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	<title>portugalmania.de &#187; Wein</title>
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	<description>Das portugiesische Logbuch im Netz :: Portugal Blog</description>
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		<title>Porto, Madeira &#8211; und Moscatel: Portugals (fast) vergessener Dessertwein wird 100</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 18:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gilberto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wein]]></category>
		<category><![CDATA[arrábida]]></category>
		<category><![CDATA[Moscatel]]></category>
		<category><![CDATA[sétubal]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Die dunkelgelb schimmernde Farbe, der würzige Geschmack von Trauben mit einer Prise Atlantikluft: Der Dessertwein &#8220;Moscatel de Setúbal&#8221; gibt seine Geheimnisse nur Schlückchen für Schlückchen preis. Dieses Jahr ist die perfekte Gelegenheit, den fast vergessenen &#8220;kleinen Bruder des Portweins&#8221; wieder zu entdecken: Denn der Moscatel feiert seinen 100. Geburtstag &#8211; offiziell zumindest, denn die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Die dunkelgelb schimmernde Farbe, der würzige Geschmack von Trauben mit einer Prise Atlantikluft: Der Dessertwein &#8220;Moscatel de Setúbal&#8221; gibt seine Geheimnisse nur Schlückchen für Schlückchen preis. Dieses Jahr ist die perfekte Gelegenheit, den fast vergessenen &#8220;kleinen Bruder des Portweins&#8221; wieder zu entdecken: Denn der Moscatel feiert seinen 100. Geburtstag &#8211; offiziell zumindest, denn die Geschichte des Weins und seiner besonderen Traube geht zurück bis zu den alten Ägyptern.</p>
<p><span id="more-485"></span></p>
<p><strong>&#8220;Vinho Generoso&#8221; </strong>nennen die Portugiesen ihre süßen Dessertweine, wie etwa den weltbekannten Portwein. Übersetzt heißt das: <strong>Großzügiger, freigiebiger Wein</strong>. Der Gattung nach gehört auch der Moscatel de Setúbal zu den &#8220;großzügigen Weinen&#8221; &#8211; mit seinem schüchternen Auftreten und wenig Gewese um sich selbst zählt er jedoch eher zu den <strong>scheuen Vertretern seiner Art</strong>. Dabei hätte der Moscatel eine falsche Bescheidenheit gar nicht nötig &#8211; enthält er doch die <strong>Spuren einer langen Geschichte</strong> und kann mit dem üppig wuchernden Charakter seiner Heimat, der Naturregion &#8220;<strong>Serra da Arrábida</strong>&#8221; punkten. Nicht im überzeugten Rubinrot des Portweins kommt der Moscatel daher, sondern in einer dunkelgelb-orange schimmernden Farbe &#8211; ein Ton, so voll und reich beladen wie das Licht beim Sonnenuntergang nach einem warmen und satten Sommertag. Und auch im Geschmack setzt der Moscatel seine eigenen Akzente: Trotz seiner edlen Süße bewahrt er sich würzige Noten im Aroma, <strong>den Duft von Blüten</strong> und einen Hauch Salzluft aus dem nahen Atlantik.</p>
<p>Über Jahrhunderte hinweg hat sich der Moscatel so seinen eigenen Charakter bewahrt &#8211; und schien auch stets mit sich selbst zufrieden zu sein. Während es den Portwein über die Grenzen hin zu weltweiter Beliebtheit zog, blieb der Moscatel de Setúbal fast ausschließlich <strong>der eigenen Heimat verbunden</strong>. Selbst in Portugal ist der Moscatel eine stellenweise unbekannte Größe. Getrunken wird der Wein zumindest fast ausschließlich rund um sein Anbaugebiet in der Serra da Arrábida in Setúbal und Lissabon. Größere Mengen für den Konsum stünden auch gar nicht zur Verfügung: Das Anbaugebiet der Moscatel de Setúbal-Traube (zu Deutsch: Muskateller) umfasst gerade einmal 330 Hektar &#8211; die Trauben für den Portwein nehmen eine hundert Mal größere Fläche ein.</p>
