 Meter, werden den Hafen von Fort Boyard verlassen und <strong>Kurs auf Salvador de Bahia</strong> in Brasilien nehmen.</p>
<p>Erstmals in der Geschichte der TRANSAT 6.50 hat sich auch ein <strong>Portugiese für das Rennen qualifiziert</strong>: Der 22jährige, angehende Schiffsbau-Ingenieur <a href="http://www.franciscolobato.com/" target="_blank" title="Offizielle Homepage von Francisco Lobato (Englisch, Portugiesisch)">Francisco Lobato</a>. Trotz seines jungen Alters geht Lobato als <strong>Mit-Favorit</strong> ins Rennen. Momentan steht er sogar auf dem ersten Platz der Weltrangliste in der kleinsten Bootskategorie.</p>
<p>Lobato will den Sieg &#8211; und hat dennoch <strong>großen Respekt vor den Strapazen</strong>, die ihm auf der langen Seereise in seinem kleinen, von der Bank BPI unterstützten Boot <em>Pogo </em>bevorstehen. Laut <a href="http://expresso.clix.pt/gen.pl?sid=ex.sections/24820&amp;mid1=&amp;m2=" target="_blank" title="Dossier des Expresso">Expresso</a> ist vor allem die <strong>Einsamkeit der größte Feind des Seglers</strong>. Lobato ist auf dem Meer ganz allein auf sich gestellt. Wie einst die alten Seefahrer muss er anhand von Sternen und Wetter seinen Kurs bestimmen &#8211; moderne GPS-Systeme sind an Bord nicht erlaubt. Der Zwang zur ständigen Aufmerksamkeit ist nicht einfach, zumal die <strong>Müdigkeit immer präsent</strong> ist: Gerade einmal alle vier Stunden ist ein 30minütiges Nickerchen möglich.</p>
<p>Unter diesen Extrembedingungen können selbst kleine Fehler gravierende Auswirkungen haben. Einen <strong>Vorgeschmack auf diese Gefahren</strong> konnte Francisco Lobato schon bei der Anreise nach Frankreich zur TRANSAT 6.50 erleben. Ein schwerer Sturm vor der Küste Spaniens bei Santander drohte, die <em>BPI Pogo </em><strong>fast zum Kentern</strong> zu bringen. Nur mit Mühe gelang es Francisco Lobato, den Mast zu halten &#8211; und seine Teilnahme an der Regatta zu sichern.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.portugalmania.de/wp-content/lobato.jpg" alt="lobato.jpg" /></p>
<p style="text-align: center"><em>Allein auf hoher See: Francisco Lobato an Bord der BPI Pogo. Foto: </em><a href="http://www.franciscolobato.com/" target="_blank" title="Francisco Lobato"><em>www.franciscolobato.com</em></a></p>
<p style="text-align: center">&nbsp;</p>
<p>So einsam der weite Atlantik auch sein mag: Die <em>BPI Pogo </em>wird auch ein <strong>kleines Stück Portugal auf dem großen Meer</strong> sein. Denn für ein wenig Abwechslung an Bord sorgt eine Sammlung an portugiesischer Musik, die sich Lobato einpackt. Außerdem kann sich Francisco Lobato auch auf einen <strong>Zwischenstopp auf portugiesischem Boden</strong> freuen: In diesem Jahr legt die TRANSAT 6.50 eine <a href="http://transat650-madeira.make-fast.com/" target="_blank" title="Zwischenstopp auf Madeira - Informationen des Tourismusbüros">Pause auf der Insel Madeira</a> ein. Dort haben die Segler <strong>zwei Wochen Zeit</strong>, um sich von den Strapazen der ersten Etappe zu erholen &#8211; und dann zum längeren Stück der insgesamt 7800 Kilometer langen Reise nach Brasilien auszuholen.</p>
<p>Kurz hinter Madeira kann Francisco Lobato sogar seinen <strong>23. Geburtstag auf hoher See</strong> feiern. Vielleicht bereitet er sich ein paar Tage später selbst das <strong>schönste Geburtstagsgeschenk</strong>: Mit einer gelungenen Zieleinfahrt in Salvador de Bahia und, wer weiß, vielleicht sogar einem Platz auf dem Siegerpodest der TRANSAT 6.50.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.portugalmania.de/2007/09/25-tage-allein-uber-den-atlantik-ein-junger-portugiese-folgt-dem-beispiel-der-grosen-seefahrer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Martin Behaim: Ein Wahl-Lissaboner erstellte den ersten Globus. Und nahm es mit der Wahrheit nicht immer so genau</title>
		<link>http://www.portugalmania.de/2007/07/martin-behaim-ein-wahl-lissaboner-erstellte-den-ersten-globus-und-nahm-es-mit-der-wahrheit-nicht-immer-so-genau/</link>
