<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>portugalmania.de &#187; Musik</title>
	<atom:link href="http://www.portugalmania.de/category/kultur/musik-kultur/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.portugalmania.de</link>
	<description>Das portugiesische Logbuch im Netz :: Portugal Blog</description>
	<lastBuildDate>Sun, 31 Jan 2010 17:03:54 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Metamorphosen und Metaphonien: Madredeus erfindet sich neu</title>
		<link>http://www.portugalmania.de/2008/11/metamorphosen-und-metaphonien-madredeus-erfindet-sich-neu/</link>
		<comments>http://www.portugalmania.de/2008/11/metamorphosen-und-metaphonien-madredeus-erfindet-sich-neu/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 17:57:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gilberto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Madredeus]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[portugiesische musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.portugalmania.de/?p=500</guid>
		<description><![CDATA[ 	Tot gesagte leben länger: Fast hätte man „Madredeus“ schon in die Abteilung „Portugiesische Musikgeschichte“ einsortiert – nun meldet sich die Gruppe um Pedro Ayres Magalhaes mit einem eindrucksvollen Comeback zurück. Nicht nur personell hat sich Madredeus mit neuen Kräften verstärkt – auch das Repertoire öffnet sich hin zu neuen Einflüssen aus Ostafrika und Brasilien.
Klassische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Tot gesagte leben länger: Fast hätte man „<strong>Madredeus</strong>“ schon in die Abteilung „Portugiesische Musikgeschichte“ einsortiert – nun meldet sich die Gruppe um Pedro Ayres Magalhaes mit einem <strong>eindrucksvollen Comeback</strong> zurück. Nicht nur personell hat sich Madredeus mit neuen Kräften verstärkt – auch das Repertoire öffnet sich hin zu neuen Einflüssen aus Ostafrika und Brasilien.</p>
<p><span id="more-500"></span>Klassische portugiesische Musik, nur anders gespielt: Das war seit der Gründung im Jahr 1987 das erklärte Ziel von <strong>Madredeus</strong>, dem wohl eigentümlichsten Gewächs der portugiesischen Musikszene der jüngeren Zeit. </p>
<p>Spätestens seit Wim Wenders&#8217; Film „Lisbon Story“ mausierte sich die Musik von Madredeus zu so etwas wie dem <strong>„offiziellen Soundtrack“ zu Lissabon und Portugal</strong> &#8211; mit einer ganz eigenen Kombination aus portugiesischer Gitarre, elektronischen Synthesizern und vor allem auch dem Gesang von <strong>Teresa Salgueiro</strong>. Doch so wenig sich Portugal selbst ohne seine weltweite Kolonialgeschichte verstehen lässt, so wenig ist die „klassisch portugiesische Musik“ doch eine rein auf Portugal bezogene Erscheinung. Selbst der als so typisch portugiesisch angesehene <strong>Fado </strong>entstand maßgeblich außerhalb Europas – und weist bei aller Unklarheit über die Herkunft doch deutliche Spuren in Richtung Afrika und Brasilien auf.</p>
<h2>Musikalische Entdeckungstouren in Richtung Afrika und Brasilien</h2>
<p>Genau diesen Sprung, den <strong>Mut zum erweiterten Blickwinkel</strong> über den Atlantik hinweg unternimmt nun, mehr als zwanzig Jahre nach ihrer Gründung, auch die Gruppe Madredeus. Die soeben erschienene Doppel-CD „<strong>Metafonia</strong>“ wagt deutliche rhythmischere Akzente und oft mehr Leichtigket als die zahlreichen Vorgängerproduktionen wie zuletzt „Um Amor Infinito“.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-498 aligncenter" title="1108_madredeus-01" src="http://www.portugalmania.de/wp-content/1108_madredeus-01.jpg" alt="" width="250" height="250" /><br />
Metafonia: Mit diesem Album meldet sich Madredeus wieder zurück</p>
<p style="text-align: left;"><strong><a title="Myspace-Seite von Madredeus" href="http://www.myspace.com/madredeuseabandacosmica" target="_blank">Zu Klangproben aus der neuen CD auf der myspace-Seite von Madredeus und der Banda Cósmica&#8230;</a></strong></p>
<p>Und nicht nur das Konzept von Madredeus scheint gewachsen zu sein – auch die Besetzung um Pedro Ayres Magalhaes hat sich <strong>deutlich erweitert</strong>. Statt Teresa Salgueiro als Front-Sängerin melden sich auf „Metafonia“ nun mit Mariana Abrunheiro und Rita Damásio <strong>zwei neue weibliche Stimmen</strong> zu Wort, die bewusst keine Ähnlichkeit mit ihrer bekannten Vorgängerin haben. Und auch im instrumentellen Bereich hat Madredeus aufgestockt: Neu hinzugekommen sind die Musiker der extra zur Madredeus-Expansion gegründeten „<strong>Banda Cósmica</strong>“, die zu den üblichen Synthesizern und portugiesischen Gitarren nun auch etwa Harfenmusik einbringen.</p>
<p>Mit dem neuen Album hat sich Madredeus also in überraschender Weise <strong>neu erfunden</strong> – und ist „im Kern doch die <strong>alte Gruppe geblieben</strong>“, wie Gründervater und Bandmotor Pedro Ayres Magalhaes nicht müde wird zu betonen: „Wir singen weiterhin <strong>nur auf Portugiesisch</strong>, und wir nehmen unsere Aufnahmen nur live auf“, erklärte er etwa <a title="Interview in Destak (Portugiesisch)" href="http://www.destak.pt/artigos.php?art=15217" target="_blank">der Zeitung Destak</a> die Konstanten des alten neuen Madredeus.</p>
<p style="text-align: center;">
<a href="http://www.videos.iol.pt/consola.php?projecto=368&amp;pagina_actual=1&amp;mul_id=12600812&amp;tipo_conteudo=1&amp;tipo=2&amp;referer=1"><img class="size-full wp-image-499 aligncenter" title="1108_madredeus-02" src="http://www.portugalmania.de/wp-content/1108_madredeus-02.jpg" alt="" width="413" height="255" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em>Das Video von &#8220;Eclipse&#8221; aus der neuen CD Metafonia gibt es bei IOL zu sehen: </em><a title="Video &quot;Eclipse&quot;" href="http://www.videos.iol.pt/consola.php?projecto=368&amp;pagina_actual=1&amp;mul_id=12600812&amp;tipo_conteudo=1&amp;tipo=2&amp;referer=1" target="_blank"><em>Hier klicken&#8230;</em></a></p>
<p>Dennoch war ein <strong>N</strong><strong>euanfang dringend nötig</strong> – sah vor einem Jahr doch alles nach einem sanften Ableben von „Madredeus“ aus. Zu einfältig, zu ähnlich wurden die Produktionen. Mit immer neuen <strong>Abwandlungen des Altbekannten</strong> – Madredeus mit Symphonieorchester, Madredeus auf den Azoren, Madredeus elektronisch überformt – gelang der Gruppe  selten etwas Neues.</p>
<p>Es war dann ausgerechnet die für die Musik fast unverzichtbar erscheinende Sängerin Teresa Salgueiro, die sich aus diesem fest gefahrenen Korsett löste, um sich fortan auf eigene Projekte zu konzentrieren. Der Rest der Gruppe ging in ein Sabbatjahr, das für viele nur als<strong> Synonym für ein Ende der Band stand.</strong> Doch nun, nach dem Ende des Sabbaticals, scheint die Kraft für den Neuanfang gekommen zu sein &#8211; mit Metafonia.</p>