<p>Trotz des geringen Bekanntheitsgrad ist der Moscatel <strong><span style="color: #000000;">alles andere als eine Provinzgröße</span></strong>. Eine <a title="Instituto do Vinho (Portugiesisch)" href="http://www.ivv.min-agricultura.pt/vinhos/files/denominacoes/setubal.html" target="_blank">geschützte Herkunftsbezeichnung (&#8220;denominação de origem&#8221;)</a> schützt die besondere Herstellungsweise des Dessertweins. So besteht der Wein zu <strong>mindestens 85 Prozent</strong> aus Trauben der Sorte &#8220;Moscatel de Setúbal&#8221; sein (oder der roten Variante Moscatel Ruxo). Die Reifezeit muss mindestens <strong>zwei Monate</strong> betragen. Qualitätsgarantien, die nun genau ein ganzes Jahrhundert Bestand haben.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-494 aligncenter" title="0908_moscatel_01" src="http://www.portugalmania.de/wp-content/0908_moscatel_01-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Eine Jubiläumsedition des Moscatel de Setúbal. Foto: P<a title="Flickr-Fotoseite" href="http://www.flickr.com/photos/pedrocavaco/2848834749/" target="_blank">edro Cavaco auf Flickr</a></em></p>
<p style="text-align: left;">Ein offizieller Geburtstag &#8211; doch die Geschichte der Traube und des Weins geht viele<strong> hundert Jahre früher zurück</strong>. Es waren die Römer, die die Vorzüge der ursprünglich in Ägypten beheimateten Moscatel-Traube erkannten &#8211; und diese dann in die mediterranen Ecken ihres Weltreiches exportierten. Portugal, das einstige Lusitanien, war mit seinem <strong>atlantischen Klima </strong>vielleicht nicht die ideale gleichermaßen zum Verzehr wie auch für den Weinanbau geeignete Traube. Doch an manchen Punkten, wie etwa in der gegen die strengen Atlantikwinde geschützten <strong>Serra da Arrábida</strong> mit ihrem fast mediterranen Klima fand der Weinimport aus Ägypten eine Heimat.</p>
<p>Selbst zu Zeiten der eher abstinent lebenden Mauren pflegten die Menschen dieser Region den Anbau der Moscatel-Traube. Kein Wunder, dass man bei einer derartigen Kontinuität die Kultur- und Naturlandschaft auch im <strong>Geschmack des Moscatel-Weins</strong> wiederfindet. Und so lohnt es sich auch besonders, den<strong> Moscatel in seiner Heimatregion</strong> kennenzulernen. Eine gute Möglichkeit für eine Entdeckungsreise in Sachen Moscatel bietet die Touristenroute &#8220;<a title="Por Terras da Arrábida" href="http://www.rotavinhospsetubal.com/index.php?section=42" target="_blank">Por Terras da Arrábida</a>&#8220;, eine von sechs verschiedenen &#8220;<a href="http://www.rotavinhospsetubal.com/">Weinrouten auf der Halbinsel Setúbal</a>&#8220;.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-496 aligncenter" title="0908_moscatel_02" src="http://www.portugalmania.de/wp-content/0908_moscatel_02.jpg" alt="" width="500" height="346" /><br />
<em>Sonne und Meer: Die Serra da Arrábida, Heimat des Moscatel. Foto: <a title="Flickr-Fotoseite" href="http://www.flickr.com/photos/vitor107/273016068/" target="_blank">Portuguese Eyes auf Flickr</a></em></p>
<p>Hier, <strong>nur eine gute Stunde Fahrt von Lissabon entfernt</strong>, lässt sich eine faszinierende Naturregion mit zahlreichen geschützten Tier- und Pflanzenarten bewundern &#8211; und auch immer wieder Spuren des Moscatels finden. Sei es auf den verschiedenen Weingütern an der Route, auf verschiedenen Dorf- und Weinfesten oder auch im <a href="http://www.jmf.pt/" target="_blank">kleinen &#8220;Wein-Museum&#8221;</a>, das den Caves de José Maria da Fonseca in Azeitão angegliedert ist. Der Gründer von letzterem Weingut, José Maria de Fonseca, hatte Mitte des 19. Jahrhunderts die revolutionäre Idee, <strong>Wein in Flaschen abzufüllen</strong> &#8211; und machte mit dem Moscatel den Anfang. Doch selbst dieser <strong>kommerzielle Schachzug</strong> machte den Moscatel nicht zu einem Exporthit &#8211; anscheinend ist der Moscatel de Setúbal wirklich ein Charakter, der nur in seiner Heimat gerne getrunken werden möchte.</p>
