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	<title>portugalmania.de &#187; Algarve</title>
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	<description>Das portugiesische Logbuch im Netz :: Portugal Blog</description>
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		<title>Die &#8220;andere Algarve&#8221; im Aufbruch: Der neue Öko-Tourismus punktet mit Pfiff und Kreativität</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jul 2008 21:48:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gilberto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ 	Ja, es gibt sie, die Algarve jenseits der Bettenburgen und Hotel-Resorts. Vor allem im Westen und im Hinterland von Portugals beliebtester Tourismusregion warten unzählige Kultur- und Naturschätze auf ihre Entdeckung. Viele junge Öko-Tourismus-Anbieter machen sich gerade daran, auch diese unbekannte Seite der Algarve für Reisende zugänglich zu machen. Doch reichen Kreativität und Enthusiasmus, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Ja, es gibt sie, die Algarve jenseits der Bettenburgen und Hotel-Resorts. Vor allem im Westen und im Hinterland von Portugals beliebtester Tourismusregion warten unzählige Kultur- und Naturschätze auf ihre Entdeckung. Viele junge Öko-Tourismus-Anbieter machen sich gerade daran, auch diese unbekannte Seite der Algarve für Reisende zugänglich zu machen. Doch reichen Kreativität und Enthusiasmus, um dem Massentourismus alter Prägung eine &#8220;andere Algarve&#8221; entgegensetzen zu können? <span id="more-426"></span></p>
<p>Nuno Guimarães ist ein Mann, der seinen <strong>Platz in der Welt</strong> gefunden zu haben scheint. Und dieser Platz, der ist genau hier, im Westen der Algarve, an der urtümlichen <strong>Costa Vicentina</strong>: &#8220;Spürt Ihr, wie gut die Luft hier riecht?&#8221;, ruft er seiner Wandergruppe zu, die er an den Klippen der nahezu unberührten Steilküste im äußersten Westen der Algarve entlangführt. &#8220;Hier leben die Menschen noch im Gleichgewicht mit der Natur&#8221;.</p>
<p>Vor drei Jahren zog es Guimarães nun von der Großstadt Porto ins<strong> ländliche Städtchen Aljezur</strong> &#8211; einen Schritt, den er nie bereut hat. Denn Nuno Guimarães hat hier, wo der Tourismus bislang kaum Spuren hinterließ, sein eigenes kleines Unternehmen &#8220;<a title="Carpe Vita" href="http://www.carpe-vita.com/" target="_blank">Carpe Vita</a>&#8221; aufgebaut: Mit <strong>Wander- und Trekkingtouren</strong>, Surfkursen und auch <strong>vier kleinen Ferienhäusern</strong> in Aljezur, die der Jung-Unternehmer mit traditionellen Techniken und Materialien der Algarve restauriert hat.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-457" title="29_07_algarve11" src="http://www.portugalmania.de/wp-content/29_07_algarve11.jpg" alt="" width="454" height="309" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Wandern im Einklang mit der Natur: Unterwegs mit Nuno Guimarães an der Costa Vicentina</em></p>
<p>Die Rückbesinnung auf die Tradition der Region betreibt Nuno Guimarães jedoch <strong>nicht aus Folklore</strong>. Seine Ideen gehen weiter: Er will den Bewohnern von Aljezur selbst wieder ein <strong>Gefühl für den Wert der Tradition</strong>, der eigenen Kultur vermitteln. Und das ist fast schon ein <strong>revolutionärer Gedanke</strong>, auch hier im äußersten Westen der Algarve.</p>
<h2>Schlechte Zeiten für Natur-Tourismus</h2>
<p>Denn schon über Jahrzehnte hinweg droht ein immer wieder allzu gefräßiger Tourismus, die Region ihrer Identität zu berauben. Urlaubszentren wie<strong> Albufeira oder Portimão</strong> erinnern mit ihren <strong>Hochhäusern </strong>eher an Manhattan als an die kleinen Fischerorte, die sie einst einmal waren. Und auch heute noch dreht sich allüberall der Betonmischer: Derzeit <a title="Tourismusprojekte an der Algarve" href="http://www.portugalmania.de/tourismus/2007/mehr-beton-weniger-grun-wird-die-algarve-zubetoniert/" target="_self">befindet sich fast ein Dutzend neuer Hotelprojekte im Bau</a> &#8211; ein Teil von ihnen sogar in <strong>ausgewiesenen Naturschutzgebieten</strong>. Die Baugenehmigung wurde trotzdem erteilt: Die Schaffung von Arbeitsplätzen sei schließlich im nationalen Interesse.</p>
<p>Für die Natur scheint das &#8220;<strong>nationale Interesse</strong>&#8221; hingegen deutlich geringer ausgeprägt zu sein. Die Naturparks der Region stöhnen unter einer <strong>notorisch schlechten Finanzsituation</strong> &#8211; und selbst die Quinta Marim, das Besucherzentrum des Naturparks Ria Formosa, kann sich nur mit Mühe dem Zerfall entziehen.</p>
<p>Geht es nach Portugals <strong>Masterplan für die landesweite Tourismusentwicklung</strong>, dem &#8220;<span class="title"><a title="Plano Estratégico Nacional para o Turismo (Portugal)" href="http://www.turismodeportugal.pt/Portugu%C3%AAs/turismodeportugal/estrategianacionalparaoturismo/Pages/EstrategiaNacionalparaoTurismo.aspx" target="_blank">Plano Estratégico Nacional para o Turismo</a>&#8220;, d</span>ann steht für die weitere Entwicklung der Algarve die Natur ohnehin nicht im Vordergrund. Natur findet auf den Azoren und Madeira statt &#8211; die Algarve soll hingegen verstärkt als<strong> luxuriöse Event- und Partymeile </strong>glänzen. Da passen neue Hotels, aber auch die kurz vor der Fertigstellung stehende Formel 1-Rennstrecke <strong>&#8220;Autódromo do Algarve&#8221;</strong> bei Portimão perfekt ins Bild.</p>
<p>Keine Frage &#8211; die Weichenstellungen der Tourismuspolitik haben schon ihre Wirkung gezeigt.Besuchten <a title="Observatório do Algarve" href="http://www.observatoriodoalgarve.com/cna/noticias_ver.asp?noticia=23792" target="_blank">nach Angaben der Zeitung &#8220;Observatório do Algarve</a>&#8221; im Jahr 2000 noch <strong>8.000 &#8220;Natur-Touristen&#8221; </strong>die Region, so waren es im vergangenen Jahr nur<strong> noch kaum messbare 2.300</strong> &#8211; ein Bruchteil der Hunderttausenden an Urlaubern, die Jahr für Jahr die Strände der Algarve bevölkern.</p>
<p>Alles verloren also an der Algarve? Nicht unbedingt. Trotz des immensen Drucks durch die finanzkräftigen Investoren bewahrte sich die Algarve an zahlreichen Stellen ihren eigenen Charakter mit <strong>faszinierenden Naturlandschaften</strong> und reichhaltiger Flora und Fauna. Die gerade einmal rund 150 Kilometer lange Algarve bildet die Heimat von vier großen Naturschutzgebieten, einige davon unter besonderem europäischen Natura 2000-Schutz. Und nicht nur das: Abseits der Souvenir-Läden leben bis heute einige<strong> handwerkliche Traditionen</strong> weiter, die auch von Urlaubern neu entdeckt werden wollen: Seien es die Korkgewinnung, die <strong>Salzfelder von Olhão und Tavira</strong> oder die Herstellung von Olivenöl. Gut versteckt, jenseits der Touristenströme wartet die &#8220;andere Algarve&#8221; auf ihre Entdeckung.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-458" title="29_07_algarve2" src="http://www.portugalmania.de/wp-content/29_07_algarve2.jpg" alt="" width="300" height="225" /><br />
<em>Treffpunkt des Öko-Tourismus: Die Feira Nacional de Parques Naturais in Olhão. Foto: © <a title="Feira Nacional de Parques Naturais e Ambientais, Olhão" href="http://www.feiranacionaldeparques.com/?nav=1&amp;pag=media&amp;dir=agenda1&amp;dia=" target="_blank">Feira Nacional de Parques Naturais</a></em></p>
<p>Es sind vorwiegend junge Unternehmer wie Nuno Guimarães, die dieses Potenzial in Portugals Süden entdeckt haben &#8211; und die es nun für einen <strong>naturnahen Tourismus erschließen</strong> möchten. Ob Wanderungen, Radfahrten oder Bootstouren: So vielfältig die Angebote sind, so vereint sind ihre Anbieter doch in ihrem <strong>Enthusiasmus und ihrer Kreativität</strong>.</p>