<p>Eine <strong>Metaphonie </strong>steht in der Sprachwissenschaft für die Lautänderung eines Vokals, der durch einen anderen unbetonten Vokal erzeugt wird. Es ist und bleibt also der Vokal – und klingt doch anders. Und das gilt auch für das neue  Madredeus-Album: Vieles ist neu, andere Stücke erinnern jedoch noch <strong>stark an die alten Produktionen</strong>. Das liegt vor allem daran, dass die Gruppe nach ihrer letzten Produktion „Um Amor Infinito“ bereits viele neue Songs produziert hatte, die aber nie veröffentlicht wurden. Auf „Metafonia“ kommen auch diese Titel in veränderter Besetzung zum Tragen.</p>
<p><em>Die CD Metafonia ist noch nicht in Deutschland erhältlich, online direkt aus Portugal aber </em><a title="Bestellmöglichkeit bei fnac.pt" href="http://www.fnac.pt/pt/Catalog/Rel_Products.aspx?param=interprete&amp;value=MADREDEUS%20&amp;%20A%20BANDA%20COSMICA&amp;cIndex=1&amp;catalog=discos&amp;categoryN=Discos&amp;category=portuguesa&amp;scategory=portuguesaLigeira∏uct=5603850827541#mainTD " target="_blank"><em>zum Beispiel über fnac.pt</em></a><em> zu bestellen.  Derzeit führen Madredeus und die Banda Cósmica die Titel des neuen Albums auch live im <a title="teatro ibérico" href="http://teatroiberico.com.sapo.pt/" target="_blank">Teatro Ibérico</a> im Lissaboner Stadtteil&#8230; Madredeus (sic!) auf. </em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.portugalmania.de/2008/11/metamorphosen-und-metaphonien-madredeus-erfindet-sich-neu/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Fado kehrt zu seinen Wurzeln zurück: Rabih Abou-Khalil &#8220;auf Portugiesisch&#8221;</title>
		<link>http://www.portugalmania.de/2008/06/der-fado-kehrt-zu-seinen-wurzeln-zuruck-rabih-abou-khalil-auf-portugiesisch/</link>
		<comments>http://www.portugalmania.de/2008/06/der-fado-kehrt-zu-seinen-wurzeln-zuruck-rabih-abou-khalil-auf-portugiesisch/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 21:29:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gilberto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fado]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rabih Abou-Khalil]]></category>
		<category><![CDATA[Ricardo Ribeiro]]></category>
		<category><![CDATA[weltmusik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.portugalmania.de/?p=384</guid>
		<description><![CDATA[ 	Experimentierfeld Fado: Nachdem Portugals Fado-Sängerinnen bereits seit Jahren mit Lust am Probieren die Grenzen des Fados ausloten, ziehen nun die Männer nach. Mit Ricardo Ribeiro wagt ein junger und doch traditionell ausgerichteter &#8220;Fadista&#8221; die Verbindung der Genres &#8211; und sucht nach den Linien, die vom Fado zur Musik von Rabih Abou-Khalil, Meister auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<strong>Experimentierfeld Fado: </strong>Nachdem Portugals Fado-Sängerinnen bereits seit Jahren mit Lust am Probieren die Grenzen des Fados ausloten, ziehen nun die Männer nach. Mit Ricardo Ribeiro wagt ein junger und doch traditionell ausgerichteter &#8220;Fadista&#8221; die Verbindung der Genres &#8211; und sucht nach den Linien, die vom Fado zur Musik von Rabih Abou-Khalil, Meister auf der <strong>arabischen Kurzhalslaute</strong>, führen. <span id="more-384"></span></p>
<p>So langsam könnte selbst den treuesten Freunden des Fado die Geduld ausgehen. Fado elektronisch, Fado schwedisch, Fado literarisch &#8211; immer wilder werden die Crossover-Projekte, die mit dem traditionellen portugiesischen Musikstil betrieben werden. Und nun auch noch Fado unterlegt mit Klängen der <strong>arabischen Kurzhalslaute Oud</strong>? Das klingt übertrieben &#8211; und dennoch erweist sich die CD &#8220;<strong>Em Português</strong>&#8220;, die genau diese Verbindung schafft, als eine der interessantesten musikalischen Neuerscheinungen des Jahres.</p>
<p>Die CD ist eine gemeinsame Produktion des weltweit bekannten Oud-Spielers <strong>Rabih Abou-Khalil</strong> mit dem jungen portugiesischen Fadosänger Ricardo Ribeiro. Beide Musiker sind ihrer Tradition und ihrem Können sehr verpflichtet: Der in München lebende Abou-Khalil ist mit seiner Instrumentalmusik auf der Kurzhalslaute bereits seit Jahrzehnten eine <strong>feste Größe in der Weltmusik</strong>. Der 25-jährige &#8220;Fadista&#8221; Ricardo Ribeiro gilt als einer der<strong><span style="color: #888888;"><span style="color: #000000;"> talentiersten Fado-Sänger</span> </span></strong>seiner Generation &#8211; und hat sich doch vor allem dem traditionellen, im intimen Rahmen vorgetragenen Fado verschrieben.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-385" title="24_06_emportugues" src="http://www.portugalmania.de/wp-content/24_06_emportugues.gif" alt="" width="417" height="382" /><br />
<em>Auf Portugiesisch, in arabisch. Foto: Enja Records</em></p>
<p>So kann man davon ausgehen, dass beide Musiker der Idee eines<strong> gemeinsamen Projekts</strong> zunächst eher skeptisch gegenüberstanden &#8211; und später bei der Umsetzung mit Umsicht handelten. Ricardo Ribeiro spricht auch im Nachhinein noch von einer &#8220;sehr komplizierten&#8221; Aufgabe. Auch Rabih Abou-Khalil empfand die Idee zunächst als &#8220;<strong>verrückt</strong>&#8221; &#8211; bis die Neugierde siegte.</p>
<p>Ideengeber für die Fado-Arbeit Rabih Abou-Khalils war Ricardo Pais, der Direktor des Nationaltheaters São João in Porto. Doch Abou-Khalil ließ den ungewöhnlichen Gedanken zunächst einige Jahre reifen &#8211; bis er dann die Stimme von Ricardo Ribeiro bei der Interpretation von &#8220;<strong>Cabelos Brancos</strong>&#8221; hörte: &#8220;Ich mochte die Art, wie er mit seinen Begleitmusikern umging. Wir dachten, wir müssten zusammen arbeiten,&#8221; erklärte Rabih Abou-Khalil das Zusammentreffen der beiden Künstler im<a title="Cronicas da Terra" href="http://cronicasdaterra.com/cronicas/2008/04/17/rabih-abou-khalil-%E2%80%93-%E2%80%9Camigos-em-portugal%E2%80%9D/" target="_blank"> Online-Magazin &#8220;Cronicas da Terra&#8221;</a>.</p>
<p>So ist die nun veröffentlichte Produktion mit dem Namen &#8220;Em Português&#8221; auch eher als <strong>Zusammenarbeit zweier Musiker</strong> anstatt einer eher künstlichen Verbindung zweier Musikstile zu verstehen. Es geht um die <strong>individuelle Ausdruckskraft</strong>, um Verständnis, um neue musikalische Ideen.</p>
<h2>Was ist hier noch Portugiesisch?</h2>
<p>Dennoch: Was ist am Ende noch &#8220;<strong>Portugiesisch</strong>&#8221; auf einer Platte, die sogar &#8220;<em>auf Portugiesisch</em>&#8221; heißt? Ganz eindeutig ist es der Gesang von Ricardo Ribeiro, der hier zwölf Gedichte verschiedener portugiesischer Dichter vertont. In seiner Tonalität und Melodie ist auch noch ganz deutlich die <strong>Farbe des Fados</strong> herauszuspüren. Doch der Gesang von Ricardo Ribeiro kontrastiert mit der arabischen Oud-Musik von Rabih Abou-Khalil, und fügt sich dennoch <strong>überraschend harmonisch</strong> in deren Rhythmus ein. Vielleicht, weil beide Musiker die gleichen Gefühle einfach nur unterschiedlich ausdrücken?</p>
