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	<title>portugalmania.de &#187; Zeitgeschichte</title>
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	<description>Das portugiesische Logbuch im Netz :: Portugal Blog</description>
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		<title>Der lange Schatten von Salazar</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Dec 2007 22:05:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gilberto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Estado Novo]]></category>
		<category><![CDATA[PIDE]]></category>
		<category><![CDATA[Prémio Pessoa]]></category>
		<category><![CDATA[Salazar]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Mit teils schrillen Tönen debattiert Portugal über einzelne Rehabilitierungsversuche für Diktator António Oliveira de Salazar, der das Land bis 1970 mit harter Hand regierte. Im Schatten dieses scheinbaren Comebacks von Salazar machen sich engagierte Bürger und Wissenschaftler für eine ehrliche Aufarbeitung der Vergangenheit stark: Ist jetzt die Zeit einer ehrlichen Bilanzierung gekommen? 
Spanien debattiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Mit teils schrillen Tönen debattiert Portugal über einzelne Rehabilitierungsversuche für Diktator António Oliveira de Salazar, der das Land bis 1970 mit harter Hand regierte. Im Schatten dieses scheinbaren Comebacks von Salazar machen sich engagierte Bürger und Wissenschaftler für eine ehrliche Aufarbeitung der Vergangenheit stark: Ist jetzt die Zeit einer ehrlichen Bilanzierung gekommen? <span id="more-185"></span></p>
<p>Spanien debattiert derzeit heftig über den rechten Umgang mit seiner Vergangenheit: Das mit der Regierungsmehrheit von Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero <a target="_blank" href="http://www.zeit.de/online/2007/45/spanien-interview" title="ZEIT-Interview zum Thema">verabschiedete Erinnerungsgesetz</a> geißelt dort erstmals offiziell die <strong>Franco-Herrschaft als Unrechts-Regime</strong>. Und so ist auch erstmals der &#8220;<strong>Pakt des Schweigens</strong>&#8221; gebrochen, den sich das Land nach dem Sturz der Diktatur verordnete.</p>
<p>Und auch in Portugal gärt es. Denn wie im großen Nachbarland fand eine <strong>wirkliche Aufarbeitung des totalitären &#8220;Estado Novo&#8221; (1933-1974) nie statt</strong>. Nachdem die Nelkenrevolution 1974 die paralysierende Diktatur hinwegfegte, musste sich Portugal jahrelang seinen mühsamen Weg in die Demokratie suchen. Später, als das Land auch mit der Perspektive eines Beitritts zur Europäischen Gemeinschaft wieder in ruhigeres Fahrwasser kam, blieb das Thema Salazar und Diktatur weitgehend unbearbeitet: <strong>Portugal richtete den Blick nach vorn.</strong> Und so wundert es nicht, dass Umfragen immer wieder zur Erkenntnis kommen, dass junge Portugiesen nur noch über Minimal-Kenntnisse zur Zeit des Estado Novo verfügen.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.portugalmania.de/wp-content/salazar1933.jpg" alt="António Oliveira de Salazar" /><br />
<em>&#8220;Freundlich und liebenswert:&#8221; António Oliveira de Salazar im Jahr 1933. Quelle: <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ant%C3%B3nio_de_Oliveira_Salazar">Wikipedia</a></em></p>