<p>Schon zum dritten Mal ließ sich nun in <strong>Olhão an der Westalgarve</strong> die ganze Vielfalt der aufstrebenden Öko-Branche bewundern &#8211; und zwar bei der &#8220;<a title="Feira Nacional de Parques Naturais e Ambientais, Olhão" href="http://www.feiranacionaldeparques.com/" target="_blank">Feira Nacional de Parques Naturais e Ambientais</a>&#8220;, Portugals größtem Treffpunkt der grünen Urlaubsszene. Und was gab es dort nicht alles <strong>an neuen Angeboten zu bestaunen</strong>: Touren mit geländegängigen <strong>Segway-Gefährten</strong> durch Wald und Wiesen (<a title="Silence Tour" href="http://www.silencetour.pt/" target="_blank">Silence Tour</a>). Bequeme Vogelbeobachtung von den weißen Ledersofas des in Olhão beheimateten &#8220;<a title="Natura Algarve" href="http://www.natura-algarve.com/" target="_blank">Natura Algarve</a>&#8220;-Katamarans aus. Kurse zum Erlernen von Brotbacken. Tauchkurse mit historischem Hintergrund : An Ideen herrscht weiß Gott kein Mangel.</p>
<h2>Viele Angebote&#8230; und das Konzept?</h2>
<p>So vielfältig diese Aktivitäten jedoch sind, so gut die dahinterstehenden Ideen erscheinen mögen: Noch immer sind die meisten dieser Anbieter <strong>Einzelkämpfer</strong>, die ihren Platz in der Nische zu finden hoffen. Zudem kommen unterschiedliche Einschätzungen, was der Begriff &#8220;Öko-Tourismus&#8221; wirklich bedeutet: Steht Öko nur für einen Ausflug in die Natur? Oder gar für eine Jeep-Safari? Oder steht doch ein ganzheitlicher Aspekt dahinter?</p>
<p>Selbst wenn diese Frage ausgeklammert bleibt: Ein weiterer Schwachpunkt bleibt weiterhin die <strong>Vermarktung der Angebote</strong> &#8211; vor allem im Ausland, wo sich die größte Zielgruppe für Urlaubsangebote der anderen Art befindet. Klar, Portugal und die Algarve bieten <strong>zahlreiche verborgene Schätze.</strong> Aber:</p>
<blockquote><p>&#8220;Diese Schätze sind nicht immer sichtbar, und es gibt keine klare Karte, die Einwohnern, Touristen und Investoren zeigt, wo diese zu finden sind.&#8221;</p></blockquote>
<p>So schreiben es die &#8220;Bienen&#8221; der <a title="Portugal’s Hidden Treasures: How will they be discovered?" href="http://3ecobees.com/blog/portugals-hidden-treasures-how-will-they-be-discovered" target="_blank">neuen Öko-Consultingfirma &#8220;3 Ecobees&#8221;</a> auf ihrer Website, auch so ein Geschöpf des frischen, unverbrauchten Öko-Erwachens an der Algarve. <strong>Etwas drastischer </strong>drückt es Adão Flores, Professor an der &#8220;Universidade do Algarve&#8221;, nach Angaben des Observatório do Algarve aus: Ja, die Algarve habe Potenzial. Aber ihre Konzepte für Naturtourismus seien &#8220;<strong>desorganisiert</strong>&#8220;, ohne &#8220;gemeinsame Strategie&#8221;.</p>
<h2>Via Algarviana als Wegbereiter</h2>
<p>Da ist es gut, dass bereits in wenigen Monaten möglicherweise der <strong>entscheidende Wegbereiter</strong> für einen erstarkenden Öko-Tourismus an den Start geht: <strong><a title="Via Algarviana" href="http://www.portugalmania.de/land-leute/algarve-land-leute/2007/der-neue-wanderweg-via-algarviana-erschliest-das-unbekannte-hinterland-der-algarve/" target="_self">Der Wanderweg Via Algarviana</a>.</strong></p>
<p>Die Via Algarviana schlängelt sich über 240 Kilometer und 14 Etappen von Alcoutim an der spanischen Grneze bis hin zum Cabo de São Vicente im äußersten Westen der Algarve. Die Strecke zieht vor allem durch das dünn besiedelte und touristisch bislang <strong>kaum erschlossene Hinterland der Algarve</strong>. Ganz bewusst passiert die Route des Wanderwegs immer wieder Stationen, an denen sich kulturelle<strong> Anknüpfungspunkte zur Tradition und Leben an der Algarve</strong> finden lassen: Sei es bei der Herstellung des Medronho-Schnapses, bei steinzeitlichen Fundstätten oder an den weiterhin bewirtschafteten Korkplantagen &#8211; hier lässt sich ein Stück des Landes, auch aus menschlicher Sicht, erleben.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-456 aligncenter" title="pict0243" src="http://www.portugalmania.de/wp-content/pict0243-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /><br />
<em>Korkeichen: Auch ein Stück Kulturlandschaft an der Algarve (hier bei Monchique)</em></p>
<p>Projektleiter João Ministro und seine Mitstreiter der <a title="Almargem" href="http://www.almargem.org" target="_blank">Umweltschutzorganisation Almargem</a>, die die Via Algarviana aufbauen, haben mit diesem Wanderweg<strong> etwas Neues geleistet</strong>: Ein <strong>durchdachtes Konzept</strong> für den Öko-Tourismus, der über einzelne Ortschaften weit hinaus geht &#8211; und dementsprechend auch mit vielen Problemen und Widerständen zu kämpfen hatte. Und die Via Algarviana ist weit mehr als ein Wanderweg: Sie könnte zum <strong>Rückgrat eines naturnahen Tourismus &#8220;der Erfahrungen&#8221; </strong>werden, der das teilweise etwas ramponierte Image der Algarve zu verbessern vermag.</p>
<p><strong>Erste Ideen sind schon da</strong>: So plant die bei Aljezur lebende Deutsche Sofia von Mentzingen für nächstes Jahr die Durchführung von <a title="Burros &amp; Artes" href="http://burros-artes.blogspot.com/" target="_blank">Eselswanderungen auf einigen Teiletappen der Via Algarviana</a>. Das dürfte nur der Auftakt für weitere Angebote sein, sobald die Via Algarviana im Herbst diesen Jahres endgültig beschildert und eröffnet sein wird. <span style="font-weight: bold; color: #660000;"> </span></p>
<p>Folge dieser Fährte lautet der Werbespruch der Via Algarviana. Und wer weiß, vielleicht könnte dieses Motto viel umfassender wirken, als es die Projektentwickler am Anfang geglaubt haben. Die <strong>andere Algarve</strong>, sie ist im Aufbruch.</p>
<ul>
<li><a title="Via Algarviana" href="http://www.viaalgarviana.org/" target="_blank">Offizielle Website der Via Algarviana</a></li>
<li><a title="Reisebericht Via Algarviana" href="http://www.wandern-in-portugal.de/reisebericht.php" target="_blank">Ein Erfahrungsbericht von der Erstbegehung der Via Algarviana auf &#8220;Wandern in Portugal&#8221;</a></li>
</ul>
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		<title>Neue Touristen-Route an der Algarve: Auf der Suche nach dem besten Kork der Welt</title>
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		<pubDate>Mon, 05 May 2008 17:34:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gilberto</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kork]]></category>
		<category><![CDATA[Rota da Cortiça]]></category>
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		<description><![CDATA[ 	Die Region um São Brás de Alportel in der Nähe von Faro rühmt sich, Herkunftsgebiet des &#8220;besten Korks der Welt zu sein&#8221;. Stimmt das? Besucher können sich jetzt von der besonderen Qualität des algarvianischen Korks überzeugen: Auf der neu eingerichteten  &#8220;Rota da cortiça&#8221;, der Route des Korks. Entlang der Küstenlinie der Algarve hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Die Region um São Brás de Alportel in der Nähe von Faro rühmt sich, Herkunftsgebiet des &#8220;besten Korks der Welt zu sein&#8221;. Stimmt das? Besucher können sich jetzt von der besonderen Qualität des algarvianischen Korks überzeugen: Auf der neu eingerichteten  &#8220;Rota da cortiça&#8221;, der Route des Korks. <span id="more-352"></span>Entlang der <strong>Küstenlinie der Algarve</strong> hat die Urlaubsindustrie längst das Kommando übernommen &#8211; und drängt traditionelle Tätigkeiten wie etwa die Fischerei oder die Fischverarbeitung immer stärker in die Defensive. Anders hingegen im <strong>hügeligen Hinterland der Algarve</strong>: Hier lassen sich noch einige alte Fertigkeiten und traditionelle Handwerke finden.</p>
<p>So auch in <strong>São Brás de Alportel: </strong>Das 15 Kilometer nördlich von Faro gelegene 10.000-Einwohner-Städtchen ist auch heute noch ein Zentrum der portugiesischen Korkindustrie. Und nicht nur das: In den Eichenwäldern der angrenzenden Bergregion Serra do Caldeirão wird sogar der qualitativ &#8220;<strong>beste Kork der Welt</strong>&#8221; gewonnen.</p>
<p>Trotz einer langen Vorgeschichte, die bis in die Zeit der Mauren zurückreicht, hat erst der <strong>Kork </strong>die Stadt São Brás de Alportel <strong>groß gemacht</strong>. Vor allem die im späten 19. Jahrhundert entstehende korkverarbeitende Industrie ließ die Bevölkerungszahl des Ortes derart anschwellen, dass São Brás im Jahre 1914 als eigenständiger Landkreis (Concelho) von Faro abgespalten wurde.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.flickr.com/photos/simonpow/54368248/"><img class="aligncenter size-full wp-image-353" title="04_05_corktrees" src="http://www.portugalmania.de/wp-content/04_05_corktrees.jpg" alt="Korkeichen an der Algarve" width="500" height="375" /><br />