<p><strong>Sehnsucht, Melancholie, Fatalismus:</strong> Das sind auch einige Konstanten, die Fado und die leicht klagende Musik der arabischen Oud verbinden. Möglicherweise glückt das Experiment von Rabih Abou-Khalil auch deshalb so gut, weil beide Stile die <strong>gleichen Wurzeln </strong>haben. So vielschichtig und geheimnisumwittert die Herkunft des Fado sein mag: Entstanden ist er im arabisch geprägten Stadtviertel Mouraria in Lissabon, und unverkennbar sind seine<strong> orientalischen Einflüsse</strong>.  Rabih Abou-Khalil und Ricardo Ribeiro vollbringen &#8211; gemeinsam mit den ebenfalls beteiligten Luciano Biondini, Michel Godard und Jarrod Cagwin das kleine Kunststück, diese alte Verbundheit in neuer Form wieder zugänglich zu machen.<br />
<script src="http://www.assoc-amazon.de/s/link-enhancer?tag=portugalman0e-21&amp;o=3" type="text/javascript"></script><noscript>&amp;lt;br /&amp;gt; </noscript></p>
<p><em>Die CD &#8220;Em Português&#8221; ist bei <a title="Em Portugues auf Enja Records" href="http://www.enjarecords.com/cd.php?nr=ENJ-9520" target="_blank">Enja Records erschienen</a> und u.a. <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FEm-Portugues-Rabih-Abou-Khalil%2Fdp%2FB001795SJ6&amp;site-redirect=de&amp;tag=portugalman0e-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742">bei Amazon erhältlich</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=portugalman0e-21&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" />. </em></p>
<p><a title="Rabih Abou-Khalil" href="http://www.myspace.com/rabihaboukhalil" target="_blank"><em>Vollständige Hörproben finden sich auf der MySpace-Seite von Rabih Abou-Khalil</em></a></p>
<p><em>Weitere Informationen auch bei <a title="HR2 Kultur - CD der Woche" href="http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=5746&amp;key=standard_document_34534286" target="_blank">HR2 Kultur</a>.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.portugalmania.de/2008/06/der-fado-kehrt-zu-seinen-wurzeln-zuruck-rabih-abou-khalil-auf-portugiesisch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gute Musik für eine gute Sache</title>
		<link>http://www.portugalmania.de/2008/06/gute-musik-fur-eine-gute-sache/</link>
		<comments>http://www.portugalmania.de/2008/06/gute-musik-fur-eine-gute-sache/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 20:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gilberto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[initiativen]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[portugiesische musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.portugalmania.de/?p=375</guid>
		<description><![CDATA[ 	Ein gutes Dutzend der  derzeit bekanntesten Musiker Portugals gibt derzeit ein etwas anderes Benefizkonzert: Es findet von Januar bis Oktober rund um die Uhr statt, jeden Monat gibt es einen neuen Song &#8211; und zwar im Internet als MP3-Download. Mit dem Projekt &#8220;Unidos para ajudar&#8221; (Vereint um zu helfen) singen die Künstler vereint gegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Ein gutes Dutzend der  derzeit bekanntesten Musiker Portugals gibt derzeit ein etwas anderes Benefizkonzert: Es findet von Januar bis Oktober rund um die Uhr statt, jeden Monat gibt es einen neuen Song &#8211; und zwar im Internet als MP3-Download. Mit dem Projekt &#8220;Unidos para ajudar&#8221; (Vereint um zu helfen) singen die Künstler vereint gegen die Stigmatisierung von Menschen mit psychischen Störungen an.</p>
<p><span id="more-375"></span></p>
<p>Nach aktuellen Studien leidet <strong>jeder vierte Europäer </strong>unter einer <a title="Wikipedia-Eintrag zum Thema" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Psychische_St%C3%B6rung" target="_blank">psychischen Störung</a>. Betroffene müssen nicht nur mit den direkten Symptomen dieses Leidens klarkommen &#8211; oftmals kämpfen sie auch gegen <strong>ablehnende Reaktion</strong> in ihrer Umwelt. Egal, ob es sich um Schizophrenie, Depression oder Panikanfälle handelt: Meist ist es schwer, die richtigen Worte zum Beschreiben der Empfindungen zu finden.</p>
<p>Menschen mit psychischen Störungen sind oft <strong>hin- und hergerissen</strong>: Zwischen Akzeptanz und Ablehnung. Zwischen Beleidigung und Respekt. Zwischen <strong>Verzweiflung und Hoffnung</strong>. Diese &#8211; und weitere Gegensatzpaare dienen auch als Obertitel für die verschiedenen Lieder, die bereits seit Januar von der Initiative <strong>&#8220;Unidas para ajudar&#8221;</strong> (UPA08) veröffentlicht werden. Gemeinsames Ziel: Eine breite Öffentlichkeit für die Nöte und Bedürfnisse von Menschen mit psychischen Störungen sensibilisieren &#8211; und diesen ein besseres Lebensumfeld bieten zu können.</p>
<p>Noch bis Oktober wird auf der Homepage von &#8220;<strong>Unidos para ajudar</strong>&#8221; jeden Monat ein neuer Song veröffentlicht, jeweils von einem anderen Künstlergespann und zu einem anderen Oberthema.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="UPA08" href="http://www.encontrarse.pt/upa08/" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-376" title="Unidos para ajudar 2008" src="http://www.portugalmania.de/wp-content/09_06_upa08.jpg" alt="" width="450" height="321" /></a><em>Ein Haus für viele Künstler, gemeinsam für die Menschen: Die Website des Projekts &#8220;Unidos para ajudar&#8221;. </em><a title="UPA08" href="http://www.encontrarse.pt/upa08/" target="_blank"><br />
</a></p>
<p>Den Auftakt machten im Januar die Rocklegenden der <strong>Xutos e Pontapés</strong> mit &#8220;Pertencer&#8221; (Zugehören) über das Gegensatzpaar Diskrimierung / Integration (gemeinsam mit Oioai). Einen Monat später folgten der Filmmusiker <strong>Rodrigo Leão</strong> zusammen mit J.P. Simões mit einem Stück über &#8220;Vereinen / Bestätigen&#8221;.</p>
<p>Ebenso auf der Liste: Die Fadosänger <strong>Camané und Mariza</strong> (im September), Songwriter <strong>Sérgio Godinho</strong> und <strong>Tiago Bettencourt</strong>, Gruppen wie<strong> Clã </strong>und <strong>Mão Morta</strong>. Insgesamt ergeben die Beiträge der beteiligten Künstler einen guten Querschnitt der aktuellen portugiesischen Musikszene &#8211; und das noch für einen guten Zweck.</p>
<p>Alle Songs sind als MP3-Download auf der Homepage von &#8220;Unidos para ajudar&#8221; erhältlich &#8211; dies jedoch gegen eine kleine, in der Höhe frei bestimmbare <strong>Spende</strong>. Bezahlt wird über Paypal, ist also auch von Deutschland aus gut möglich. Die <strong>Erlöse der Kampagne</strong> werden für die weitere Unterstützung von Menschen mit psychischen Krankheiten verwendet.</p>
