Garranos in Nord-Portugal: Die Wildpferde mit keltischem Stammbaum sind vom Aussterben bedroht
Seit Jahrzehnten versucht der portugiesische Staat, die einzigartigen Garrano-Pferde im Nationalpark Peneda-Gerês wieder auszuwildern. In der Tat leben heute einige der Wildpferde wieder in Freiheit. Dennoch ist die Zukunft der Garranos bedroht: Schon in wenigen Jahrzehnten könnten die Nachfahren des iberischen Ponys ausgestorben sein. Größte Feinde sind der Wolf – und ein verbissener Kampf um den Lebensraum, der durch die Waldbrände der letzten Jahre weiter zusammenschrumpfte. (weiterlesen…)
Zehn Jahre nach der Expo98 in Lissabon bildet die iberische Halbinsel wieder den Schauplatz für eine Weltausstellung. Standen 1998 in Lissabon noch die Ozeane im Mittelpunkt, so weitet sich der Blick bei der EXPO 2008 im spanischen Saragossa nun auf das Thema Wasser im Allgemeinen. Ein Thema, das auch für Portugal von Brisanz ist: Denn die großen Flüsse des Landes entspringen allesamt in Spanien – und machen Portugal damit abhängig von der Wasserpolitik seines großen Nachbarn.
Über Jahre hinweg hasteten Fußgänger an den verschlossenen Toren des vor sich hinschlummernden Stadtpalastes Ribeiro da Cunha in Lissabon vorbei – ohne zu ahnen, welch orientalischer Prunk sich hinter den Fassaden verbirgt. Und nun das: Plötzlich standen die Tore offen, eine mit Teelichtern dekorierte Treppe lockte ins Innere des Hauses. “Casa Lisboa” nennt sich das Designprojekt, das einmal im Jahr alten Häusern neues Leben einhaucht – und nun dem Palacete Ribeiro da Cunha zumindest für drei Wochen seine alte Würde zurückgab.