</a><em>Entrindete Korkeichen an der Algarve. Da die Korkgewinnung an einem Baum nur alle neun bis zwölf Jahre erfolgen kann, bezeichnet die Zahl auf den Bäumen das Jahr der letzten Bearbeitung. Foto: </em><a href="http://www.flickr.com/photos/simonpow/54368248/"><em></em></a><em><a title="Flickr Fotoseite" href="http://www.flickr.com/photos/simonpow/54368248/" target="_blank">Simon Pow auf Flickr</a></em></p>
<p>In der Zwischenzeit musste die Korkindustrie der Gegend bereits einige Krisen überwinden. Und doch ist die Branche bis heute in der Region aktiv. Davon können sich Algarve-Reisende auf einer <strong>neu eingerichteten touristischen Route</strong> selbst überzeugen: Die &#8220;<strong>Rota da Cortiça</strong>&#8221; (<strong>Route des Korks</strong>) führt zu sechs verschiedenen Stationen, an denen Wissenswertes über die Gewinnung und Verarbeitung von Kork vermittelt wird.</p>
<p>Die Initiatoren des mit EU-Mitteln geförderten Projekts wollen nicht nur die <strong>Geschichte des Korkanbaus</strong> zeigen &#8211; sondern beweisen einen <strong>umfassenden Blick</strong>, der auch Kork als Naturprodukt, als innovativer Werkstoff und als Bestandteil des traditionellen ländlichen Lebens umfasst. Jede der sechs Stationen ist dementsprechend einem <strong>Oberthema </strong>zugeordnet: Historisches Erbe, Natur, Landleben, Tradition, Innovation und Wissen &#8211; all das wartet auf die Algarve-Touristen, die der Route des Korks nachspüren möchten.</p>
<p>Den Anfang macht ein <strong>Besuch im Museum von São Brás de Alportel</strong>, das einen <a title="Museu Sao Bras de Alportel" href="http://www.museu-sbras.com/expocortica.htm" target="_blank">separaten Ausstellungsbereich</a> über Korkgewinnung und -nutzung anbietet: Mit der Ausstellung alter Maschinen zum Pressen und Trocknen des Korks erlaubt das Museum einen ersten Überblick zum traditionellen Werkstoff Kork.</p>
<p>So viel aber erst einmal zur Theorie &#8211; schon die <strong>zweite Station</strong> führt direkt hinein in die <strong>Serra do Caldeirão</strong>: Der Berggürtel, wo sich die guten Korkeichen befinden, die den Kork aus São Brás de Alportel weltweit berühmt gemacht haben. Hier, in der <strong>Abgeschiedenheit des Waldes</strong>, lassen sich die zum Teil entrindeten Korkeichen ansehen und anfassen. Die Station will außerdem Informationen bereithalten, wie eine Korkeiche fachmännisch entrindet und der gewonnene Kork dann gestapelt wird.</p>
<p>Zurück aus dem Wald bietet die <strong>dritte Station </strong>eine willkommene Erfrischung: Denn sie wendet sich kurz vom Thema Kork ab und führt zu den Dörfern des Barrocal inklusive dem Stopp an einer traditionellen Destille, die unter anderem den köstlichen <strong>Medronho </strong>(Schnaps aus Baumerdbeeren, den Medronhos) herstellt.</p>
<p><a href="http://www.rotadacortica.pt"><img class="aligncenter size-full wp-image-354" title="04_03_rotadacortica" src="http://www.portugalmania.de/wp-content/04_03_rotadacortica.jpg" alt="Karte der Rota da Cortica" width="454" height="528" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em>Karte der Stationen an der Kork-Route. Quelle: <a href="http://www.rotadacortica.pt" target="_blank">Rota da Cortiça</a></em></p>
<p><strong>Tradition und Innovation</strong> sind die Oberthemen der <strong>vierten und fünften Station</strong>. Während die vierte Station zunächst zu einer Korkfabrik führt, die noch nach <strong>traditionellen Techniken</strong> arbeitet, zeigt Station Nummer fünf ein Unternehmen, das ganz auf moderne Produktionstechnologien setzt &#8211; und zum Beispiel die Korken für Champagner herstellt.</p>
<p>Die <strong>letzte Station</strong> ist für die meisten Tagestouristen wahrscheinlich weniger interessant: Vorgesehen ist hier der Besuch des &#8220;Centro de Recursos&#8221;, in dem es dann um schon fachlich sehr tiefe Debatten und Vorträge rund um den Korkanbau und die nachhaltige Bewirtschaftung der Korkeichen geht.</p>
<p>Doch ob mit fünf oder sechs Stationen: Interessant wird das<strong> Aufspüren des besten Korks der Welt </strong>auf der Rota da Cortiça allemal. Zumal sich diese Touristen-Route in eine ganze Reihe von Maßnahmen eingliedert, mit denen vor allem das Hinterland der Algarve sich auf den Weg zu mehr Qualitäts- und Kulturtourismus machen möchte. Ein anderes Beispiel für diese Projekte ist der <a title="Via Algarviana bei portugalmania" href="http://www.portugalmania.de/land-leute/algarve-land-leute/2007/der-neue-wanderweg-via-algarviana-erschliest-das-unbekannte-hinterland-der-algarve/" target="_self">Wanderweg Via Algarviana</a>.</p>
<p>Mag das Leben an der Küste auch noch so laut toben: Hier, ein paar Kilometer nördlich, lassen sich noch viele Entdeckungen in einer faszinierenden Kulturlandschaft machen. Bis hin zum besten Kork der Welt.</p>
<p><em>Die Rota da Cortiça wird in den kommenden Wochen offiziell eröffnet. Dann wird auch eine <a title="Rota da Cortiça" href="http://www.rotadacortica.pt/" target="_blank">Website mit weiterführenden Informationen</a> zum Verlauf und den Stationen entlang der Strecke freigeschaltet. Bis dahin steht bereits eine Broschüre (auch in deutscher Sprache) <a title="Broschüre (PDF)" href="http://www.rotadacortica.pt/brochura_rota.pdf" target="_blank">zum Download </a>bereit. </em></p>
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		<title>Via Algarviana: Streckenbeschreibung der ersten Etappe ist online</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Mar 2008 16:25:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gilberto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ 	Von Alcoutim bis zum Cabo de São Vicente: Der neue Wanderweg &#8220;Via Algarviana&#8221; lädt ein, das Hinterland der Algarve zu Fuß zu entdecken. Bislang war es allerdings recht schwer, Detail-Informationen zu den einzelnen Streckenabschnitten zu finden. Das ändert sich nun: Eine ausführliche Beschreibung der ersten &#8211; von vierzehn &#8211; Etappen ist im Internet zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Von <span style="font-weight: bold">Alcoutim bis zum Cabo de São Vicente</span>: Der neue Wanderweg &#8220;Via Algarviana&#8221; lädt ein, das Hinterland der Algarve zu Fuß zu entdecken. Bislang war es allerdings recht schwer, Detail-Informationen zu den einzelnen Streckenabschnitten zu finden. Das ändert sich nun: Eine ausführliche Beschreibung der ersten &#8211; von vierzehn &#8211; Etappen ist im Internet zu finden. <span id="more-314"></span></p>
<p>Die <span style="font-weight: bold">erste Etappe</span> führt von Alcoutim am Fluss Guadiana in das 24 Kilometer entfernte Dorf Aldeia de Balurcos de Baixo. Am Wegesrand finden sich einige archäologische Monumente wie etwa der Megalith von Lavajo.</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.viaalgarviana.org/alemao/ficha_sector1/ficha_sector1.html" title="Sektor 1 Via Algarviana" target="_blank"><img src="http://www.portugalmania.de/wp-content/16_03_viaalgarviana-sector1.jpg" alt="16_03_viaalgarviana-sector1.jpg" border="0" /></a></p>
<p>Die Website <span style="font-style: italic">viaalgarviana.org</span> bietet ab sofort eine <a href="http://www.viaalgarviana.org/alemao/ficha_sector1/ficha_sector1.html" style="font-weight: bold" title="Streckenbeschreibung Alcoutim - Balurcos" target="_blank">ausführliche Streckenbeschreibung dieser Etappe</a> an &#8211; neben reinen Weginformationen auch Fotos, Hinweise zu Unterkünften und Sehenswürdigkeiten. Etwas umständlich sind die <span style="font-weight: bold">Kartenzeichnungen</span>, die im eher exotischen .rar-Format gepackt sind &#8211; hier benötigt man ein kleines Programm wie zum Beispiel <a href="http://www.winrar.de/" title="Winrar" target="_blank">Winrar</a>, um diese eigentlich sehr nützlichen Dateien anzeigen zu können.</p>
<p>Weitere Etappenbeschreibungen sollen laut Almargem in den kommenden Wochen folgen.</p>
<p><a href="http://www.portugalmania.de/land-leute/algarve-land-leute/2007/der-neue-wanderweg-via-algarviana-erschliest-das-unbekannte-hinterland-der-algarve/" title="Portugalmania - Via Algarviana"><span style="font-style: italic">Ausführlicher Beitrag zur Via Algarviana auf diesem Blog</span></a></p>