<ul>
<li><a title="Reinhören bei UPA08" href="http://www.encontrarse.pt/upa08/" target="_blank">Hier gibt&#8217;s alle bereits veröffentlichten Lieder zum Reinhören (Portugiesisch)<br />
</a></li>
<li><a title="Download-Seite für die Lieder" href="http://www.encontrarse.pt/pages/donativos.php" target="_blank">Die Lieder zum Download &#8211; gegen Spende (Portugiesisch)</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.portugalmania.de/2008/06/gute-musik-fur-eine-gute-sache/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lieblingsvideos von Madredeus</title>
		<link>http://www.portugalmania.de/2008/02/lieblingsvideos-von-madredeus/</link>
		<comments>http://www.portugalmania.de/2008/02/lieblingsvideos-von-madredeus/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Feb 2008 21:55:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gilberto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Madredeus]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.portugalmania.de/kultur/musik-kultur/2008/lieblingsvideos-von-madredeus/</guid>
		<description><![CDATA[ 	Von der Gruppe Madredeus wird man sich vermutlich über kurz oder lang verabschieden müssen. Die Lieder sind aber immer wieder hörens- und sehenswert: Eine kleine Zusammenstellung von Madredeus-Lieblingsvideos, hier auf Portugalmania.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Von der Gruppe Madredeus wird man sich vermutlich über kurz oder lang verabschieden müssen. Die Lieder sind aber immer wieder hörens- und sehenswert: <a href="http://www.portugalmania.de/videos/" title="Madredeus-Lieblingsvideos">Eine kleine Zusammenstellung von Madredeus-Lieblingsvideos</a>, hier auf Portugalmania.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.portugalmania.de/2008/02/lieblingsvideos-von-madredeus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Com Que Voz: Wenn Stimmen die Jahrhunderte überlagern</title>
		<link>http://www.portugalmania.de/2008/02/com-que-voz-wenn-stimmen-die-jahrhunderte-uberlagern/</link>
		<comments>http://www.portugalmania.de/2008/02/com-que-voz-wenn-stimmen-die-jahrhunderte-uberlagern/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 22:27:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gilberto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fado]]></category>
		<category><![CDATA[amália rodrigues]]></category>
		<category><![CDATA[camões]]></category>
		<category><![CDATA[Cristina Branco]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.portugalmania.de/kultur/musik-kultur/fado/2008/com-que-voz-wenn-stimmen-die-jahrhunderte-uberlagern/</guid>
		<description><![CDATA[ 	Fado trifft Camões: Dass Sonette von Portugals Nationaldichter Luís de Camões als Texte für Fados dienen, ist nichts Neues. Was aber, wenn etwa von Amália Rodrigues interpretierte Fados (20. Jahrhundert) und alte Sonette (16. Jahrhundert) gleichberechtigt nebeneinander stehen, ja, sogar in Kontakt miteinander treten sollen? Dann passiert Erstaunliches, wie das neue Musikwerk &#8220;Com Que [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.portugalmania.de/wp-content/21_02_camoes.jpg" alt="21_02_camoes.jpg" align="right" />Fado trifft Camões: Dass Sonette von Portugals Nationaldichter <strong>Luís de Camões</strong> als Texte für Fados dienen, ist nichts Neues. Was aber, wenn etwa von Amália Rodrigues interpretierte Fados (20. Jahrhundert) und alte Sonette (16. Jahrhundert) gleichberechtigt nebeneinander stehen, ja, sogar in Kontakt miteinander treten sollen? Dann passiert Erstaunliches, wie das neue Musikwerk &#8220;<strong>Com Que Voz</strong>&#8221; zeigt. Ein Bericht von der deutschen Uraufführung des Stücks in der Frankfurter Alten Oper.  <span id="more-285"></span></p>
<p>Das Meer, die Entdeckungsfahrten, die Einsamkeit: Diese <strong>großen Konstanten</strong> beflügeln die portugiesische Kulturgeschichte seit Jahrhunderten. Die Sonette des weltreisenden Nationaldichters Camões zeugen von unendlicher Sehnsucht, vom Schmerz der Ferne. Und auch der sehr viel <strong>jüngere Fado</strong> greift diese Motive wieder auf &#8211; und verwandelt sie in intensive, emotionale Musik.</p>
<p><em>Mit welcher Stimme das traurige Schicksal beweinen</em>, so fragte schon Camões in seinem Gedicht &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=RBo6TuUoz7Q" title="Com Que Voz" target="_blank">Com Que Voz</a>&#8220;. Ist es dieselbe Stimme wie die des Fado? Stimmen, die sich finden möchten? Diese Frage ist es womöglich auch, die den italienischen Komponisten <strong>Stefano Gervasoni </strong>in seinem neuen Werk &#8220;Com Que Voz&#8221; interessiert: wie die im Gang der Jahrhunderte <strong>herumirrenden Stimmen</strong> zueinander stehen &#8211; und ob sie sich wohl miteinander verständigen können?<br />
Und so lässt Gervasoni in seinem Auftragswerk für das Casa de Música in Porto, das Pariser Centre Pompidou und mit Unterstützung des <a href="http://www.ensemble-modern.com" title="Ensemble Modern" target="_blank">Ensemble Modern</a> die <strong>Stimmen von Fado und Camões</strong> nebeinander (gegeneinander? miteinander?) antreten. Uraufführung von &#8220;Com Que Voz&#8221; war vor einigen Tagen in Porto, gefolgt von der deutschen Erstaufführung am 20. Februar in Frankfurt. Der <strong>Fado ist mit Cristina Branco</strong> meisterhaft vertreten &#8211; und darf musikalisch auch in seiner eigenen Welt fast unverändert verbleiben.</p>
<p>Anders sieht es bei Camões aus: Dem deutschen Bariton Frank Wörner fällt die schwierige Aufgabe zu, die Sonette von Luís de Camões zu interpretieren &#8211; und gleichzeitig noch <strong>elektronisch mit-interpretieren</strong> zu lassen. Die Tonfolgen sind schwierig, die Silben und Wörter abgehackt &#8211; und dann lässt Komponist Gervasoni noch den Computer mit viel Rechenleistung immer wieder die Stimme Wörners<strong> verfremden</strong>: Töne werden lang gezogen, zerhackt, gehen im Rauschen unter, finden wieder zusammen.</p>
<p>Bruchstückhaft dringen die Worte von Camões nur durch. Sie erscheinen wie <strong>Botschaften aus fernen Zeiten</strong>, die mal schwach, mal fordernd noch ihren Empfänger suchen.</p>
<p>Und der Fado? <strong>Scheinbar unberührt </strong>stehen in &#8220;Com Que Voz&#8221; Fado und Camões nebeneinander. Der Aufbau des Werks ist <strong>perfekte Symmetrie</strong>: Es besteht aus 24 Teilen &#8211; 12 klassische Fados, wie sie auch von Amália Rodrigues gesungen wurden (darunter bekannte Werke wie Gaivota, Barco Negro oder auch das fröhlichere Maria Lisboa) &#8211; und 12 vertonte Sonette von Luís de Camões.</p>