<p style="text-align: center;">
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		<title>Süße Medizin: Einst wurde Portwein sogar in Apotheken verkauft</title>
		<link>http://www.portugalmania.de/2008/04/pure-medizin-einst-wurde-portwein-sogar-in-apotheken-verkauft/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 20:49:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gilberto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wein]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Porto]]></category>
		<category><![CDATA[portwein]]></category>
		<category><![CDATA[Sandeman]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Immer wieder heißt es, der &#8211; maßvolle &#8211; Genuss von Rotwein wirke lebensverlängernd: Das möchten wir als Weinfreunde nur zu gerne glauben. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein durfte Wein seine segensreiche Wirkung sogar als offizielles Medikament entfalten: Spezielle Medizinal-Portweine sollten geschwächte Menschen wieder auf die Beine bringen. 
Als José Ramos-Horta bei einem Attentat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Immer wieder heißt es, der &#8211; maßvolle &#8211; Genuss von Rotwein wirke lebensverlängernd: Das möchten wir als Weinfreunde nur zu gerne glauben. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein durfte Wein seine segensreiche Wirkung sogar als offizielles Medikament entfalten: Spezielle <strong>Medizinal-Portweine</strong> sollten geschwächte Menschen wieder auf die Beine bringen. <span id="more-338"></span></p>
<p>Als José Ramos-Horta bei einem Attentat im Februar diesen Jahres schwer verletzt wurde, reagierte Portugals Staatspräsident Aníbal Cavaco Silva schnell: Er sandte seinem <strong>ost-timoresischen Amtskollegen</strong> zur Genesung eine gute Flasche <strong>Portwein </strong>- sowie frische Pastéis de Belém.</p>
<p>Folgt man <a href="http://ultimahora.publico.clix.pt/noticia.aspx?id=1320596&amp;idCanal=11" target="_blank">portugiesischen Presseberichten</a>, förderten Wein und süße Teilchen die Genesung des prominenten Patienten ganz vorzüglich. Und das hat auch einen guten Grund, wie der Wein-Experte <strong>João Paulo Martins</strong> nun seinen Lesern im <em>Público</em> erklärte: Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein setzten Ärzte immer wieder auf die medizinisch wirksame Verbindung aus <strong>Portwein und Proteinen</strong>.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.portugalmania.de/wp-content/06_04_port.jpg" alt="06_04_port.jpg" /><br />
<em>Wenn Medizin doch immer so gut schmecken würde&#8230; Foto: </em><a title="Flickr Fotoseite" href="http://www.flickr.com/photos/calliope/159571301/" target="_blank"><small></small></a><small><a title="Attribution-NonCommercial-NoDerivs License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/" target="_blank"><img src="http://www.portugalmania.de/wp-content/plugins/photo_dropper/images/cc.png" border="0" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" /> </a></small><em><a title="Flickr Fotoseite" href="http://www.flickr.com/photos/calliope/159571301/" target="_blank">Muffet auf Flickr</a></em></p>