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		<title>Tiefe Abgründe und hohe Wellen: Die Steilküste der Algarve birgt viele Gefahren</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 22:16:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gilberto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ 	Die felsigen Steilküsten im Südwesten der Algarve sind eine Touristenattraktion ersten Ranges &#8211; und doch auch gefährliches Terrain. Immer wieder werden Menschen, die sich zu nah an den Klippenrand wagen, von meterhohen Wellen ins Meer gerissen: Erst letzten Samstag kamen so zwei deutsche Urlauber nahe Vila do Bispo ums Leben. Eine Informationskampagne soll nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.portugalmania.de/wp-content/27_02_vilabispo-small.jpg" alt="27_02_vilabispo-small.jpg" align="right" />Die felsigen Steilküsten im Südwesten der Algarve sind eine Touristenattraktion ersten Ranges &#8211; und doch auch <strong>gefährliches Terrain</strong>. Immer wieder werden Menschen, die sich zu nah an den Klippenrand wagen, von<strong> meterhohen Wellen</strong> ins Meer gerissen: Erst letzten Samstag kamen so zwei deutsche Urlauber nahe Vila do Bispo ums Leben. Eine <strong>Informationskampagne </strong>soll nun Touristen wie Einheimische für die Risiken an der Küste sensibilisieren. <span id="more-290"></span></p>
<p>Es waren<strong> dramatische Szenen</strong>, die sich am vergangenen Samstag (23. Februar) an der Felsküste bei Vila do Bispo abgespielt haben müssen. Eine Gruppe deutscher Urlauber, an die Algarve eigentlich zum Fallschirmspringen gereist, richtet der <strong>unberührten Steilküste</strong> im südwestlichsten Zipfel Portugals einen Besuch ab. Es ist ein Wintertag, die See  <strong>aufgewühlt</strong>, doch anscheinend &#8220;berechenbar&#8221; (<em><a href="http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2044/artid/8054951" title="Braunschweiger Zeitung über den Unglücksfall" target="_blank">Braunschweiger Zeitung</a></em>). Als sich die Gruppe auf einem fünf Meter hohen Felsplateau einfindet, passiert es: Eine <strong>große Welle</strong> reißt vier Menschen mit sich. Zwei von ihnen können sich retten, für einen 41-jährigen Mann und eine 30-jährige Frau aus Braunschweig kommt jede Hilfe zu spät.</p>
<p>Damit entwickelt sich das noch so junge Jahr bereits zum &#8220;<strong>Ano Negro</strong>&#8221; in Sachen Unglücksfälle an der Steilküste: <strong>Fünf Menschen</strong> kamen in 2008 schon aufgrund von Unfällen an der Südwest-Küste ums Leben &#8211; sieben waren es im gesamten Jahr 2007, rund 50 in den letzten zehn Jahren.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.portugalmania.de/wp-content/27_02_klippenfischer1.jpg" alt="27_02_klippenfischer1.jpg" /><br />
<em>Verwegen &#8211; und doch gefährlich: Angler an der Steilküste bei Sagres. <a href="http://www.flickr.com/photos/cb-photography/429913026/" title="Flickr Fotoseite" target="_blank">Foto: CB Photography auf Flickr</a></em></p>
<p>Neben Touristen sind <strong>Freizeitangler</strong> besonders gefährdet. Die Angler platzieren sich, oft in schwindelerregender Höhe, wagemutig auf Felsplateaus an der Steilküste. Ein <strong>faszinierendes, verwegenes Bild</strong> &#8211; und doch oft unheimlich riskant. Denn da, wo die besten Fischgründe warten, lauert meist auch die größte Gefahr.</p>
<p>Selbst <strong>erfahrene Fischer</strong> würden das Risiko oft unterschätzen, beklagt etwa Isilda Gomes, Gouverneurin der Region Algarve: Oft gingen die Angler  an die Stellen,  wo schon ihre Väter oder Großväter  gestanden hätten. &#8220;Sie können dort 20 Mal hingehen und es geht gut, beim 21. Mal passiert&#8217;s dann aber&#8221;,<a href="http://www.regiao-sul.pt/noticia.php?refnoticia=81467" title="Artikel in Regiao Sul" target="_blank"> so Isilda Gomes</a>.</p>
<p>Die Felsen seien <strong>schon immer da gewesen</strong>, konstantiert der erfahrene Hafenkommandant von Portimão, Pedro Marques Pereira. <strong>Die Menschen</strong> seien es, die ihr Verhalten auf diese so schöne wie auch teilweise gefährliche Naturlandschaft abstimmen müssten. <strong>Information und Sensibilisierung</strong> tut also Not. Und so <a href="http://algarve-reisen-news.blogspot.com/2008/02/aufklrungskampagne-gefhrliche-felskste.html" title="Informationskampagne über gefährliche Felsküste - Artikel in Algarve-News" target="_blank">plant die Regionalregierung der Algarve</a>, aufgeschreckt von den Unglücksfällen dieses Jahres, bereits im kommenden Sommer eine <strong>groß angelegte Informationskampagne </strong>über Verhaltensweisen an der Steilküste aufzulegen.</p>
<p>Wanderer an der Küste sollten vor allem auf eine<strong> ausreichende Distanz</strong> zum Meer achten &#8211; und Begrenzungen oder Zäune nicht überschreiten. Auch für Angler gibt es zum Teil <strong>einfache Verhaltensregeln</strong>, die aber lebensrettend wirken können: So ist es laut Pedro Marques Pereira empfehlenswert, dass Fels-Fischer ihren bevorzugten Angelplatz zunächst aus sicherer Entfernung 20 bis 30 Minuten lang beobachten, ob der Wellengang an dieser Stelle nicht doch höher ist als es zunächst den Anschein hatte. Gut wäre auch das <strong>Tragen einer Schwimmweste</strong> sowie das Anleinen am Felsen.</p>
<p>Neben der Gefahr durch Wellenschlag besteht auch das <strong>Absturzrisiko durch bröckelnde Felsen</strong>. Fischer und Touristen sollten also genau darauf achten, wie der Untergrund beschaffen ist.</p>
<p>An der <strong>Sinnhaftigkeit von solchen Aufklärungskampagnen</strong> wird wohl kaum jemand zweifeln. Doch manche fragen sich, ob es nicht auch an <strong>Warnschildern </strong>an der Küste mangelt. So auch im Fall der deutschen Urlauber. Gilberto Viegas, Bürgermeister von Vila do Bispo, <a href="http://dn.sapo.pt/2008/02/25/cidades/faltam_placas_e_guardas_falesias_alg.html" title="Diário de Notícias" target="_blank">klagte im Diário de Notícias</a>, dass die Unglücksstelle an einem Wintertag wie diesem 23. Februar überhaupt nicht hätte zugänglich sein dürfen. Doch: &#8220;Um den Aussichtsfelsen zu erreichen, klettern die Menschen über Mauern. Und weiter: &#8220;Die Touristen wollen das Meiste aus dieser Küste herausholen, und <strong>geben dafür ihre Sicherheit auf</strong>. Dagegen kann man nichts tun, doch vielleicht hätte man mit Hinweisschildern sie wenigstens dazu bringen können, <strong>zwei Mal über ihr Risiko nachzudenken</strong>&#8220;, so Viegas.</p>
<p>Schilder, wie es sie schon einmal gegeben  hat &#8211; und die wegen Vandalismus und Vernachlässigung wieder verschwunden sind. Hafenkommandant Pereira schlägt deshalb vor, entlang der 50 Kilometer langen Steilküste Warnhinweise auf abwaschbaren und robusten Azulejos anzubringen.</p>
<p><strong>Trampoline in den Tod,</strong> das seien die Felsabhänge an der Küste, erklärten Angler gegenüber dem <a href="http://www.jornaldoalgarve.pt/artigos.asp?varNumero=7293" title="Jornal do Algarve" target="_blank">Jornal do Algarve</a> in drastischen Worten. Und genau diese Botschaft muss nun die Runde machen &#8211; bei aller Schönheit dieser Landschaft.</p>
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		<title>Flüchtlinge an der Algarve: Der Levante trieb sie Richtung Westen</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Dec 2007 19:32:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gilberto</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[ 	Erstmals verzeichnet Portugal das Anlanden eines afrikanischen Flüchtlingsbootes an seiner Küste. Nahe dem Hafenstädtchen Olhão an der Algarve endete die Odyssee von 23 jungen Marokkanern: Starke Winde verhinderten, dass sie ihr ursprüngliches Ziel Spanien nicht erreichen konnten. Für Portugal &#8211; noch &#8211; ein Einzelfall. Doch je besser Spanien seine Küste abschirmt, desto attraktiver könnte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Erstmals verzeichnet Portugal das Anlanden eines afrikanischen Flüchtlingsbootes an seiner Küste. Nahe dem Hafenstädtchen Olhão an der Algarve endete die Odyssee von 23 jungen Marokkanern: Starke Winde verhinderten, dass sie ihr ursprüngliches Ziel Spanien nicht erreichen konnten. Für Portugal &#8211; noch &#8211; ein Einzelfall. Doch je besser Spanien seine Küste abschirmt, desto attraktiver könnte auch die portugiesische Küste für die Routen der Menschenhändler werden.    <span id="more-191"></span></p>