<p>Fados und Sonette werden im Wechsel vorgetragen &#8211; ein starres Muster: <strong>Fado &#8211; Sonett &#8211; Fado &#8211; Sonett.</strong> Eine Abfolge aus sanfter, nostalgischer Harmonie des Fados und den seltsam verschwommenen, fernen Klängen der Vergangenheit von Camões. Und was zunächst <strong>nebeneinander</strong> steht, findet mit der Zeit dann (im Gehirn des Zuhörers?) <strong>doch zusammen</strong>: In den Texten, die über Jahrhunderte hinweg die gleichen Botschaften transportieren. In der Sehnsucht, Zeiten zu überwinden. Und in der Mitte des Werks, da haben sich die Stimmen dann tatsächlich ein einziges Mal auch tatsächlich vereint: In &#8220;Com Que Voz&#8221; (Mit welcher Stimme). Er ist das einzige von Amália Rodrigues gesungene Gedicht von Camões &#8211; und der einzige Fado, der von Cristina Branco und Frank Wörner gemeinsam vorgetragen wurden.</p>
<p>Man mag den Fado nicht immer so wie in &#8220;Com Que Voz&#8221; hören wollen. Traditionalisten sehen in dem Werk sicherlich einen weiteren Vorstoß, den Fado seiner alten Wurzeln zu berauben. Doch in Wahrheit ist bei &#8220;Com Que Voz&#8221; das Gegenteil der Fall: Es ist eine <strong>Erforschung</strong> von Gefühlen, die auch den Fado so faszinierend machen. Umso schöner, dass sich mit Cristina Branco eine der Großen des Fado auf dieses Experiment eingelassen hat.</p>
<p><em>Weitere Aufführungen von Com Que Voz mit Cristina Branco, Frank Wörner und dem Ensemble Modern folgen am 10. März 2008 im <a href="http://www.konzerthaus.de/programm/detailansicht.php?id_event_cluster=62357&amp;id_event_date=153225&amp;id_language=1&amp;month=3&amp;year=2008" title="Veranstaltung im Konzerthaus Berlin" target="_blank">Konzerthaus Berlin</a>,  sowie am 11. Juni 2008 in Paris und am 13. Juni 2008 in Brüssel.</em></p>
<p><em><strong> hr2 Kultur</strong> strahlt am <strong>04. März 2008</strong> um 20:05 Uhr <a href="http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=5554&amp;key=standard_document_33460618" title="Konzertaufzeichnung bei hr2" target="_blank">eine Aufzeichnung des Konzerts</a> aus der Alten Oper in Frankfurt auf &#8211; auch online über Internetradio zu hören.  </em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.portugalmania.de/2008/02/com-que-voz-wenn-stimmen-die-jahrhunderte-uberlagern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Musikalisches Weihnachtsgeschenk: Portugal kauft 8.000 Fado-Aufnahmen von historischem Wert</title>
		<link>http://www.portugalmania.de/2007/12/musikalisches-weihnachtsgeschenk-portugal-kauft-8000-fado-aufnahmen-von-historischem-wert/</link>
		<comments>http://www.portugalmania.de/2007/12/musikalisches-weihnachtsgeschenk-portugal-kauft-8000-fado-aufnahmen-von-historischem-wert/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Dec 2007 14:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gilberto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fado]]></category>
		<category><![CDATA[Bruce Bastin]]></category>
		<category><![CDATA[José Moças]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.portugalmania.de/kultur/musik-kultur/fado/2007/musikalisches-weihnachtsgeschenk-portugal-kauft-8000-fado-aufnahmen-von-historischem-wert/</guid>
		<description><![CDATA[ 	Sechs Jahre lang wurde um den Preis gerungen &#8211; nun, kurz vor Weihnachten, wird tatsächlich der Vertrag unterschrieben: Der portugiesische Staat erwirbt vom britischen Sammler Bruce Bastin dessen umfassende Sammlung von 8.000 Fado-Schallplatten. Der Kaufpreis von 137,50 Euro pro Schallplatte mag teuer erscheinen. Doch die Sammlung enthält zum Teil sonst längst verschollene Fado-Aufnahmen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Sechs Jahre lang wurde um den Preis gerungen &#8211; nun, kurz vor Weihnachten, wird tatsächlich der Vertrag unterschrieben: Der portugiesische Staat erwirbt vom britischen Sammler Bruce Bastin dessen umfassende Sammlung von 8.000 Fado-Schallplatten. Der Kaufpreis von 137,50 Euro pro Schallplatte mag teuer erscheinen. Doch die Sammlung enthält zum Teil sonst längst verschollene Fado-Aufnahmen, die neue Erkenntnisse in der Erforschung des Musikstils erlauben könnten. <span id="more-204"></span></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bruce_Bastin" title="Wikipedia-Eintrag zu Bruce Bastin" target="_blank">Bruce Bastin</a>, heute 67 Jahre alt, ist in der <strong>Musikwelt kein Unbekannter</strong>: Vor allem im Bereich des Blues gilt Bastin als anerkannter Experte. Und so wundert es nicht, dass der Engländer auch ein besonderes Interesse für die Fado-Musik &#8211; der &#8220;Blues Portugals&#8221; &#8211; hegte. Im Laufe der Zeit sammelte Bastin rund <strong>8.000 Schallplatten mit Fado-Aufnahmen</strong> aus der Zeit von 1904 bis 1945. Außerdem befinden sich noch einige Platten mit Folkloremusik im Bestand.</p>
<p>Als Bastin vor einigen Jahren den Verkauf seiner Sammlung andeutete, meldete der portugiesische Staat frühzeitig Interesse an:<strong> Schon seit 2001 wurden Verhandlungen geführt,</strong> die jedoch lange an unterschiedlichen Preisvorstellungen scheiterten: Portugal wollte nur 900.000 Euro zahlen &#8211; am Ende setzte sich jedoch Bastin mit seinen ursprünglich geforderten 1,1 Millionen Euro durch. Den Kaufpreis teilen sich das portugiesische Kulturministerium, die Stadt Lissabon und ein unbekannter Mäzen &#8211; vermutlich eine Bank.</p>
<p>Nach Angaben von Experten, <a href="http://ultimahora.publico.clix.pt/noticia.aspx?id=1314077" title="Público-Artikel" target="_blank">zitiert im Público</a>, liege der Preis weit unter Marktwert &#8211; zumal sich die Sammlung in einem guten Zustand befinde. Portugal sichert sich nun also den Zugriff auf zum Teil <strong>ansonsten verlorene Dokumente seines unverwechselbaren Musikstils</strong>, dem Fado &#8211; unter anderem mit Werken von Júlia Florista, Maria Vitória und Reinaldo Ferreira. Mit den bislang unbekannten Aufnahmen, allesamt mit 78 Umdrehungen, aus der Bastin-Sammlung sei man nun in der Lage, <strong>die Geschichte des Fado besser zu erforschen</strong>, so der Fado-Experte José Moças ebenfalls im Público.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.portugalmania.de/wp-content/21_12_fado.jpg" alt="Liebhaber-Fado in einem Restaurant in Benfica" /><br />
<em> Als der Fado noch zum Leben gehörte: Fado-Liebhaber in einem Restaurant in Benfica (Aufnahme aus dem Jahr 1930 aus dem <a href="http://arquivomunicipal.cm-lisboa.pt/" title="Stadt-Archiv von Lissabon" target="_blank">städtischen Archiv von Lissabon</a>)</em></p>
