Die (portugiesischen) Stimmen der Vergangenheit, sie wispern noch: Malakka ist jetzt Weltkulturerbe
Zu den 27 soeben von der UNESCO frisch ernannten Weltkulturerbestätten gehört auch Malakka. Selten passte der Titel “Weltkulturerbe” besser auf einen Ort als auf die Hafenstadt in Malaysia: Über Jahrhunderte hinweg war Malakka eine kulturelle und wirtschaftliche Drehscheibe der Welt, ein frühes Experiment der Globalisierung. Und auch die Portugiesen mischten einst in Malakka kräftig mit – und hinterließen Spuren, die im Malakka von heute nur mit Mühe entdeckt werden können. (weiterlesen…)
Selten zuvor war die politische Stimmung in Portugal so aufgeheizt wie im Winter des Jahres 1908. Am Abend des 1. Februar kam es dann zum Äußersten: Sechs republikanische Attentäter erschossen auf offener Straße König Dom Carlos und seinen Sohn Luís Filipe. Der „Lissaboner Blutabend” von 1908 bewegt noch immer die Gemüter in Portugal – Royalisten und Republikaner stehen sich selbst heute oft noch unversöhnlich gegenüber.