<p>Auf den ersten Blick erzählt das kleine himmelblau bemalte Holzboot im <strong>Hafen von Olhão</strong> nichts über seine Geschichte. <strong>Doch der Eindruck täuscht:</strong> Auf dieser winzigen Nussschale überwanden &#8211; dicht an dicht gedrängt &#8211; 23 junge Marokkaner die Überfahrt von Afrika nach Europa. Eine Reise mit Hindernissen: Denn ursprünglich wollte die Gruppe &#8211; 18 Männer und fünf Frauen, allesamt unter 30 Jahren alt &#8211; in die spanische Küstenstadt Cádiz übersetzen.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.portugalmania.de/wp-content/19_12_barco.jpg" alt="Bildergalerie beim Expresso" /><br />
<em><a href="http://aeiou.expresso.pt/gen.pl?p=stories&amp;op=view&amp;fokey=ex.stories/196025" title="Bildergalerie beim Expresso" target="_blank">Der Traum vom europäischen El Dorado: Bildergalerie auf Expresso.pt</a></em></p>
<p>Der <strong>Levante</strong>, der in diesen Tagen über dem Mittelmeer heftig wehende Ostwind, trieb das Boot jedoch von seinem Kurs ab <strong>in Richtung Algarve. </strong>Bei diesen Naturkräften konnte der schwache 10 PS-Motor des Schiffs kaum noch etwas ausrichten. Vier Tage und vier Nächte waren die Flüchtlinge unterwegs, bis die Strömung sie schließlich am Nachmittag des 17. Dezember an den Strand der Insel Culatra vor dem Hafenstädtchen Olhão trieb.</p>
<p>Mit dieser ungewollten Irrfahrt verzeichnet Portugal nun <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?sid=a217675a53d9388cbe3cf7642f8cbe76&amp;em_cnt=1260281" title="Meldung in der Frankfurter Rundschau" target="_blank">erstmals die Anlandung eines Flüchtlingsbootes</a> aus Marokko an seiner Küste. Im Gegensatz zum Nachbarland Spanien, das Nacht für Nacht Ziel für möglicherweise Tausender afrikanischer Flüchtlinge ist, liegt <strong>Portugal nicht auf der Route der Flüchtlinge</strong> &#8211; aus geografischen, aber auch wirtschaftlichen Gründen: Der Arbeitsmarkt in Spanien ist weitaus attraktiver, auch gibt es dort schon große Immigrantengemeinden aus Marokko.</p>
<p>Politik, Marine und Grenzpolizei versichern deshalb einhellig, hier handele es sich um einen &#8220;<strong>absoluten Einzelfall</strong>&#8221; (Innenminister Rui Pereira). Die Algarve werde sich nicht zu einem weiteren Zielgebiet für Flüchtlingsboote aus Afrika entwickeln &#8211; sie sei <strong>keine &#8220;Risikozone&#8221;</strong>, wie <a href="http://www.tsf.pt/online/vida/interior.asp?id_artigo=TSF186529" title="TSF: Chegada de 23 ilegais tem «carácter excepcional» (Portugiesisch)" target="_blank">José van der Kellen, Chef der Grenz- und Ausländerbehörde FES an der Algarve, erklärte</a>. Eine etwas seltsame Wortwahl, wie es scheint: Möchte man hier etwa beteuern, Touristen würden auch in Zukunft nicht an den schönen Stränden der Algarve von Flüchtlingen aus Afrika behelligt werden? Andere Urlaubs-&#8221;Paradiese&#8221; müssen bereits mit dem <strong>Einbruch der Wirklichkeit</strong> dieser Welt leben: Sehr bekannt ist das Bild des spanischen Fotografen Arturo Rodríguez, wo sich Urlauberinnen am Strand von Teneriffa um die Versorgung gerade angekommener afrikanischer Flüchtlingskinder kümmern (<a href="http://www.flickr.com/photos/fundacionchandra/1612654510/" title="Foto von Arturo Rodríguez" target="_blank">hier ansehen</a>).</p>
<p>Die Irrfahrt der 23 Marokkaner von Olhão begann  wie viele andere Flüchtlingstransfers über die Straße von Gibraltar mit der Zahlung einer<strong> saftigen Gebühr an den  Schlepper</strong>: Medienberichte in Portugal schwanken zwischen 300 und 1500 Euro pro Person &#8211; Frauen zahlen mehr als Männer. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Levante" title="Wikipedia: Levante" target="_blank">Der Levante</a>, ein heftiger Ostwind im Mittelmeer, trieb das Schiff von seinem Kurs ab. <strong>Ursprüngliches Ziel war Cadíz</strong>, knapp 100 Kilometer von der marokkanischen Küste entfernt. Als am zweiten Tag die Nahrungsmittel an Bord ausgingen, rief der Schiffsinhaber über Telefon zwei Schnellboote zu Hilfe. Diese Schiffe, nach Ansicht der FES höchstwahrscheinlich Drogenkuriere, brachten Nahrung und Wasser &#8211; und nahmen den Menschenschlepper dann auf. Die 23 Flüchtlinge an Bord wurden ihrem Schicksal überlassen, <a href="http://ultimahora.publico.pt/noticia.aspx?id=1314172" title="Público: Imigração: Cidadãos africanos que alcançaram Portugal partiram de Marrocos e foram deixados à deriva pelo dono do barco " target="_blank">wie der Público berichtet</a>.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.portugalmania.de/wp-content/19_12_rota.jpg" alt="Route von Marokko nach Portugal" /><br />
<em>Eine Strecke zwischen 200 und 300 Kilometer auf See: Von Marokko nach Olhão. Karte: Google Earth</em></p>
<p>Am Nachmittag des 17. Dezember bemerkten Fischer am Strand von Culatra das ankommende Boot und alarmierten die Küstenwache. 15 Menschen mussten ärztlich behandelt werden, acht davon im Hospital von Faro: Verbrennungen und Wassermangel hatten den Flüchtlingen zugesetzt. Andere fanden hingegen sogar noch die Kraft zu einer Flucht vor den portugiesischen Behörden und versuchten, <strong>sich in den Dünen der Insel zu verbergen.</strong> Ein aussichtsloses Unterfangen: Mit Hilfe eines Helikopters wurden bis zum Abend alle Bootsinsassen in Gewahrsam genommen. Mittlerweile wurden die meisten der Ankömmlinge in ein Aufnahmelager in Porto verlegt.</p>
<p>Man müsse <strong>alle Sympathie für die Flüchtlinge</strong> an der Algarve aufbringen, fordert Henrique Monteiros <a href="http://clix.expresso.pt/gen.pl?p=stories&amp;op=view&amp;fokey=ex.stories/195940" title="Blogeintrag: A fuga para a Europa" target="_blank">in seinem Blog <em>O País dos Prodígios</em></a> &#8211; es handele sich hier um <strong>&#8220;besondere Menschen&#8221;</strong>: &#8220;Bereit, ein Risiko aufzunehmen, unter härtesten Bedingungen zu arbeiten, die sich ein Herz fassen würden um zu überleben&#8221;, so Monteiro.</p>
<p>Portugals Innenminister Rui Pereira hält dagegen: &#8220;Wenn wir hier nicht konsequent bleiben, so senden wir ein <strong>falsches Signal </strong>an Tausende von jungen Menschen in Afrika, die unter schlimmen Umständen ihr Leben aufs Spiel setzen, um nach Europa zu gelangen&#8221;, <a href="http://aeiou.expresso.pt/gen.pl?p=stories&amp;op=view&amp;fokey=ex.stories/196373" title="Expresso-Interview mit Rui Pereira" target="_blank">sagte er dem Expresso</a>.</p>
<p>Ob sich die Flüchtlinge, getrieben von Armut, Unsicherheit und Perspektivlosigkeit, wirklich von einer Festung Europa beeindrucken lassen? Oder werden sie einfach nur neue Wege suchen, das &#8220;europäische El Dorado&#8221; (Expresso) zu erreichen? Die portugiesische Marine bereitet sich seit ein paar Jahren darauf vor, dass<strong> Portugal vermehrt zum Anlaufziel von Überfahrten aus Afrika könnte</strong>: &#8220;Ab dem Moment, an dem Spanien es schafft, seine Küstenlinien komplett zu schützen und wenn gute Bedingungen auf See herrschen, ab dann könnten die  illegale Immigration an die Küste der Algarve gelangen&#8221;, zitiert etwa der Público den Marinekommandanten Silvestre Correia.</p>
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		<title>Der neue Wanderweg &#8220;Via Algarviana&#8221; erschließt das unbekannte Hinterland der Algarve</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Nov 2007 21:14:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gilberto</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
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Wandern liegt im Trend -das haben mittlerweile auch die Touristen- und Umweltverantwortlichen der Algarve erkannt. Ein neuer Wanderweg, die Via Algarviana, soll die ganze Region zu Fuß erlebbar machen. Entlang der 240 Kilometer langen Strecke von der spanischen Grenze bis zur Westküste Portugals warten viele Orte und Spezialitäten auf ihre Entdeckung.