<p align="left"> José Moças, der auch Inhaber des Schallplattenlabels &#8220;<a href="http://www.tradisom.com/" title="Tradisom" target="_blank">Tradisom</a>&#8221; ist, hat das Kulturministerium auch erst auf den Wert der Bastin-Sammlung aufmerksam gemacht. Und so sehr er sich über den Kauf freut, desto weiter forscht er in der Geschichte dieses Musikstils. Denn Moças ist überzeugt, dass auch die Sammlung von Bruce Bastin, deren älteste Platte aus dem Jahr 1904 stammt, noch nicht<strong> die wirklich allererste Tonaufnahme eines Fados</strong> enthält.</p>
<p>Er selbst habe, wie <a href="http://www78rotacoes.blogspot.com/2007/11/as-primeiras-gravaes.html" title="Eintrag in 78 Rotações" target="_blank">Moças in seinem Blog &#8220;78 Rotações&#8221; (78 Umdrehungen) schreibt</a>, zwei <strong>Schallplatten aus dem Jahr 1900 gefunden</strong>. Diese Aufnahmen seien im Oktober und November des Jahres 1900 interessanterweise in Porto (nicht gerade ein Zentrum der Fadomusik) erstellt worden. Die Platten enthielten unter anderem den bekannten <strong>&#8220;Fado Hylario&#8221;</strong>, interpretiert vom Schauspieler Duarte Silva und <strong>&#8220;Oh Julia&#8221;</strong> vom portugiesischen Tenor José Brito. Herausgegeben wurden die Erstaufnahmen übrigens vom Label &#8220;Berliner&#8221;, aus dem später die Deutsche Grammophon hervorging.</p>
<p>Geht es nach dem Kulturministerium, so sollen die frisch von Bruce Bastin erworbenen Schallplatten in ein geplantes &#8220;<strong>Ton- und Musik-Museum</strong>&#8221; integriert werden. Wann dieses Museum &#8211; eine Erweiterung des<em> <a href="http://www.museudamusica-ipmuseus.pt/" title="Museu da Música" target="_blank">Museu da Música</a></em> in der Lissaboner Metrostation Alto dos Moinhos &#8211; allerdings Realität wird, ist noch offen. Und im Forum des Público keimen bereits neue Ideen: Ein Nutzer verlangt dort, dass die jetzt erworbenen Aufnahmen<strong> schnellstmöglich digitalisiert werden</strong> und im Internet der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt würden. <strong>Eine Idee, die volle Unterstützung verdient!</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.portugalmania.de/2007/12/musikalisches-weihnachtsgeschenk-portugal-kauft-8000-fado-aufnahmen-von-historischem-wert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Museu do Fado in Lissabon</title>
		<link>http://www.portugalmania.de/2007/11/das-museu-do-fado-in-lissabon/</link>
		<comments>http://www.portugalmania.de/2007/11/das-museu-do-fado-in-lissabon/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 22:57:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gilberto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amigos]]></category>
		<category><![CDATA[Fado]]></category>
		<category><![CDATA[Lissabon]]></category>
		<category><![CDATA[alfama]]></category>
		<category><![CDATA[lissabon]]></category>
		<category><![CDATA[museu do fado]]></category>
		<category><![CDATA[museum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.portugalmania.de/land-leute/lissabon-land-leute/2007/das-museu-do-fado-in-lissabon/</guid>
		<description><![CDATA[ 	LINKTIPP &#8220;In Love with Lisbon&#8221; berichtet heute über einen Besuch im Museu do Fado in Lissabon. Das 1998 eröffnete Museum liegt am Fuße der Alfama &#8211; und ist nicht nur für Fado-Liebhaber einen Besuch wert.
Denn das Museu do Fado ist zwar klein, bietet aber liebevoll gestaltete Räume mit mühsam zusammengetragenen Erinnerungsstücken, Plakaten und Souvenirs. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<font color="#003366">LINKTIPP </font>&#8220;In Love with Lisbon&#8221; berichtet heute über einen Besuch im Museu do Fado in Lissabon. Das 1998 eröffnete Museum liegt am Fuße der Alfama &#8211; und ist nicht nur für Fado-Liebhaber einen Besuch wert.<span id="more-136"></span></p>
<p>Denn das Museu do Fado ist zwar klein, bietet aber liebevoll gestaltete Räume mit mühsam zusammengetragenen Erinnerungsstücken, Plakaten und Souvenirs. Und kurz vor dem Ausgang lässt sich sogar ein rekonstruiertes Fadolokal besichtigen &#8211; eine echte Zeitreise, wie &#8220;Lily&#8221; von &#8220;In Love with Lisbon&#8221; erzählt: <em>&#8220;The room is dark and atmospheric. Cases of original costumes worn by great  Fadistas like Lidia Ribeiro, Maria da Fé and Amalia line the back walls. All  around the room are photographs of Fado in action and of course there is fado  playing as you stand and absorb the atmosphere.&#8221; </em><a href="http://www.inlovewithlisbon.com/2007/11/18/the-fado-museum/" target="_blank"><strong>Hier geht&#8217;s zum kompletten Artikel auf &#8220;In Love with Lisbon&#8221;</strong></a></p>
<p><code><iframe width="500" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://www.google.com/maps?f=q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;time=&amp;date=&amp;ttype=&amp;q=lisboa,+Largo+do+Chafariz+de+Dentro+&amp;sll=37.0625,-95.677068&amp;sspn=45.014453,68.90625&amp;ie=UTF8&amp;om=1&amp;s=AARTsJoTmXR4D5hUX5vogTceXp8HX4onfA&amp;ll=38.71947,-9.123888&amp;spn=0.023438,0.042915&amp;z=14&amp;iwloc=addr&amp;output=embed"></iframe><br /><small><a href="http://www.google.com/maps?f=q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;time=&amp;date=&amp;ttype=&amp;q=lisboa,+Largo+do+Chafariz+de+Dentro+&amp;sll=37.0625,-95.677068&amp;sspn=45.014453,68.90625&amp;ie=UTF8&amp;om=1&amp;ll=38.71947,-9.123888&amp;spn=0.023438,0.042915&amp;z=14&amp;iwloc=addr&amp;source=embed" style="color:#0000FF;text-align:left">Größere Kartenansicht</a></small></code></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.portugalmania.de/2007/11/das-museu-do-fado-in-lissabon/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fado auf Schwedisch: Das Stockholm Lisboa Project baut eine musikalische Brücke zwischen Nord- und Südeuropa</title>
		<link>http://www.portugalmania.de/2007/10/fado-auf-schwedisch-das-stockholm-lisboa-project-baut-eine-musikalische-brucke-zwischen-nord-und-sudeuropa/</link>
		<comments>http://www.portugalmania.de/2007/10/fado-auf-schwedisch-das-stockholm-lisboa-project-baut-eine-musikalische-brucke-zwischen-nord-und-sudeuropa/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Oct 2007 19:18:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gilberto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[cd]]></category>
		<category><![CDATA[Fado]]></category>
		<category><![CDATA[lissabon]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[polska]]></category>
		<category><![CDATA[sol]]></category>
		<category><![CDATA[stockholm]]></category>
		<category><![CDATA[stockholm lisboa project]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.portugalmania.de/uncategorized/2007/fado-auf-schwedisch-das-stockholm-lisboa-project-baut-eine-musikalische-brucke-zwischen-nord-und-sudeuropa/</guid>
		<description><![CDATA[ 	