<p>Viele Port-Produzenten lieferten sogar spezielle <strong>medizinische Portweine</strong> an die Apotheken in ganz Europa. Abfüllungen mit sprechenden Namen wie <em>Invalid Port </em>(Kopke) oder <em>Recuperator Port </em>(Ferreira) waren speziell mit tierischen Proteinen angereicherte Portweine.  Zur Herstellung dieser proteinreichen Wein-Arznei kamen Viehknochen zum Einsatz, die in die Mostbottiche von fast fertig hergestelltem Portwein gelegt wurden.</p>
<p>Zum Einsatz kamen die Medizinal-Portweine vor allem als Stärkungsmittel für Patienten, die nach einer langen Krankheit wieder Kräfte aufbauen mussten.  Und auch heute noch bietet <em>Sandeman </em>vor allem in Skandinavien seinen &#8220;<a title="Old Invalid Porto" href="http://www.pernod-ricard-sweden.com/templates/Product.aspx?id=2572" target="_blank">Old Invalid Porto</a>&#8221; an, der aber &#8211; man möge mich berichtigen &#8211; eher ein normaler Portwein zu sein scheint.</p>
<p>Nicht nur angereichert, auch pur hat der Portwein in der Medizin in der Vergangenheit oft <strong>segensreiche Wirkung</strong> gezeigt. Glaubt man etwa der <a title="Enzyklopädie der Volksmedizin" href="http://www.textlog.de/medizin-wein-vinum.html" target="_blank">Enzyklopädie der Volksmedizin von 1843</a>, dann wurde normaler Portwein etwa in Glasgow sogar gegen <strong>Typhus </strong>eingesetzt:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Jeder Typhuskranke hat im dortigen Hospitale seine Flasche starken Portwein neben sich stehen&#8221;</em>,</p></blockquote>
<p>Obwohl die Quellenlage zumindest im Internet über das Phänomen des medizinischen Weins relativ dünn ist, so deutet doch manches auf eine weite Verbreitung des Portweins als Arzneimittel <strong>in ganz Europa</strong> hin. In Oldenburg<a title="Levante Doktor" href="http://www.alt-oldenburg.de/0196c991ee0796a04/53804798620d35f03/index.html" target="_blank"> importierte etwa der Weinhandel Wille</a> Portwein als &#8220;<strong>Levante Doktor</strong>&#8220;.</p>
<p>Die medizinischen Wirkungen des Portweins sind heute ein wenig in Vergessenheit geraten. Zu Unrecht. Es kann nie an guten Gründen mangeln, immer mal wieder zu einem Gläschen zu greifen &#8211; und sei es aus <strong>medizinischen Gründen</strong>!</p>
<p><strong>Nachtrag, 5. Mai 2008: Reaktionen von anderen Blogs auf diesen Beitrag: </strong></p>
<ul>
<li><a title="Port Blog" href="http://www.port-blog.com/portblog/2008/04/portwein-als-me.html" target="_blank">Etiketten von medizinischen Portweinen (Port Blog)</a></li>
<li><a title="Auch Madeirawein diente als Medizin (Port-Blog)" href="http://www.port-blog.com/portblog/2008/04/madeirawein-als.html" target="_blank">Auch Madeirawein diente als Medizin (Port Blog)</a></li>
<li><a title="Mach den Südwein bitter" href="http://briefeankonrad.blogspot.com/2008/04/portugiesische-produktidee-den.html" target="_blank">Mach den Südwein bitter (Briefe an Konrad)</a></li>
</ul>
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		<title>Schafft große Architektur auch große Weine? Die Adega Mayor will den Beweis erbringen</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Aug 2007 21:41:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gilberto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alentejo]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
		<category><![CDATA[adega mayor]]></category>
		<category><![CDATA[álvaro siza]]></category>
		<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[campo maior]]></category>