<p align="left"><em><a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ant%C3%B3nio_de_Oliveira_Salazar"></a></em>Ja, fast schien sogar eine Art <strong>Rehabilitation Salazars</strong> einzusetzen &#8211; manche Medien machten sogar eine Art &#8220;Salazar-Mode&#8221; aus. Wie anders sind auch die Versuche zu deuten, das Erbe des alten Diktators reinzuwaschen? Da wird in Salazars Geburtsort Vimieiro ein Museum für den &#8220;großen Sohn&#8221; dieses Ortes geplant &#8211; und prompt marschieren an dieser Stelle schon Nationalisten mit hochgestreckten Armen auf. Da melden sich immer mehr alte Salazar-Anhänger zu Wort und behaupten: <strong>War doch alles nicht so schlimm</strong> &#8211; wie erst jüngst Adoptivtochter Maria da Conceição Rita (genannt &#8220;Micas&#8221;) mit ihrem <a target="_blank" href="http://www.webboom.pt/ficha.asp?ID=166424" title="Os meus 35 anos com Salazar bei Webboom">Erinnerungsbuch &#8220;Meine 35 Jahre mit Salazar&#8221;</a> (&#8220;Salazar war ein angenehmer und liebenswerter Mensch&#8221;). Und dann war da natürlich noch dieser Fauxpas, der in ganz Europa für Schlagzeilen sorgte: Die TV-Krönung von Salazar als &#8220;größten Portugiesen der Geschichte&#8221;.</p>
<p>Es geschah im März diesen Jahres, als der nationale Fernsehsender RTP in einer großen Fernsehshow nach &#8220;<strong>dem größten Portugiesen</strong>&#8221; suchte. Das Format stammte von der BBC und lief erfolgreich in fast allen europäischen Ländern. Die Deutschen wählten in der Sendung &#8220;Unsere Besten&#8221; <strong>Konrad Adenauer</strong>, die Briten Winston Churchill und die Franzosen stimmten für Charles de Gaulle. Und in Portugal gelangte zum Entsetzen vieler der alte Diktator <a target="_blank" href="http://grandesportugueses.rtp.pt/" title="Sendung ">António Oliveira de Salazar auf den ersten Platz </a>- gewählt von <strong>41 Prozent der Anrufer.</strong> Zugegeben: Die Geschichte war unglücklich gelaufen: Erst sah die Redaktion nämlich vor, Salazar überhaupt nicht auf die Liste der Nominierten zu setzen. Als er nach langer Debatte aber doch noch auf den Wahlzettel kam, konnte so manch eine Stimme auch als Trotzreaktion gewertet werden.</p>
<p align="center"><img src="http://www.portugalmania.de/wp-content/16_12_grandesportugueses.jpg" alt="Werbeplakat “Os Grandes Portugueses”" /><br />
<em>Vasco da Gama oder Langstreckenläuferin Rosa Mota hätten es wohl werden sollen &#8211; gewählt wurde aber Salazar. Werbeplakat für die Fernsehsendung &#8220;Os Grandes Portugueses&#8221;.</em></p>
<p align="left">Aufgeschreckt von den <strong>heftigen Reaktionen</strong> nach diesem peinlichen Ausgang der Fernsehshow schob die RTP flugs eine <a target="_blank" href="http://www.rtp.pt/wportal/sites/tv/grandesportugueses/SondagemGrandesPortugueses.pdf" title="Umfrage zu den großen Portugiesen (PDF)">repräsentative Umfrage</a> unter den Portugiesen nach, die <strong>das Bild wieder etwas zurecht rückte</strong>. Ginge es nach dem tatsächlichen Urteil aller Portugiesen (und nicht nur der Anrufer einer Fernsehsendung), so hätte der erste König Portugals, Dom Afonso Henriques, mit 21 Prozent das Rennen gemacht. Salazar ist mit 6,6 Prozent weit abgeschlagen &#8211; und liegt sogar hinter dem Dichter Fernando Pessoa.</p>
<p>Die Umfrage zeigt auch:<strong> Je älter die Menschen,</strong> desto mehr halten sie von Salazar. Würden von den über 60jährigen immerhin noch 11,2 Prozent für Salazar als &#8220;größten Portugiesen&#8221; stimmen, so täten dies bei den Unter-24-Jährigen lediglich verschwindend geringe 2,2 Prozent. Die Umfrage zeigt noch einen interessanten Trend: Je jünger die Menschen, desto eher stimmen sie für Persönlichkeiten aus der älteren Geschichte Portugals.</p>