Gut 3.000 Kilometer Luftlinie liegen zwischen Stockholm und Lissabon. Und auch kulturell scheint die beiden Metropolen Einiges zu trennen: Hier die kühle nordische Schönheit, dort die südländisch-vibrierende Stadt am Tejo. Vier Musiker aus Schweden und Portugal wagen nun einen ungewöhnlichen Brückenschlag zwischen Süd- und Nordeuropa &#8211; und finden ihre gemeinsame Sprache in einem ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<!--[CDATA[Wer bisher dachte, die einzige Verbindung von Fado und Schweden sei die gleichnamige Lampe bei IKEA, sieht sich nun eines Besseren belehrt. Denn vier Musiker - drei Portugiesen, ein Schwede - haben sich im "Stockholm Lisboa Project" zusammengeschlossen, um portugiesische Lieder zu singen - kombiniert und untermalt von schwedischer Polska-Musik.</p>
<p>Was vielleicht wie eine verrückte Idee...]]--></p>
<p>Gut 3.000 Kilometer Luftlinie liegen zwischen Stockholm und Lissabon. Und auch kulturell scheint die beiden Metropolen Einiges zu trennen: Hier die kühle nordische Schönheit, dort die südländisch-vibrierende Stadt am Tejo. Vier Musiker aus Schweden und Portugal wagen nun einen ungewöhnlichen Brückenschlag zwischen Süd- und Nordeuropa &#8211; und finden ihre gemeinsame Sprache in einem ganz besonderen Gefühl.</p>
<p><span id="more-24"></span></p>
<p>Wer bisher dachte, die einzige Verbindung von Fado und Schweden sei die <a href="http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/10196110" target="_blank" title="FADO bei IKEA">gleichnamige Lampe bei IKEA</a>, sieht sich nun eines Besseren belehrt. Denn vier Musiker &#8211; drei Portugiesen, ein Schwede &#8211; haben sich im &#8220;<strong>Stockholm Lisboa Project</strong>&#8221; zusammengeschlossen, um <strong>portugiesische Lieder</strong> zu singen &#8211; kombiniert und untermalt von <strong>schwedischer Polska-Musik</strong>.</p>
<p>Was vielleicht wie eine verrückte Idee unter Freunden klingt, ist ein <strong>ernst zu nehmendes musikalisches Projekt</strong>, das einigen Tiefgang aufzuweisen hat. Denn das erste Resultat des Stockholm Lisboa Projekts, die CD &#8220;Sol&#8221;, kann sich hören lassen.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.portugalmania.de/wp-content/21_10_stockholm-lisboa-cd_0.jpg" alt="21_10_stockholm-lisboa-cd_0.jpg" /></p>
<p>Weder in ihrer Entwicklung noch im Stil weisen Fado und Polska größere Berührungspunkte auf. Während der <strong>Fado</strong> vom <strong>puristischen Gesang</strong> &#8211; nur begleitet von minimalistischer Gitarrenmusik &#8211; lebt, zieht der Polska seine <strong>Kraft aus Rhythmus und Melodizität</strong>. Polska ist vor allem eine instrumentelle Tanzmusik.</p>
<p>Hier Gesang, dort Melodie: So ist auch die <strong>Rollenverteilung der verschiedenen Lieder</strong> und Stücke auf der CD des Stockholm Lisboa Projekts. Die Gesangtexte, wunderschön und klar interpretiert von <strong>Sängerin Liana</strong>, basieren meist auf portugiesischen Fados oder traditionellen Volksliedern. Musik und Rhythmus sind jedoch &#8220;made in Sweden&#8221;, und ergänzen die oft nachdenklichen, sehnsuchtsvollen Lieder um einen weiteren Grundton.</p>
<p>Dass sich <strong>Fado und Polska so wunderbar ergänzen</strong> ist das wirklich Erstaunliche an diesem portugiesischen-schwedischen Brückenschlag des Stockholm Lisboa Projekts. Polska und Fado stehen sich nicht im Weg, sondern harmonieren auf fast natürliche Art und Weise. Je länger man sich auf die verschiedenen Musikstücke einlässt, desto stärker strahlt aus der Kombination eine gemeinsame Ton- und Gefühlslage heraus.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.portugalmania.de/wp-content/21_10_stockholm-lisboa-band.jpg" alt="21_10_stockholm-lisboa-band.jpg" /></p>
<p style="text-align: center"><em>Die Sonne des Nordens und des Südens fest im Blick: Die vier Musiker des Stockholm Lisboa Projekts. Quelle: stockholmlisboa.com</em></p>
<p style="text-align: center">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center">&nbsp;</p>
<p>Ja, es zeigt sich sogar deutlich, dass beide Musikstile auf unterschiedliche Weise <strong>gleiche Empfindungen in sich tragen</strong>: Sehnsucht, der Blick in die Weite, die Hoffnung auf Liebe, <strong>sanfte Melancholie</strong>. &#8220;Im Gefühl, in der <em>Saudade</em>, treffen sich die Musiken und die Musiker,&#8221; schreibt denn auch der schwedische Musikwissenschaftler Dan Lundberg in einem kleinen Vorwort zum CD-Booklet. Besonders gut kommt dies im Fado &#8220;Naufrágio&#8221; (Schiffbruch) zum Ausdruck.</p>
<p>Mit seiner neuen nordischen Spielart beweist der Fado wieder einmal, dass er weit mehr ist als ein reiner Musikstil: F<strong>ado ist Gefühl und Lebenseinstellung</strong>. Der heute als so &#8220;typisch portugiesisch&#8221; angesehene Fado ist ein Produkt vieler Kulturen: Die vielen afrikanischen, brasilianischen, europäischen und arabischen Spuren im Fado lassen sich heute kaum noch alle entschlüsseln, so tief sind sie in die Musik eingewoben. Auf diese Wurzeln macht übrigens auch das Lied <em>Hortelã Mourisca</em> auf der CD &#8220;Sol&#8221; aufmerksam.</p>
<p>Das Stockholm Lisboa Project hat den Fado nun <strong>auf eine neue Reise geschickt</strong> &#8211; dieses Mal in die nordischen Meere. In Stockholm hat der Fado nun einen guten Ankerplatz gefunden.</p>
<p><em>Die CD &#8220;Sol&#8221; kann für 15 Euro direkt beim Stockholm Lisboa Project bestellt werden: <a href="http://www.stockholmlisboa.com/" target="_blank" title="Stockholm Lisboa Project">http://www.stockholmlisboa.com/</a> </em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.portugalmania.de/2007/10/fado-auf-schwedisch-das-stockholm-lisboa-project-baut-eine-musikalische-brucke-zwischen-nord-und-sudeuropa/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Carlos Saura: Ein Spanier verfilmt den Fado</title>
		<link>http://www.portugalmania.de/2007/08/carlos-saura-ein-spanier-verfilmt-den-fado/</link>
		<comments>http://www.portugalmania.de/2007/08/carlos-saura-ein-spanier-verfilmt-den-fado/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Aug 2007 20:06:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gilberto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fado]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[caetano veloso]]></category>
		<category><![CDATA[camané]]></category>
		<category><![CDATA[carlos do carmo]]></category>
		<category><![CDATA[carlos saura]]></category>
		<category><![CDATA[césaria evora]]></category>
		<category><![CDATA[lura]]></category>
		<category><![CDATA[mariza]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.portugalmania.de/uncategorized/2007/carlos-saura-ein-spanier-verfilmt-den-fado/</guid>
		<description><![CDATA[ 	Flamenco, Tango, die großen Opern &#8211; und jetzt Fado: Der spanische Groß-Regisseur Carlos Saura hat dem Fado einen ganzen Film gewidmet. Eine kleine Vorschau ist jetzt schon im Internet zu sehen.