Trotz aller schlechten Einflüsse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<!--[CDATA[Trotz aller schlechten Einflüsse des Massentourismus kann die Algarve bis heute noch in weiten Teilen mit unberührter Natur aufwarten. Abseits der wuseligen Küstenlinie mit ihren Bettenburgen warten noch ganze Landstriche auf ihre Entdeckung - vor allem im bergigen Hinterland. Und genau diese unbekannte Algarve soll ein neuer Wanderweg nun für Touristen erschließen: 240 Kilometer von Alcoutim an...]]--></p>
<p>Wandern liegt im Trend -das haben mittlerweile auch die Touristen- und Umweltverantwortlichen der Algarve erkannt. Ein neuer Wanderweg, die Via Algarviana, soll die ganze Region zu Fuß erlebbar machen. Entlang der 240 Kilometer langen Strecke von der spanischen Grenze bis zur Westküste Portugals warten viele Orte und Spezialitäten auf ihre Entdeckung.</p>
<p><span id="more-19"></span></p>
<p>Trotz aller schlechten Einflüsse des Massentourismus kann die Algarve bis heute noch in weiten Teilen mit <strong>unberührter Natur</strong> aufwarten. Abseits der wuseligen Küstenlinie mit ihren Bettenburgen <strong>warten noch ganze Landstriche auf ihre Entdeckung</strong> &#8211; vor allem im bergigen Hinterland. Und genau diese <strong>unbekannte Algarve</strong> soll ein neuer Wanderweg nun für Touristen erschließen: 240 Kilometer von Alcoutim an der spanischen Grenze bis nach Vila do Bispo im äußersten Südwesten Portugals läuft die &#8220;<strong>Via Algarviana</strong>&#8221; als &#8220;Wirbelsäule&#8221; an den Rücken der Berge entlang.</p>
<p>Einige Jahre haben die Projektmacher rund um die <strong>Umweltschutzorganisation Almargem</strong> benötigt, um die Via Algarviana auf den Weg zu bringen. Nicht zuletzt dank der Unterstützung von lokalen Behörden und EU-Fördermitteln ist es nun soweit: Das Kartenmaterial ist fertig, die Wegmarkierungen fast alle angebracht &#8211; <strong>spätestens im Februar 2008 soll die Via Algarviana offiziell für Wanderer eröffnet werden</strong>. So neu die Route für den Tourismus der Algarve auch sein mag, so alt sind ihre Wege &#8211; denn die Via Algarviana nutzt vor allem die <strong>wildromantischen Pfade</strong>, die Eselstreiber und Schafhirten in der Region seit Jahrhunderten genutzt haben. Über weite Wiesenlandschaften, durch enge Schluchten hindurch &#8211; und den einzigartig süßen Duft der südlichen Pflanzenwelt als ständigen Begleiter.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.portugalmania.de/wp-content/05_11_via-algarviana_karte.jpg" alt="05_11_via-algarviana_karte.jpg" /></p>
<p style="text-align: center"><em>Einmal quer durchs Hinterland: Die Routenführung der Via Algarviana. Quelle: </em><a href="http://www.viaalgarviana.org/"><em>www.viaalgarviana.org</em></a></p>
<p style="text-align: center" align="left">
<p>Über insgesamt fünfzehn jeweils in einem Tagesmarsch gut erwanderbaren Etappen schlängelt sich die Via Algarviana durch mehrere <strong>bedeutende Naturschutzgebiete</strong> hindurch. Seltene Tier- und Pflanzenarten haben hier ihre Heimat: Der iberische Luchs, Otter und Adler leben in den Wald- und Wiesengebieten entlang des Weges. Und auch die Flora bietet mit einer harmonischen Mischung aus Eichen, Rhododendren, Feigenbäumen und nicht zuletzt den <strong>Medronheiros</strong> angenehme Wegbegleiter auf. Gerade die Medronheiros (Westlicher Erdbeerbaum) sind interessant, denn aus ihren &#8220;Erdbeerfrüchten&#8221; wird eine <strong>typisch portugiesische Spezialität</strong> destilliert: Der Medronho, ein klarer Schnaps, der im ganzen Land seine Freunde hat.</p>
<p>So manch eine traditionelle <strong>Medronho-Brennerei</strong> liegt an der Route der Via Algarviana &#8211; wie auch andere traditionelle Handwerke, die sich vom neuen Wanderweg ebenfalls neuen Schwung erhoffen.</p>
<p>Denn die Via Algarviana positioniert sich deutlich gegen den bisher betriebenen Massentourismus an der Algarve-Küste &#8211; und soll ein <strong>Musterbeispiel für sanften Tourismus</strong> sein. Und &#8220;sanft&#8221; heißt nicht nur Bewegung und Natur &#8211; sondern auch die Einbettung des Ganzen in die lokalen Strukturen und traditionellen Handwerke. Ganz bewusst haben die Initiatoren des Wanderwegs kleine lokale Betriebe mit in die Planung einbezogen.  Gerade <strong>Hersteller traditioneller Spezialitäten</strong> oder Kunstwerker können von den vorbeiziehenden Wanderern profitieren.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.portugalmania.de/wp-content/05_11_via-algarviana.jpg" alt="05_11_via-algarviana.jpg" /></p>
<p style="text-align: center"><em>Durch enge Schluchten, immer den alten Pfaden entlang: Eine Wandergruppe probiert schon einmal die Via Algarviana aus. Foto: </em><a href="http://www.viaalgarviana.org/blog/"><em>http://www.viaalgarviana.org/blog/</em></a></p>
<p style="text-align: center" align="left">
<p>Köstlichkeiten gibt es viele, die entlang des Weges der Entdeckung harren: Honig, Marmelade, verschiedene Käsesorten &#8211; und natürlich Medronho. <strong>Und selbst das Wasser hat hier besondere Kräfte</strong>. Die Via Algarviana führt durch die Serra de Monchique, in denen sich auch Thermalquellen befinden. Unterhalb des Kurortes Monchique befinden sich dann auch die &#8220;<a title="Thermen von Monchique" href="http://www.monchiquetermas.com/" target="_blank">Termas de Monchique</a>&#8221; mit vielen Erholungsangeboten und einem<strong> großen Spa für ausgelaugte Wanderer</strong> &#8211; untergebracht in hervorragend restaurierten Gebäuden aus der Jahrhundertwende und eingebettet in eine verzauberte Berglandschaft.</p>
<p>Die Via Algarviana erstreckt sich von Alcoutim an der spanischen Grenz bis hin nach Vila do Bispo nahe dem Cabo de São Vicente. Doch diese beiden Punkte sollen nicht das Ende der Route bedeuten. Läuft alles nach Plan, so wird die Via Algarviana später mit den <strong>europäischen Fernwanderwegen</strong> <a title="Fernwanderweg E4" href="http://wiki.outdoorseiten.net/index.php/E4" target="_blank">E4</a> und <a title="Fernwanderweg E9" href="http://wiki.outdoorseiten.net/index.php/E9" target="_blank">E9</a> in Richtung Nordportugal und Spanien verbunden. Und auch an der Algarve selbst soll sich die Via Algarviana weiter ausbreiten: Über verschiedene Zubringerpfade und thematische Wanderwege könnten bald <strong>weitere Wanderangebote in der Region</strong> entstehen. Die Algarve auf dem Weg zum Wanderparadies? Noch ist sicher einige Arbeit zu leisten &#8211; doch die Idee der Via Algarviana setzt sich immerhin wohltuend vom bisher so <a title="Tourismus an der Algarve... " href="http://portugal.germanblogs.de/archive/2007/08/13/mehr-beton--weniger-gruen--wird-die-algarve-zubetoniert.htm#fulltext" target="_blank">obsessiv betriebenen Massentourismus</a> ab.</p>
<p><em>Die Via Algarviana soll im Februar 2008 offiziell eröffnet werden. Dann stehen auch Kartenmaterial sowie weitere Informationen zur Verfügung. Lokale Reiseveranstalter bereiten sich schon auf die ersten geführten Wandertouren entlang der Route vor. Informationen zum Projekt finden sich auch unter <a title="Via Algarviana" href="http://www.viaalgarviana.org/" target="_blank"><strong>www.viaalgarviana.org</strong></a></em></p>
<ul>
<li><strong>Nachtrag vom 16. März 2008: </strong>Der erste Streckenabschnitt der Via Algarviana ist jetzt online dokumentiert. <a href="http://www.portugalmania.de/land-leute/algarve-land-leute/2008/via-algarviana-streckenbeschreibung-der-ersten-etappe-ist-online/">Mehr dazu hier </a></li>
<li><strong>Nachtrag vom 29. Juli 2008: </strong>Die offizielle Eröffnung, inklusive der kompletten Ausschilderung der Via Algarviana, wird wohl im Herbst 2008 erfolgen.</li>