		<comments>http://www.portugalmania.de/2007/07/martin-behaim-ein-wahl-lissaboner-erstellte-den-ersten-globus-und-nahm-es-mit-der-wahrheit-nicht-immer-so-genau/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Jul 2007 11:33:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gilberto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entdeckungen]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[erdapfel]]></category>
		<category><![CDATA[globus]]></category>
		<category><![CDATA[kartografie]]></category>
		<category><![CDATA[martin behaim]]></category>
		<category><![CDATA[seefahrer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.portugalmania.de/uncategorized/2007/martin-behaim-ein-wahl-lissaboner-erstellte-den-ersten-globus-und-nahm-es-mit-der-wahrheit-nicht-immer-so-genau/</guid>
		<description><![CDATA[ 	Am 29. Juli 1507, vor 500 Jahren, starb der deutsche Kartograf und Händler Martin Behaim. Bekannt ist Behaim vor allem durch seinen &#8220;Erdapfel&#8221;, der älteste überhaupt erhaltene Globus. Nach allem, was wir wissen, muss Behaim eine schillernde Persönlichkeit gewesen sein: Weltoffen, visionär, risikofreudig &#8211; aber auch ein Aufschneider. Und obwohl Behaim aus Nürnberg stammte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Am 29. Juli 1507, vor 500 Jahren, starb der deutsche Kartograf und Händler Martin Behaim. Bekannt ist Behaim vor allem durch seinen &#8220;Erdapfel&#8221;, der älteste überhaupt erhaltene Globus. Nach allem, was wir wissen, muss Behaim eine schillernde Persönlichkeit gewesen sein: Weltoffen, visionär, risikofreudig &#8211; aber auch ein Aufschneider. Und obwohl Behaim aus Nürnberg stammte, lebte er lange Zeit seines Lebens in seiner Wahlheimat Lissabon, wo er dann 1507 auch völlig verarmt gestorben ist. Was weiß man noch über sein Leben?<span id="more-67"></span></p>
<p>Die ganze Geschichte beginnt mit <strong>einigen Flunkereien</strong>. Zwar dürfte unstrittig sein, dass der deutsche Händler <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Behaim" target="_blank" title="Wikipedia über Martin Behaim">Martin Behaim</a></strong> der Erfinder des &#8220;<a href="http://science.orf.at/science/news/148887" target="_blank" title="Bericht über Beheim und seinen Erdapfel beim ORF">Behaim-Globus</a>&#8220;, des berühmten Erdapfels ist, der heute im <a href="http://www.gnm.de/" target="_blank" title="Germanisches Nationalmuseum Nürnberg">Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg</a> zu sehen ist. Doch schon über das genaue Entstehungsjahr des kartografischen Meisterwerks scheiden sich die Geister: 1492 steht auf dem Globus selbst, doch wahrscheinlich wurde auch noch 1493 oder 1494 an dem Werk gearbeitet. Und weitere Fragen bleiben offen: <strong>Hat Behaim den Globus selbst erstellt?</strong> Wahrscheinlich eher nicht. <strong>Hat Behaim an den portugiesischen Entdeckungsfahrten teilgenommen, wie er auf dem Globus vermerkte?</strong> Mit großer Sicherheit nicht, weil er sich zu dieser Zeit nachweislich in Portugal aufhielt. Und Behaim war vermutlich auch nicht der große Visionär, der bereits 1492 die Erde als Kugelform - und nicht als Scheibe &#8211; darstellte. In gebildeten Kreisen war diese Erkenntnis zu dieser Zeit bereits &#8220;Common Sense&#8221;.</p>
<p>Und dennoch: Martin Behaim war trotz dieser Flunkereien eine faszinierende Person. Vor allem war er wohl ein begnadeter Händler, der für ein gutes Geschäft gerne auch einmal Risiken einging. Geboren 1459 in Nürnberg, lernte er dort ab 1476 das Geschäft des Tuchhändlers. Ein Jahr später ging er nach Antwerpen, von wo aus er europaweit Handel betrieb.</p>
<p>Portugal und Spanien waren zu dieser Zeit die, wie wir heute sagen würden, dynamischsten Märkte. Denn die Portugiesen haben schon mit ersten Entdeckungsfahrten an der Küste Afrikas entlang begonnen. Mit dem neuen Schiffstyp der Karavellen waren die portugiesischen Seefahrer in der Lage, auch längere Seestrecken zu überwinden. Große Entdeckungen und vor allem <strong>riesige Geschäftschancen</strong> müssen damals in der Luft gelegen haben. Und so zieht es auch den aufstrebenden Martin Behaim in den 80er Jahren des 15. Jahrhunderts nach Lissabon. 1485 wurde er von König João II. sogar <strong>zum Ritter geschlagen</strong> und gehörte fortan zum portugiesischen Königshof. Wenig später heiratete Behaim &#8211; in Portugal Martinho da Boémia (&#8220;<em>Martinchen von Böhmen</em>&#8220;) genannt &#8211; Joana de Macedo, die Tochter des Gouverneurs der Azoreninseln Fayal und Pico. Martin Behaim muss in der portugiesischen Königs- und Handelsgesellschaft dieser Tage ziemlich gut vernetzt gewesen sein.</p>