<p>Einerseits bedeutet dies: Auf viele Sympathien kann António Oliveira de Salazar im Portugal von heute kaum noch zählen, auch wenn sich seine verbliebenen Freunde immer wieder <strong>wortreich in die Debatte einschalten</strong>. Andererseits bringt diese Gleichgültigkeit möglicherweise auch eine mangelnde Aufmerksamkeit für die Opfer der Diktatur mit sich.</p>
<p>So <a target="_blank" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/medien/das_gespenst_des_frueheren_diktators_1.594716.html" title="Das Gespenst des früheren Diktators - NZZ">merkt Thomas Fischer in der Neuen Zürcher Zeitung an</a>, dass in Portugal zwar heftig über das Salazar-Museum in Vimieiro debattiert wird. Nur wenige Kilometer von Salazars Geburtsort entfernt, in Carregal do Sal, befände sich hingegen die Heimat von <strong>Aristides Sousa Mendes</strong>. Der Salazar-Widersacher erteilte als portugiesischer Konsul in Bordeaux zehntausenden Opfern des Nazi-Regimes massenhaft Visa &#8211; trotz gegenteiliger Anweisungen der Regierung in Lissabon. Doch, so die NZZ: &#8220;Obwohl die Regierung vor Jahren schon Mittel für die Einrichtung eines Museums in seinem einstigen Haus bewilligte, verfällt das stattliche Gebäude vor sich hin.&#8221;</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.portugalmania.de/wp-content/16_12_aristides20i.jpg" alt="Aristides de Sousa Mendes" /><br />
<em>Aristides de Sousa Mendes: Widersacher von Salazar, der 30.000 Flüchtlingen aus Nazi-Deutschland Visa erteilte. Quelle: <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Aristides_de_Sousa_Mendes">Wikipedia</a></em></p>
<p>Genau dafür, die Erinnerung an die Opfer des Estado Novo wach zu halten, kämpft seit ein paar Jahren die Bewegung &#8220;<a target="_blank" href="http://maismemoria.org/" title="Não Apaguem a Memória">Não Apaguem a Memória</a>&#8220;. Die rührigen Initiatoren haben in der öffentlichen Debatte<strong> schon einigen Staub aufgewirbelt</strong>. Und nun wurde sogar ein Gründungsmitglied der Bewegung, die Historikerin<strong> Irene Pimentel</strong>, in der vergangenen Woche mit dem bedeutenden <strong>nationalen Kulturpreis Prémio Pessoa</strong> ausgezeichnet.</p>
<p>Mit der Wahl dieser Preisträgerin setzt die Jury des Prémio Pessoa ganz bewusst <strong>ein Zeichen in der aktuellen Debatte</strong>. In ihren zeitgeschichtlichen Werken setzt sich Pimentel mit den <strong>Schattenseiten des Estado Novo</strong> auseinander: So ist sie Autorin eines Werks über die Juden, die Portugal während des zweiten Weltkriegs als Durchreiseland nutzten. Und Irene Pimentels jüngstes Buch über die Geschichte der <a target="_blank" href="http://www.webboom.pt/ficha.asp?ID=166404" title="Historia de PIDE">berüchtigten Geheimpolizei PIDE</a> gilt schon jetzt fast als <strong>Standardwerk</strong> zum Thema &#8211; und wird sogar als Grundlage einer Fernseh-Dokumentation dienen.</p>
<p>Mit ihrer Entscheidung für Irene Pimentel will die Jury des Prémio Pessoa ganz offensichtlich die Debatte über das Erbe des Estado Novo in eine <strong>neue Richtung lenken</strong>. Jurymitglied Mário Soares, einer der großen Politiker von Portugals junger Demokratie nach 1974, gab auch zu, dass er die bisherige Diskussion über den Umgang mit Salazar &#8220;sehr unschön&#8221;. Und weiter: &#8220;Was zählt, ist, dass man <strong>weiterhin eine seriöse Forschung</strong> über eine dunkle Zeit der portugiesischen Geschichte betreibt, insbesondere über die Geheimpolizei PIDE.&#8221;</p>