Der Fado sei seine &#8220;Kindheitsliebe&#8221;, bekannte der spanische Regisseur Carlos Saura einmal. Und nun hat er der melancholischen Musik Portugals ein filmisches Denkmal gesetzt: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Flamenco, Tango, die großen Opern &#8211; und jetzt Fado: Der spanische Groß-Regisseur Carlos Saura hat dem Fado einen ganzen Film gewidmet. Eine kleine Vorschau ist jetzt schon im Internet zu sehen.<span id="more-62"></span></p>
<p>Der Fado sei seine &#8220;Kindheitsliebe&#8221;, bekannte der<a href="http://www.clubcultura.com/clubcine/clubcineastas/saura/home.htm" target="_blank" title="Offizielle Homepage von Carlos Saura"> spanische Regisseur Carlos Saura</a> einmal. Und nun hat er der melancholischen Musik Portugals ein filmisches Denkmal gesetzt: Mit dem <a href="http://german.imdb.com/title/tt1056422/" target="_blank" title="Die Internet Movie Database über Fados">Film „Fados&#8221;</a>, der im September auf dem <a href="http://www.torontointernationalfilmfestival.ca/" target="_blank" title="Toronto International Film Festival">Internationalen Filmfestival von Toronto</a> erstmals gezeigt werden soll.</p>
<p>Wie schon in seinen Filmen zum Flamenco oder zum Tango verbindet Saura auch in &#8220;Fados&#8221; seine ganz eigene visuelle Ästhetik mit der Musik: Mit Tanz, einprägsamen Bildern, tiefen und langen Einstellungen der Sänger. Das hat in Portugal schon Kritiker auf den Plan gerufen &#8211; sie fürchten einen Ausverkauf des Fados, der in seiner ursprünglichen Form eigentlich in vollkommener Schlichtheit und Stille gesungen wird.</p>
<p>Andererseits passt Sauras<strong> avantgardistischer Blick auf den Fado</strong> auch zu den neueren Entwicklungen in dieser Musik. Denn der lange totgeglaubte Fado erlebt dank des Einsatzes junger Künstler einen weltweiten Aufschwung. Mísia hat den Fado als Kunstobjekt stilisiert, neue Stimmen wie Cristina Branco oder Mariza spielen auch mit modernen Texten.</p>
<p>Carlos Saura geht sogar noch weiter: Er blickt auf den <strong>ganzen „lusofonen&#8221; Fado bis nach Afrika und Brasilien</strong>. Das ist auch nur folgerichtig &#8211; denn die afro-amerikanische Kultur dürfte schon bei der Entstehung des Fado eine große Rolle gespielt haben. Wegen dieses weiten Blicks hat Sauras auch ganz bewusst den Plural &#8220;Fados&#8221; als Filmtitel gewählt: Um die vielen Facetten, die vielen Einflüsse dieser Musik abzubilden. Und auch die Liste der mitwirkenden Sänger liest sich wie ein Who&#8217;s who der portugiesischsprachigen Weltmusik: Neben populären Sängern aus Portugal wie <a href="http://www.mariza.com/" target="_blank" title="Mariza - offizielle Homepage">Mariza</a>, <a href="http://www.carlosdocarmo.com/" target="_blank" title="Carlos do Carmo, offizielle Homepage">Carlos do Carmo</a> oder <a href="http://www.camane.em.pt/" target="_blank" title="Camané, offizielle Homepage">Camané </a>wirken auch der brasilianische Großmeister <a href="http://www.caetanoveloso.com.br/" target="_blank" title="Caetano Veloso">Caetano Veloso</a> oder die kapverdischen Sängerinnen <a href="http://www.cesaria-evora.com/" target="_blank" title="Cesaria Evora">Césaria Evora</a> und <a href="http://www.luracriola.com/" target="_blank" title="Lura, offizielle Homepage">Lura</a> mit. Auch die Großmeisterin des Fado, Amália Rodrigues, wird in alten Filmeinspielungen gezeigt.</p>
<p>Carlos Saura wäre nicht der erste ausländische Regisseur, der sich um die portugiesische Musik verdient gemacht hätte. Unvergessen ist Wim Wenders, der in Lisbon Story die Gruppe Madredeus weltweit bekannt machte.</p>
<p>[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=XdOE5ERp-s4]</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.portugalmania.de/2007/08/carlos-saura-ein-spanier-verfilmt-den-fado/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Faszinierende traditionelle Musik: Galandum Galundaina erweckt das Mirandesische zu neuem Leben</title>
		<link>http://www.portugalmania.de/2007/07/faszinierende-traditionelle-musik-galandum-galundaina-erweckt-das-mirandesische-zu-neuem-leben/</link>
		<comments>http://www.portugalmania.de/2007/07/faszinierende-traditionelle-musik-galandum-galundaina-erweckt-das-mirandesische-zu-neuem-leben/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jul 2007 21:02:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gilberto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[folklore]]></category>
		<category><![CDATA[galandum galundaina]]></category>
		<category><![CDATA[mirandés]]></category>
		<category><![CDATA[portugiesische musik]]></category>
		<category><![CDATA[weltmusik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.portugalmania.de/uncategorized/2007/faszinierende-traditionelle-musik-galandum-galundaina-erweckt-das-mirandesische-zu-neuem-leben/</guid>
		<description><![CDATA[ 	Galandum Galundaina aus dem äußersten Nordosten Portugals ist eine ganz besondere Musikgruppe: Denn die vier Musiker spielen auf alten Instrumenten. Und sie singen auf Mirandesisch: Eine alte Sprache aus dem 12. Jahrhundert, die nur noch von 15.000 Menschen gesprochen wird. Galandum Galundaina beweist aber: Mirandés ist lebendig! Und gleichzeitig bietet die Gruppe eine großartige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Galandum Galundaina aus dem äußersten Nordosten Portugals ist eine ganz besondere Musikgruppe: Denn die vier Musiker spielen auf alten Instrumenten. Und sie singen auf Mirandesisch: Eine alte Sprache aus dem 12. Jahrhundert, die nur noch von 15.000 Menschen gesprochen wird. Galandum Galundaina beweist aber: Mirandés ist lebendig! Und gleichzeitig bietet die Gruppe eine großartige Bühnenshow. Das zeigt auch das Video vom Konzert, das die Gruppe vor ein paar Tagen auf dem &#8220;Festival Músicas do Mundo&#8221; in Sines gegeben hat.<span id="more-70"></span></p>
<p align="left">Die Gruppe <strong><a href="http://www.galandum.co.pt/" target="_blank" title="Offizielle Homepage">Galandum Galundaina</a></strong> ist vielleicht eine der derzeit <strong>interessantesten Folk-Gruppen Europas. </strong>Denn die vier ständigen Mitglieder von Galandum Galundaina singen nicht auf Portugiesisch, sondern auf <strong>Mirandesisch</strong>: Eine alte romanische Sprache, die nur noch von rund 15.000 Menschen im äußersten Nordosten Portugals gesprochen wird. Immerhin, seit 1998 ist das Mirandés vom portugiesischen Parlament als eigenständige Verwaltungssprache anerkannt worden. Und der Erfolg von Galandum Galundaina trägt vielleicht auch dazu bei, dass die seit dem 12. Jahrhundert verwendete Sprache erhalten bleibt.</p>
<p>Galandum Galundaina besteht schon seit 1996. Nach und nach hat die Gruppe sich ein treues Fanpublikum erarbeitet &#8211; sowohl in Portugal, aber auch in Spanien und Frankreich. Die Auftritte von Galandum Galundaina bilden eine ganz eigene Mischung aus <strong>Folklore, Tanz und Akrobatik</strong>. Und auch die Musikinstrumente sind alles andere als gewöhnlich: Es erklingen die für die Region von Miranda typischen &#8221;<strong>gaita-de-foles mirandesa</strong>&#8221; (eine Art Dudelsack), Hirtenflöten und das Sanfona-Akkordeon.</p>
<p>Bleibt natürlich noch die Sprache: Mirandesisch. Schon an den Liedtiteln von Galandum Galundaina spürt man den besonderen, fast archaischen Klang des Mirandesischen: <strong>Chin Glin Din</strong>, Se tou pai me drea, La lhoba parda&#8230; (<a href="http://www.myspace.com/galandumgalundaina" title="Myspace-Seite von Galandum Galundaina">alle diese Titel kann man hier anhören</a>).</p>
<p>Trotz aller Liebe zur Tradition, trotz aller Pflege zur Vergangenheit: Galandum Galundaina ist eine Band von heute. Denn Galandum Galundaina mischt in die alten Klänge immer wieder auch Moderneres ein. Und die Bühnenauftritte mit den mirandesischen Tänzern sind längst im Fernsehzeitalter angekommen. Kein Wunder also, dass Galandum Galundaina das Eröffnungskonzert für das diesjährige &#8220;Festival Músicas do Mundo&#8221; in Sines, eines der größten Weltmusikfestivals in Portugal, absolvieren durften. Das Video von diesem Auftritt gibt&#8217;s hier &#8211; sehenswert!</p>
<p>[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=cpWr7QLYZ6s]</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.portugalmania.de/2007/07/faszinierende-traditionelle-musik-galandum-galundaina-erweckt-das-mirandesische-zu-neuem-leben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