<p>Deshalb kann man auch davon ausgehen, dass sein 1492-1494 während eines einige Jahre dauernden Aufenthalts in Nürnberg entstandener Erdapfel weniger wissenschaftlichen Zwecken diente, sondern vor allem dem <strong>Anlocken neuer Investoren für die neuen Handelsrouten</strong>. Der Globus entstand kurz vor der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus, zeigt also noch die direkte Nachbarschaft von Asien und Europa, nur getrennt durch eine sehr kurzen Seeweg über den Atlantik. Diese Vorstellung des Seewegs nach Indien war die Vision, die ganze Gesellschaften bewegte: Ließen sich doch so die Reichtümer Asiens schnell und kostengünstig nach Europa verschiffen. Später war es Vasco da Gama, der den Seeweg nach Indien entdeckte &#8211; geografisch anders als gedacht, aber da waren die europäischen Supermächte Portugal und Spanien vor allem schon mit der Aufteilung Amerikas beschäftigt.</p>
<p>Nach der <strong>Rückkehr von Nürnberg nach Lissabon im Jahr 1493</strong> lief es für Behaim nicht mehr gut. Vor allem ab dem Jahr 1495 ging es für ihn bergab: In diesem Jahr starben sein Gönner König João sowie sein Schwiegervater. Zu allem Unglück verließ ihn noch seine Ehefrau, die ein Verhältnis mit dem Oberprokurator der Gefangenen auf der Azoren-Insel Fayal einging. Zwischen dessen Familie und den Behaims kam es in Folge des Skandals zu heftigen Auseinandersetzungen.</p>
<p>Man muss wohl davon ausgehen, dass Behaim in der Folgezeit bis zu seinem Tod am 29. Juli 1507, in <strong>ärmlichen Verhältnissen</strong> lebte. Auch ist seine Grabesstätte in Lissabon nicht bekannt. <strong>Was bleibt also von Martin Behaim?</strong> Weit mehr als der Erdapfel. Und weit mehr als die Erinnerung an einen „<a href="http://briefeankonrad.tripod.com/Lebenssinn/index.blog?entry_id=1529790" target="_blank" title="Polemik über Martin Behaim">Nürnberger Münchhausen</a>&#8220;. Nein, Martin Behaim war einer der frühen Weltbürger, wie es <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?sid=bc4ae2dc11dc1934586763ea542b5796&amp;em_cnt=1180777" target="_blank" title="Auf dem ältesten Globus fehlt Amerika - Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 28. Juli 2007">Arno Widmann in der Frankfurter Rundschau beschreibt</a>. Denn mit seinem Globus zeige Behaim<strong> ein einfaches Bild der Welt</strong>, so Widmann. Getragen von der Einsicht: Die Menschen sind überall gleich. Und deshalb sei Behaims Globus das „<strong>Dokument einer früheren Risikogesellschaft</strong> (&#8230;): Ich weiß, es ist riskant. Aber ich kenne das Risiko.&#8221;</p>
<p>Und dass Behaim nie ein Risiko ausließ, Grenzen übersprang, das Leben in anderen Ländern wagte: Das zeigt, was für ein interessanter Mensch er gewesen sein muss. Mit allen Schwächen, die solche Tausendsassas aufweisen &#8211; und ihrer ganzen Faszination. Vielleicht sollte sich die Stadt Lissabon deshalb ein wenig intensiver ihres großen Wahl-Sohnes erinnern. Und im Katalog der portugiesischen Nationalbibliothek sind nur <a href="http://opac.porbase.org/ipac20/ipac.jsp?npp=20&amp;ipp=20&amp;profile=porbase&amp;aspect=basic&amp;term=Behaim&amp;index=.GW&amp;uindex=&amp;oper=&amp;ri=1&amp;menu=search&amp;aspect=basic&amp;npp=20&amp;ipp=20&amp;profile=porbase&amp;ri=1porbase&amp;sort=&amp;limit=&amp;limit=&amp;limit=&amp;limit=&amp;limit=LNG01+%3D+por&amp;limit=&amp;limit=&amp;go_sort_limit.x=9&amp;go_sort_limit.y=8#focus" target="_blank" title="Suchergebnisse Nationalbibliothek Portugal über Behaim">drei Werke über Behaim verzeichnet</a> &#8211; das letzte erschien im Jahr 1960. Neuere Erkenntnisse wären auch hier zu erwarten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.portugalmania.de/2007/07/martin-behaim-ein-wahl-lissaboner-erstellte-den-ersten-globus-und-nahm-es-mit-der-wahrheit-nicht-immer-so-genau/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