<p>Und António Barreto, ebenfalls Jurymitglied, ergänzt: &#8220;<strong>Jetzt ist die Zeit der offenen Abrechnung</strong>, was Portugal mit seiner Vergangenheit anfängt.&#8221; Eine ganze Reihe von neuen Büchern widmet sich der Aufarbeitung des Estado Novo. Ob die Debatte allerdings auf eine Art spanisches Erinnerungsgesetz hinsteuern wird, ist offen: Zu unterschiedlich sind doch die Ausgangsbedingungen beider Länder. Portugal ist immerhin ein blutiger Bürgerkrieg wie beim Nachbarn erspart geblieben &#8211; und so sind möglicherweise die Wunden im Land nicht ganz so tief.</p>
<p>Eins ist jedoch sicher, wie der Kolumnist <a target="_blank" href="http://aeiou.expresso.pt/gen.pl?p=stories&amp;op=view&amp;fokey=ex.stories/173758">José Manuel dos Santos im Expresso anmerkt</a>: Eine &#8220;Salazar-Mode&#8221; gibt es nicht &#8211; nur die Mode, eine Salzar-Mode auszurufen. Und das dürfte auch in Zukunft noch öfters passieren.</p>
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		<title>Der lange Marsch des Durão Barroso: Ein Internet-Video zeigt die marxistisch-leninistische Vergangenheit des EU-Kommissionspräsidenten</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Oct 2007 20:48:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gilberto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[durão barroso]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Durão Barroso spricht über die &#8220;Krise des bürgerlichen und anti-proletarischen Unterrichts&#8221;. Bitte was? Kommunistische Thesen vom heutigen EU-Kommissionspräsidenten, Mitglied der konservativen Partei PSD? Zugegeben: Die marxistisch-leninistischen Parolen von Barroso liegen gut dreißig Jahre zurück &#8211; und amüsieren derzeit ganz Portugal. Ein plötzlich aus der Versenkung aufgetauchtes Internet-Video lässt die linke Vergangenheit von Durão Barroso [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Durão Barroso spricht über die &#8220;Krise des bürgerlichen und anti-proletarischen Unterrichts&#8221;. Bitte was? Kommunistische Thesen vom heutigen EU-Kommissionspräsidenten, Mitglied der konservativen Partei PSD? Zugegeben: Die marxistisch-leninistischen Parolen von Barroso liegen gut dreißig Jahre zurück &#8211; und amüsieren derzeit ganz Portugal. Ein plötzlich aus der Versenkung aufgetauchtes Internet-Video lässt die linke Vergangenheit von Durão Barroso wieder sichtbar werden. <span id="more-29"></span></p>
<p><strong>In der Jugend linksradikal, heute konservativ:</strong> Diese Entwicklung haben viele europäische Politiker hinter sich. <strong>Durão Barroso</strong> bildet keine Ausnahme. Barroso, ehemaliger portugiesischer Ministerpräsident und heute Vorsitzender der EU-Kommission, gilt heute als konservativer Mann. Ein Freund der Wirtschaft. Doch das war nicht immer so: Mitte der 70er Jahre war Barroso auf der anderen politischen Seite aktiv &#8211; und zwar in führender Position in <strong>maoistischen und marxistisch-leninistischen Gruppierungen</strong>, die nach der Nelkenrevolution in Portugal unter jungen Leuten ziemlich beliebt waren.</p>