		<category><![CDATA[nabeiro]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Wein aus dem Alentejo ist außerhalb von Portugal noch immer ein Geheimtipp. Das Anbaugebiet ist klein und nur wenige Flaschen gelangen überhaupt in den Export. Schade: Denn im Alentejo arbeiten die derzeit kreativsten Winzer Portugals. Und in der Ortschaft Campo Maior befindet sich nun sogar eines der architektonisch schönsten Weingüter der Welt. Schafft große [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Wein aus dem Alentejo ist außerhalb von Portugal noch immer ein Geheimtipp. Das Anbaugebiet ist klein und nur wenige Flaschen gelangen überhaupt in den Export. Schade: Denn im Alentejo arbeiten die derzeit kreativsten Winzer Portugals. Und in der Ortschaft Campo Maior befindet sich nun sogar eines der architektonisch schönsten Weingüter der Welt. Schafft große Architektur große Weine?</p>
<p><span id="more-7"></span></p>
<p><strong>Wein aus<a href="http://www.portugalmania.de/wp-content/adega_mayor.jpg" title="Die Adega Mayor"></a> dem Aletenjo? </strong>Hierzulande eher eine <strong>unbekannte Größe unter Weinliebhabern</strong>. Zu Unrecht: Denn die Winzer aus dem Alentejo gelten derzeit als die kreativsten und innovativsten ihrer Zunft. Die Böden der <strong>kargen und schwere Landschaft</strong> des Alentejo produzieren interessante Weine, deren Erde und viele Sonnenstunden man leicht erschmecken kann.</p>
<p>Das <strong>Potenzial in den Weinen</strong> aus dem Alentejo hat nun auch die portugiesische Firma &#8220;Grupo Nabeiro&#8221; erkannt. Seit diesem Sommer betreibt Nabeiro, Inhaber des großen Kaffeeherstellers <em>Delta Cafés,</em> in der <a target="_blank" href="http://www.google.com/maps?f=q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=campo+maior,+Portugal&amp;sll=37.0625,-95.677068&amp;sspn=0.086162,0.088921&amp;ie=UTF8&amp;t=h&amp;z=11&amp;iwloc=addr&amp;om=1" title="Karte von Campo Maior">Alentejo-Ortschaft Campo Maior</a> an der Grenze zu Spanien nun auch ein Weingut. Und was für eins: Denn die Weine der neuen Marke &#8220;<strong>Adega Mayor</strong>&#8221; werden in einem <strong>wahren Schmuckstück</strong> hergestellt &#8211; geplant von keinem Geringerem als dem portugiesischen Star-Architekten <strong>Álvaro Siza</strong>.</p>
<p><img src="http://www.portugalmania.de/wp-content/adega_mayor.jpg" alt="Die Adega Mayor" /></p>
<p>Ganz in Weiß gehalten, <strong>langgezogen wie ein Strich</strong> liegt die Adega Mayor in der Landschaft. Das Gebäude harmoniert mit den langen Linien des Alentejo, manchmal widersetzt es sich auch den Blickachsen &#8211; <strong>ein faszinierendes Objekt</strong>. Und die Architektur vom Feinsten soll auch dem Wein etwas bringen: Wenn die Idee der Initiatoren der Adega Mayor rund um Rui Nabeiro aufgeht, dann springt auch ein Funken des ausgewogenen Gebäudes mit in das <strong>Gesamtkunstwerk des Weines</strong> über. <a target="_blank" href="http://www.ultimasreportagens.com/mag/entrada.html" title="Texte und Bilder über die Adega Mayor von Álvaro Siza">Viele Fotos und Hintergründe über die Adega Mayor liefert das Online-Magazin últimasmag01</a></p>
<p>Wer die neuen Weine gerne einmal <strong>selbst probieren</strong> möchte, hat es schwer. Denn noch immer wird die Mehrheit der Weine aus dem Alentejo <strong>in Portugal selbst getrunken</strong>. Die Anbauflächen sind sehr klein und nur punktuell über das Alentejo verstreut. Doch wer weiß &#8211; vielleicht wird die neue Marke Adega Mayor hier<strong> mehr Vertriebskraft</strong> über die Grenzen des Landes hinaus aufbringen.</p>
<p>In der Zwischenzeit kann man die <strong>Adega Mayor auch besichtigen</strong> und den Wein dort probieren. Geöffnet ist die Adega Mayor in Campo Maior von Montag bis Freitag. Besuche sind nach einer formlosen Anmeldung per E-Mail über die <a target="_blank" href="http://www.adegamayor.pt/" title="Adega Mayor">Website der Adega Mayor</a> möglich.</p>
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