</ul>
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		<title>Der Kyneten-Code: Portugals älteste bekannte Schrift ist bis heute nicht komplett entziffert</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Oct 2007 21:56:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gilberto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ 	Das südportugiesische Städtchen Almodôvar, rund 70 Kilometer nördlich von Faro gelegen, gilt als Heimat der ältesten Schrift Portugals &#8211; der &#8220;Escrita do Sudoeste&#8221;. Sowohl die mutmaßlichen Erfinder &#8211; das Volk der Kyneten &#8211; wie auch die Schrift selbst sind geheimnisumwittert. Ein neues Museum will nun Licht ins Dunkel der alten Schriften bringen &#8211; und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Das südportugiesische Städtchen Almodôvar, rund 70 Kilometer nördlich von Faro gelegen, gilt als Heimat der ältesten Schrift Portugals &#8211; der &#8220;Escrita do Sudoeste&#8221;. Sowohl die mutmaßlichen Erfinder &#8211; das Volk der Kyneten &#8211; wie auch die Schrift selbst sind geheimnisumwittert. Ein neues Museum will nun Licht ins Dunkel der alten Schriften bringen &#8211; und wartet mit wertvollen Exponaten auf.<span id="more-32"></span></p>
<p>Almodôvar, heute ein verschlafenes 4.000-Einwohner-Städtchen, kann auf eine <strong>reiche Geschichte</strong> zurückblicken. Hier, am Übergang vom <strong>Alentejo zur Algarve-Region</strong>, begegneten sich schon lange vor Ankunft der Römer die unterschiedlichsten Völker: <strong>Kelten trafen auf Iberer</strong>, und auch die Anwesenheit von <strong>Phöniziern und Karthagern</strong> lässt sich nachweisen. Diese Vielfalt macht Historikern und Archäologen heute auch das Leben schwer &#8211; denn nicht immer lässt sich genau sagen, wer wann wo gewesen ist.</p>
<p>Und so gibt es auch bei den <strong>ältesten Schriftzeugnissen</strong> aus dieser Zeit  &#8211; der &#8220;Südwest-Schrift&#8221; (<em>Escrita do Sudoeste</em>) oder &#8220;südlusitanische Schrift&#8221; - <strong>viele offene Fragen</strong>. So wurden rund um Almodôvar in den letzten Jahrzehnten Dutzende Schiefer-Stelen gefunden, die mit einer geheimnisvollen, fast an Hieroglyphen erinnernden Schriftart beschrieben sind. Meist enthalten die Stelen nur kleine, kurze Texte, andere sind mit einer Zeichnung illustriert &#8211; so wie die bedeutende <em><a target="_blank" href="http://escritadosudoeste.no.sapo.pt/abobada1.html" title="Informationen zur Stele von Abóbada">Stele von Abóbada</a></em>, die auch mit 60 Zeichen den längsten bekannten Text der Südwest-Sprache enthält.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.portugalmania.de/wp-content/02_10_aboboda.jpg" alt="02_10_aboboda.jpg" /></p>
<p style="text-align: center"><em>Die Stele von Abóbada &#8211; Texte mit einer Menschenzeichnung in der Mitte. Quelle: <a target="_blank" href="http://escritadosudoeste.no.sapo.pt/" title="Portal da Escrita do Sudoeste">Portal da Escrita do Sudoeste</a></em></p>
<p style="text-align: center">&nbsp;</p>
<p align="left" style="text-align: center">&nbsp;</p>
<p><strong>Die Faktenlage ist dürr:</strong> Sicher ist nur, dass die Stelen in der Zeit zwischen dem 7. und 5. Jahrhundert vor Christus entstanden sind. Und obwohl die Südwest-Schrift eindeutig unter <strong>Einfluss des phönizischen Alphabets</strong> entstanden ist, ist sie doch schon weiter entwickelt: Kannte die phönizische Schriftsprache nur Konsonanten (wie das Hebräische), verwendet die Südwest-Schrift auch Vokale. Deshalb gehen Archäologen davon aus, dass weniger die Phönizier als die im gesamten Süden der iberischen Halbinsel lebenden <strong>Tartesser</strong> die Entwicklung der Schrift geprägt haben. Manche portugiesische Quellen sehen die Südwest-Schrift auch als identisch mit der tartessischen Schrift an.</p>
<p>Ähnlich geheimnisvoll steht es um die <strong>Schöpfer der Escrita do Sudoeste</strong>: Niemand weiß anscheinend so genau, ob es Iberer, Kelten, eine Mischvolk aus Ibero-Kelten oder vielleicht sogar eine eigene Volksgruppe &#8211; die <strong>Kyneten oder Konier</strong> &#8211; waren, die die Stelen beschrifteten. Die Texte selbst geben wenig Auskunft &#8211; in den allermeisten Fällen sind es Grabbeschriftungen, über deren korrekte Übersetzung noch immer gestritten wird.</p>
<p>Das Übersetzen gestaltet sich auch deshalb so schwierig, weil das Schöpfervolk der Südwest-Schrift vor vielen Jahrhunderten wieder so <strong>spurlos verschwand</strong>, wie es aufgetaucht ist. Niemand weiß, was mit ihm geschah oder welche Entwicklung es nahm.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.portugalmania.de/wp-content/02_10_mesa.jpg" alt="02_10_mesa.jpg" /></p>
<p style="text-align: center"><em>MESA &#8211; Museu da Escrita do Sudoeste Almodôvar: In Kürze eröffnet das neue Museum rund um die Südwestschrift. Quelle: <a target="_blank" href="http://www.cm-almodovar.pt/" title="Stadtverwaltung von Almodôvar">Câmara Municipal Almodôvar</a></em></p>
<p align="left" style="text-align: center">&nbsp;</p>
<p>So schien es denn auch lange Zeit, dass gemeinsam mit dem Volk der Kyneten auch die Schrift im Dunkel der Geschichte verschwinden sollte. <strong>Ein neues Museum in Almodôvar will das ändern</strong> &#8211; und uns Besuchern von heute zumindest die Schriftzeugnisse aus den alten Zeiten zugänglich machen.</p>
<p>Das &#8220;MESA&#8221; (Museu da Escrita de Sudoeste) genannte Museum präsentiert 16 der in der Umgebung von Almodôvar gefundenen Stelen, ergänzt um einige auswärtige Funde. Mit diesen <strong>einzigartigen Original-Zeugnissen</strong> ergibt sich erstmals die Gelegenheit, einen direkten Blick auf die<strong> älteste, in Portugal bekannte Schrift</strong> werfen zu können.</p>
<p>Wann das in einem ehemaligen Kino untergebrachte Museum allerdings genau seinen Betrieb aufnehmen wird, ist noch nicht ganz klar. Lange dürfte es nicht mehr dauern &#8211; zu den Tagen des kulturellen Erbes am 29. und 30. September luden die Museumsmacher rund um wissenschaftlichen Koordinator Amílcar Guerra schon einmal zur<strong> Vorpremiere</strong>. Nach rund 2500 Jahren des Wartens kommt es auf ein paar Tage Verzögerung dann auch nicht mehr an.</p>
<ul>
<li>Die Stadtverwaltung von Almodôvar bietet auf ihrer Homepage einen <a target="_blank" href="http://www.cm-almodovar.pt/videos/2500_anos_escrita.htm" title="Film zur Geschichte der Schrift in Almodôvar">kurzen Film über &#8220;2500 Jahre Schrift&#8221;</a> an &#8211; nur auf Portugiesisch verfügbar.</li>
<li>Das <a target="_blank" href="http://escritadosudoeste.no.sapo.pt/" title="Portal da Escrita do Sudoeste">Portal da Escrita do Sudoeste</a> bietet Bilder und Informationen zu zahlreichen Fundstücken an</li>
</ul>
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		<title>Mehr Beton, weniger Grün: Wird die Algarve zubetoniert?</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Aug 2007 21:55:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gilberto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Algarve]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[algarve]]></category>
		<category><![CDATA[almargem]]></category>
		<category><![CDATA[hotel]]></category>
		<category><![CDATA[umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Zehn neue Fünf-Sterne-Hotels sollen in den nächsten drei Jahren an der Algarve entstehen. Die Regierung ist begeistert &#8211; schließlich winken Investitionen in Milliardenhöhe. Doch Umweltschützer schlagen Alarm: Schon heute ist &#8211; außerhalb der Naturschutzgebiete &#8211; nur noch ein Prozent des Küstenstreifens der Algarve unbebaut.  				
