Garranos in Nord-Portugal: Die Wildpferde mit keltischem Stammbaum sind vom Aussterben bedroht
Seit Jahrzehnten versucht der portugiesische Staat, die einzigartigen Garrano-Pferde im Nationalpark Peneda-Gerês wieder auszuwildern. In der Tat leben heute einige der Wildpferde wieder in Freiheit. Dennoch ist die Zukunft der Garranos bedroht: Schon in wenigen Jahrzehnten könnten die Nachfahren des iberischen Ponys ausgestorben sein. Größte Feinde sind der Wolf – und ein verbissener Kampf um den Lebensraum, der durch die Waldbrände der letzten Jahre weiter zusammenschrumpfte. (weiterlesen…)
Über Jahrzehnte hinweg gehörten kleine, weiß gekalkte Taubenhäuschen fest ins Landschaftsbild von Portugals äußerstem Nordosten, dem Terra Fria. Doch dieses Stück Kulturgeschichte befindet sich in akuter Gefahr: Landflucht und EU-Agrarpolitik ließen viele der so charakteristischen Taubenschläge verfallen. Doch in der Region setzt ein Umdenken ein: Immer mehr Taubenhäuser werden restauriert – und eine kulinarische Woche soll im wahrsten Sinne des Wortes wieder Appetit auf die traditionelle Vogelhaltung machen.