<p>Barroso machte aus seiner linken Jugend nie ein Geheimnis &#8211; auch wenn sein <a href="http://ec.europa.eu/commission_barroso/president/personal/profile/index_de.htm" target="_blank" title="Offizielles Porträt von Durão Barroso auf den Seiten der EU-Kommission">offizielles Porträt als EU-Kommissionspräsident</a> hier nur etwas verschämt für die Jahre 1975/76 den &#8220;<strong>Vorsitz der Associação Académica</strong>&#8221; der Fakultät der Rechtswissenschaften an der Universität Lissabon angibt. Dies könnte man auch <strong>etwas präziser</strong> ausdrücken. So war Barroso auch <strong>Vorsitzender der FEM-L</strong> (Federação dos Estudantes Marxistas-Leninistas, Vereinigung der marxistisch-leninistischen Studenten), sowie Mitglied der Kommunistischen Arbeiterpartei Portugals.</p>
<p>Eigentlich eine längst vergessene Zeit. Doch seit ein paar Wochen ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=KKw-UjHCEWI" target="_blank" title="Das Youtube-Video zu Barroso">Videofilm auf dem Portal Youtube</a> auftauchte, <strong>amüsiert sich ganz Portugal über die marxistische Vergangenheit</strong> eines seiner weltweit einflussreichsten Politiker. Denn in diesem Film &#8211; er muss kurz nach der Nelken-Revolution vom 25. April 1974 entstanden sein &#8211; sieht man den jungen, noch nicht einmal zwanzigjährigen Durão Barroso, wie er in einer langen, oft auch etwas verwirrenden Folge an Sätzen über die Krise des &#8220;<strong>bürgerlichen, anti-proletarischen Unterrichts</strong>&#8221; dozierte: &#8220;Der vom repräsentativen Plenum angenommene Vorschlag der Inter-Kommission des Kampfes, Organ von denen, die sich aufzurichten wussten, um den Kampf fortzusetzen&#8230;&#8221; &#8211; so setzt Barroso ein, und so unverständlich diese Worte auf Deutsch klingen, so sind sie es auch auf Portugiesisch. So geht es dann im 58 Sekunden dauernden Spot weiter: Kampfesparolen, Lob auf die Arbeiter, Kritik am herrschenden System.</p>
<p align="center"> [youtube:http://www.youtube.com/watch?v=KKw-UjHCEWI]</p>
<p> Interessanterweise ist die Original-Version des Films nach einigen Tagen und zehntausenden Abrufen <strong>wieder zurückgezogen worden</strong> &#8211; um von einem anderen Youtube-Nutzer nur wenig später wieder aufs Portal gebracht zu werden.Spätestens seitdem die großen Fernsehsender über das Video berichteten, ist es auch ein großes <strong>Gesprächsthema in Portugal</strong> &#8211; und erntet meist amüsierte Kommentare. &#8220;<strong>Wir waren alle einmal jung</strong>&#8220;, ist die am häufigsten zu hörende und lesende Anmerkungen der Portugiesen zum filmischen Zeugnis aus Barrosos maoistischen Zeiten. Andere Blogger gehen in ihrer Beurteilung jedoch weiter &#8211; und erkennen im marxistischen Barroso auch den Barroso von heute: &#8220;<strong>Der Mann redete, redete und sagte nichts. Eigentlich kein Unterschied zu heute</strong>&#8221; lautet etwa die Meinung von Jmvfaria im <a href="http://rupturavizela.blogs.sapo.pt/145812.html" target="_blank">Rupturavizela-Blog</a>. Vielleicht nicht allzu weit hergeholt &#8211; bei <a href="http://www.youtube.com/watch?v=SoCq5AJaJO0" target="_blank" title="Barroso auf Deutsch in einem Youtube-Video">diesem Youtube-Video</a>  sieht man zum Beispiel, dass Barroso sogar auf Deutsch viel redet, aber nicht unbedingt viel sagt. Man könnte Barrosos alte Aufnahme natürlich auch positiver ausdrücken: <strong>Sein Talent als Politiker hat sich früh gezeigt.<br />
</strong></p>
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