Endlich schien der Knoten geplatzt zu sein: Nach Jahren der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Zehn neue Fünf-Sterne-Hotels sollen in den nächsten drei Jahren an der Algarve entstehen. Die Regierung ist begeistert &#8211; schließlich winken Investitionen in Milliardenhöhe. Doch Umweltschützer schlagen Alarm: Schon heute ist &#8211; außerhalb der Naturschutzgebiete &#8211; nur noch ein Prozent des Küstenstreifens der Algarve unbebaut.  				<span id="more-57"></span></p>
<p>Endlich schien der Knoten geplatzt zu sein: Nach Jahren der Stagnation an der Algarve, der großen Tourismus-Region Portugals, soll nun <strong>wieder Wachstum einkehren</strong>. So kündigte Portugals Ministerpräsident José Socrates Ende Juli den Bau von <a href="http://sic.sapo.pt/online/noticias/ingles/Launch+of+Allgarve.htm" target="_blank" title="Bericht des Fernsehsenders SIC über die neuen Hotelprojekte (Englisch)">zehn neuen Fünf-Sterne-Hotels an der Algarve</a> bis zum Jahr 2010 an. Die zehn Großprojekte sollen 8400 neue Betten anbieten &#8211; und umfassen ein Investitionen von <strong>1,3 Milliarden Euro</strong>.</p>
<p>Geld, das die Algarve dringend braucht. Denn <strong>Billig-Reiseziele wie die Türkei</strong> drängten die Algarve zunehmend ins Abseits. Urlauberzahlen stagnierten, und zwischen den Krisenjahren 2000 und 2004 gab es so gut wie keine neuen touristischen Projekte. Eine neue Leitlinie musste her &#8211; und die heißt <strong>Diversifikation</strong>. Weg vom reinen Massentourismus, hin zu gehobenen Segmenten. <strong>Irgendwo zwischen Ibiza und Florida</strong> möchte Wirtschaftsminister Manuel Pinho laut &#8220;Expresso&#8221; die Algarve positioniert sehen &#8211; und fördert deshalb fleißig den Bau von Fünf-Sterne-Hotels (<a href="http://www.governo.gov.pt/Portal/PT/Governos/Governos_Constitucionais/GC17/Ministerios/MEI/Comunicacao/Outros_Documentos/20070728_MEI_Doc_Turismo_Algarve.htm" target="_blank">hier eine Präsentation der Regierung zu den neuen Projekten</a>).</p>
<p>Doch bedeuten mehr Sterne auch gleich mehr Umweltschutz? Ganz und gar nicht, sagen jetzt Umweltschützer wie Luís Brás von der <a href="http://www.almargem.org/" target="_blank" title="Organisation Almargem">lokalen Umweltorganisation Almargem</a>. Denn die Hälfte der neuen Hotelprojekte stünden in geschützten Gebieten, erklärte Brás der Wochenzeitung &#8220;Sol&#8221;. Das Resultat sei klar: <strong>&#8220;Mehr Beton, weniger Grün&#8221;</strong>. Und die Zahlen, die Brás zu bieten hat, geben zu denken: Außerhalb der Naturschutzgebiete sei nur noch <strong>ein Prozent des Küstenstreifens</strong> unbebaut. Und auch in der zweiten Reihe, 500 bis 2000 Meter von der Küste entfernt, gäbe es nur noch zehn Prozent ungenutzte Flächen.</p>
<p>Ironischerweise werben bereits jetzt einige der neuen Luxusanlagen mit der „unberührten Natur&#8221;, in der sie sich befinden &#8211; so zum Beispiel das mit Abstand größte Projekt, die <a href="http://www.herdadedossalgados.com/" target="_blank">Herdade dos Salgados</a> bei Albufeira.</p>
<p>Eigentlich sind sich alle Politiker einig, dass der anhaltende Flächenfraß durch den Tourismus ein Ende haben muss. Deshalb einigte man sich in diesem Frühjahr auch auf einen <strong>gemeinsamen Entwicklungsplan</strong> für die Region: Der PROTAL <em>(Plano Regional de Ordenamento do Território do Algarve)</em> gibt neben anderen umweltpolitischen Zielen ein <strong>Limit von 30.000 neuen Hotelbetten</strong> für die Algarve vor. Angeblich zählen allerdings die 8.400 neuen Fünf-Sterne-Betten hier nicht hinein: Einerseits, weil sie vor der Verabschiedung des PROTAL durchgesetzt wurde &#8211; Kritiker sprechen bereits von einer gezielten Verzögerungstaktik in der Veröffentlichung des Plans -, andererseits weil die Regierung die Nobelherbergen als <strong>Projekte im nationalen Interesse</strong> klassifiziert hat.</p>
<p>Doch nicht nur im Luxussegment wird ausgebaut: Laut Sol sind bis 2017 insgesamt <strong>60.000 neue Hotelbetten</strong> für die Algarve geplant. Doppelt so viele Kapazitäten wie laut PROTAL erlaubt? Da wird noch so manch ein Kampf zwischen Geld und Umweltschutz ausgefochten werden. Doch man fragt sich, ob die Touristen auch dann noch kommen, wenn auch das letzte freie Prozent der Algarve-Küste zubetoniert wird?</p>
<p><strong>Die Luxus-Hotelprojekte an der Algarve bis 2010 im Überblick: </strong></p>
<table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td valign="top" width="149">Projekt</td>
<td valign="top" width="172">Investitionssumme</td>
<td valign="top" width="174">Lage</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="149"><a href="http://www.herdadedossalgados.com/" target="_blank" title="Herdade dos Salgados">Herdade dos Salgados</a></td>
<td valign="top" width="172">€ 450.000.000</td>
<td valign="top" width="174">Bei Albufeira, nahe dem Nationalpark Lagoas dos Salgados</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="149"><a href="http://www.grupoonyria.com/eng/empresas/palmares.aspx" target="_blank" title="Palmares Resort">Palmares Resort</a></td>
<td valign="top" width="172">€ 300.000.000</td>
<td valign="top" width="174">Luxus-Anlage bei Lagos, nahe der unter Naturschutz stehenden Ria de Alvor</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="149">Algarve Motor Park</td>
<td valign="top" width="172">€ 200.000.000</td>
<td valign="top" width="174">Anlage an der neuen Autorennbahn der Algarve bei Portimão</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="149">Verdelago</td>
<td valign="top" width="172">€ 200.000.000</td>
<td valign="top" width="174">Hotel- und Apartmentkomplex in Castro Marim, nahe der spanischen Grenze. Liegt in einem Naturschutzgebiet.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="149">Hilton Conrad &#8211; Quinta do Lago</td>
<td valign="top" width="172">€ 85.000.000</td>
<td valign="top" width="174">Das erste Sechs-Sterne-Hotel Portugals, nahe von Vilamoura. Das Hotel liegt zwar nicht im Naturschutzgebiet, wurde aber von der portugiesischen Regierung gegen den örtlichen Bebauungsplan durchgesetzt.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="149">Meia Praia Bay Resort</td>
<td valign="top" width="172">€ 76.300.000</td>
<td valign="top" width="174">Fünf-Sterne-Hotel am Strand von Lagos</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="149"><a href="http://www.hiltonworldresorts.com/Resorts/Vilamoura/index.html">Hilton Vilamoura</a></td>
<td valign="top" width="172">€ 75.000.000</td>
<td valign="top" width="174">Auf fünf Hektar Fläche, enorme Gärten und Pools: Das Hilton-Hotel von Vilamoura.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="149"><a href="http://www.tivolihotels.com/hotels-portugal/destination/opening_soon/hotel-victoria/list.aspx" target="_blank" title="Tivoli Victoria Vilamoura">Tivoli Victoria</a></td>
<td valign="top" width="172">€ 57.000.000</td>
<td valign="top" width="174">Hotelkomplex in Vilamoura</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="149">Real Marina</td>
<td valign="top" width="172">€ 20.000.000</td>
<td valign="top" width="174">Hotel und Jachthafen, nahe der geschützten Ria Formosa</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="149">Vila Galé Lagos</td>
<td valign="top" width="172">€ 20.000.000</td>
<td valign="top" width="174">Hotelanlage bei Lagos, nach Angaben der Betreiberfirma integriert in den PROTAL-Entwicklungsplan</td>
</tr>
</table>
<p>Quellen: SOL, Expresso, Internet</p>
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